rt-go: 2000-06-22

Ein besonderer Tagesausflug

Weil wir schon Einiges über diesen Zoo gesehen und gehört hatten, haben wir uns noch einmal online schlau gemacht

http://www.burgerszoo.nl/

und sind dann am 22.06.2000 sehr früh
zu einem Tagesausflug gestartet.

Wie in jedem anderen Zoo findet man auch in Burgers' Zoo in Arnheim (Niederlande) verschiedene Tiergehege mit großen

und kleineren Tieren.

Und auch die liebe Verwandtschaft fehlt natürlich nicht,

um nur einige wenige Beispiele zu erwähnen.

 

Das allein würde aber nicht die lange Anreise rechtfertigen, denn das kann man ja in fast jedem anderen Zoo auch sehen.

 

Die Sehenswürdigkeiten, die Burgers' Zoo vor anderen auszeichnen und auch einen längeren Weg lohnen, sind drei überdachte Gelände mit sehr realistisch nachgestalteten Lebensräumen.

 

“Desert”

... eine sehr naturgetreue Imitation der Wüsten im
“Far West” der USA mit nachgebauten Felsformationen

und typischen Pflanzen.

Trotz des erheblichen Aufwandes, der hier betrieben wird,
ist dieser Lebensraum sicher der am wenigsten interessante,
wenn man nicht gerade ein Wüsten-Fan ist.
Sehenswert ist er aber auf jeden Fall.
Und auch das Hallendach, das im Foto sehr stört,
stört vor Ort überhaupt nicht.

 

“Bush”

Der größte (150*95m) und älteste (seit 1988) Lebensraum
ist der “Bush”.

In der bis zu 20m hohen Halle sind Regenwaldregionen
aus allen Teilen der Erde untergebracht,
die von vielen Tierarten bewohnt werden.

Auch die Kaimane haben reichlich Platz,
dürfen aber nicht völlig frei herumlaufen.

Im Bush-Restaurant werden zwar Feinschmecker nicht ganz zufrieden gestellt, aber zum Überleben reicht das Angebot, bezahlbar ist es auch und -
für ein Picknick im Urwald ist es sehr bequem.

Der 17m hohe Wasserfall sorgt für etwas Frische und einen kühlenden Lufthauch in der ansonsten schwül warmen Halle.

 

“Ocean”

Der neuste (seit April 2000) und neben dem “Bush” beindruckendste Lebensraum ist der “Ocean”
mit acht Millionen Liter tropischem Meerwasser
und Zehntausenden Tieren
von der Koralle bis zum Tigerhai.

Am Eingang zum “Ocean” sehen die Besucher
ein 75m-Panorama einer Rifflandschaft
und werden dann allmählich
immer tiefer ins Wasser geführt.

Farben sieht man nur ganz oben,
mit zunehmender Tiefe wird's Blaugrau.

Mit dem Auge erkennt man allerdings mehr Farben
und mehr Einzelheiten als die Kamera einfangen kann.

Neben dem gläsernen Tunnel, in dem man auch über sich Fische sehen kann, ist diese 20 Meter breite und 5 Meter hohe Glaswand am beeindruckendsten.

Leider kann man das gar nicht angemessen im Bild darstellen.
Da muss man halt hinfahren, um es selbst zu sehen und zu erleben. Und auch wir werden sicher jede Gelegenheit nutzen, um es wieder zu erleben.

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