rt-go: 2016-10-26

Ein notorischer Sitzpisser

ein persönliches Bekenntnis

Ich muss mal “auspacken”, auch wenn es dabei etwas unter die Gürtellinie geht.

Vor vielen Jahrzehnten wurde ich gefragt, ob ich auch im Sitzen pieseln könne, das wäre sehr viel hygienischer. Also habe ich es probiert und überrascht fest gestellt, dass es auch sehr viel bequemer ist, die Hose herunter zu ziehen und sich einfach zu setzen, als erst alles aus zu packen und dann auch noch zu zielen. Ab sofort war ich ein “notorischer Sitzpisser”. Außerdem musste ich, wenn ich zur Toilette ging, keine hochkarätigen Überlegungen anstellen, ob ich nur pieseln müsste oder vielleicht mehr zu verrichten hätte. – Einfach setzen und geschehen lassen. Mehr war ja nicht nötig.

Wenn man auf dem Klo sitzt, entspannt man sich ganz automatisch und kann dann z.B. Zeitung lesen (mach ich nie) oder nach denken (mach ich immer).

Bei so einer Gelegenheit ist mir die Frage eingefallen, die einem Toilettenbesucher gelegentlich hinterher gestellt wird: “Hast du auch richtig abgeschüttelt?” Und der Spruch, den man schon mal auf den Toiletten von Gaststätten hören kann: “Ob ich schüttel oder stoß, der letzte Troppen geht in die Hos'.”

Das hat mich zu der Frage gebracht ob das wirklich so sein muss. Von den Damen ist bekannt, dass sie sich nach dem Pieseln abtrocknen, damit sie nicht mit einem feuchten Slip rumlaufen müssen.

Bei Männern am Urinal scheidet das praktisch aus. Aber ein “notorischer Sitzpisser” hat doch die Hände frei und alles greifbar. Also greife ich mir ein Blatt Papier, ziehe die Vorhaut zurück und trockne die Eichel und die Vorhaut ab. Dann ist das Papier feucht und die Hose bleibt trocken und sauber.

Toll, was man alles erreichen kann,
wenn man auf dem Klo mal nach denkt.

Hast Du auch schon mal nach gedacht?

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