Schachmatt für Anfänger! – So geht’s!

Schachregeln können, speziell für Anfänger, auf den ersten Blick sehr kompliziert und unzugänglich wirken. Im Folgenden sind die Spielfiguren und Regeln einfach erklärt.

Die Aufstellung

Bevor das Spiel beginnen kann gilt es, die richtige Aufstellung zu beachten. Das Schachbrett wird so positioniert, dass sich aus der Sicht jedes Spielers ein weißes Feld rechts unten befindet. Die Figuren werden auf den Feldern von a bis h, bzw. von 1 bis 8 positioniert, wobei die Damen auf „D“ stehen. Weiß startet stets das Spiel.

Schach wird bei Turnieren oft auf Zeit gespielt, für Anfänger wäre das eher nichts. Wird auf Zeit gespielt, so kann ein Spieler verlieren, wenn er die gesetzte Zeit überschreitet.

Die Figuren

Jeder Spieler besitzt zu Beginn des Spiels 16 Schachfiguren:

  • einen König
  • eine Dame
  • 2 Türme
  • 2 Springer & 2 Läufer
  • 8 Bauern

Jeder dieser Figuren darf nur nach bestimmten Schachregeln gespielt werden:

Der König

Dieser stellt im Schach die wichtigste Figur dar, die es schachmatt zu setzen gilt. Er darf in jede Richtung bewegt werden, allerdings nur auf ein unbedrohtes Feld. Zwei Könige dürfen daher nicht nebeneinander stehen, da sie so einander bedrohen würden. Wird der König angegriffen, steht er im Schach, kann er daraus nicht entkommen, ist er laut Schachregeln Schachmatt gesetzt und die Partie somit beendet.

Die Dame

Die Dame gilt als die stärkste Figur im Schach, ihr ist es möglich in jede Richtung zu ziehen als auch zu schlagen. Sie kann allerdings auch von jeder Figur, inklusive Bauern, geschlagen werden, was sie zu einem beliebten Opfer macht.

Der Turm

Der Turm bildet nach der Dame die zweitstärkste Figur im Schach und kann horizontal und vertikal beliebig weit ziehen, ohne jedoch über eine andere Figur zu springen, außer während einer Rochade.

Der Springer

Der Springer ist die einzige Schachfigur, welche andere Figuren überspringen kann. Dabei zieht er immer ein Feld gerade und ein Feld schräg. De Springer ist eine gefährliche Figur, da es schwierig ist, sich vor ihm zu verteidigen.

Der Läufer

Läufer ziehen in diagonaler Richtung über das Feld, ohne dabei andere Figuren überspringen zu dürfen. Einen schlechten Läufer nennt man daher eine Figur, die durch eigene Bauern in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist. Läufer dürfen außerdem nur Spielfelder ihrer eigenen Farbe betreten, wodurch ihnen nur das halbe Spielfeld zur Verfügung steht.

Der Bauer

Der Bauer darf ein Feld vorrücken, anders als andere Figuren, allerdings immer nur vorwärts. Allein aus seiner Ausgangsposition heraus, darf der Bauer zwei Schritte machen. Die Züge der Bauern wollen daher gründlich überlegt sein!
Obwohl die Figur aufgrund seiner eingeschränkten Zugmöglichkeiten als schwächste des Spiels gilt, so kann ihr Wert sich erheblich erhöhen wenn sie die gegnerische Grundreihe erreicht und es zur Bauernumwandlung kommt.
Bei der Bauernumwandlung kann die Figur des Bauern entweder in Turm, Läufer, Springer oder Dame, umgewandelt werden. Der Bauer wird sodann vom Feld genommen und die Eigenschaften der ausgesuchten Figur treten sofort in Kraft.

Die Rochade

Die Rochade ist ein Sonderzug bei dem zwei Figuren bewegt werden dürfen, konkret wird der König um zwei Felder zur Seite gezogen damit der Turm auf das Nachbarfeld geholt werden kann. Laut Schachregeln müssen für eine Rochade folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Beide Figuren dürfen noch nicht bewegt worden sein
  • Der König darf sich vor und nach der Rochade nicht im Schach befinden
  • Es dürfen sich keine Figuren zwischen König und Turm befinden

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.