Rundgang in Orem

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Das historische Gau-Odernheim


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Ein Rundgang von Ernst Mayer und Rolf Tiemann

Gau-Odernheim, ehemalige Reichsstadt (1286 - 1579), pfälzisches Amtsstädtchen und rheinhessischer Marktflecken (ab 1816) ist heute - zusammen mit dem Ortsteil Gau-Köngernheim - eine attraktive Wohngemeinde am Rande des Ballungsgebietes Rhein-Main. Das Kleinzentrum (3600 Einwohner) verfügt über eine ausgewogene Infrastruktur.

Die große, spätgotische Kirche, in der einst die Gebeine des hl. Rufus, Bischof von Metz, ruhten, lässt die religionsgeschichtliche Relevanz erkennen. Schloss- und Mauerreste erinnern an die reichsstädtische Zeit. Den weitschichtigen Höfen und prächtigen Bürgerhäusern vermag man unschwer die frühere Bedeutung ansehen. Sie verkörpern etwas von den Rittern, Burgmännern, Lehensleuten, kurpfälzischen Kammer- und Gerichtsräten. Herrschende Adelsfamilien waren u. a. von Dalberg, Vetzer von Geispitzheim, von Friesenhausen, von Ketschau, von Klippel, von Oberstein, Hunt von Saulheim, von Sturmfeder, von Wangenheim...

Um Verwechslungen mit Odernheim am Glan bzw. Köngernheim bei Undenheim auszuschließen, erhielten beide Gemeinden nach dem Bau der Bahnstrecke Alzey-Bodenheim (1896) den Namenszusatz “Gau-”.

Hinweise:

Die Nummern mit Klammer beziehen sich auf die Quellenangabe, die mit vorangestelltem b (siehe oben) auf die Bildquellenangabe.

Den kompletten Rundgang mit rund 4,6 MB gibt es hier auch als
55-seitige PDF-Datei:

rundgang_in_orem.pdf

  

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