rt-go: 2016-08-27

Der Internet-Stick

O2 macht's möglich

Zu Hause arbeite ich an einem PC mit einem 27"-Monitor. Ich will ja was sehen. Unterwegs verwende ich gelegentlich einen Laptop mit 17"-Monitor. Mehr ist halt unterwegs nicht drin. Egal ob zu Hause oder unterwegs, wenn ich mit dem Laptop online gehen will, klinke ich mich jeweils in das vorhandene WLAN vor Ort ein. Das war noch nie ein Problem.

Nun musste ich mich aber für einige Zeit in die Uniklinik Mainz begeben und auf einige Wochen einrichten. Da mein Mobiltelefon nur sehr begrenzte Möglichkeiten bietet, wollte ich meinen Laptop zusätzlich nutzen und habe jemanden beauftragt, mir das Teil und das Zubehör zu bringen. Weil die Uniklinik aber über kein WLAN verfügt, musste ich über einen sog. Internet-Stick online gehen.
So weit die Theorie. Nun folgt die Praxis.

Weil man Internet-Sticks ja beim Discounter und an jeder Ecke bekommt, habe ich eine Person beauftragt, eben irgendwo einen zu besorgen.

Der erste Versuch erfolgte rein zufällig in einem Telekom-Laden. Meine Kontaktperson informierte den Verkäufer, rief mich an und gab ihm das Handy. Der 'Flachverkäufer' hatte zwar die neusten Sprüche aus der Werbung drauf, aber von dem was er da schwallte und erst recht von dem was ich wollte, absolut keine blasse Ahnung. Also sagte ich ihm. dass er das Handy wieder zurück geben dürfe und meiner Kontaktperson, dass sie schleunigst den Laden wechseln solle. Kein Problem, nebenan ist einer von O2.

Der Verkäufer dort versteht sofort wo mein Problem liegt und kennt auch die Lösung. Na dann! - Leider hat er an diesem Montag um halb elf aber keinen Zugriff mehr auf das System und kann deshalb Neukunden erst wieder am Tag darauf einbuchen.

Also verabschiedet sich meine Kontaktperson und kommt am Dienstag wieder. Natürlich nach 10 Uhr, weil der Laden ja erst um 10 Uhr öffnet. Der Stick kostet 15 Euro. Auf der Verpackung steht 'Mobil surfen mit voller Flexibilität' und '7 Tage gratis surfen'. In der Gebrauchsanweisung steht:

  1. SIM-Karte einlegen
  2. Surfstick in den Laptop stecken. Software installiert sich selbst.
  3. Einfach schnell lossurfen.

Weil sich aber nichts tut, rufe ich den Verkäufer an und erfahre, dass das Einbuchen bis zu 24 Stunden dauere. Aber morgen, ab 11 Uhr sei ich dann garantiert online. Also warte ich auf Mittwoch. Und tatsächlich, kurz vor 11 Uhr bin ich endlich online. Boah, ey! Wer hätte das gedacht?! So schnell geht das. Nur 48 Stunden warten und schon funktioniert es, das "Einfach schnell lossurfen".

Zunächst erledige ich das, was an stand, dann höre ich etwas Radio im Livestream. TV-Nachrichten im Livestream laufen aber nicht, weil ich den Flash Player nicht installiert habe. Aber auch das lässt sich natürlich beheben. Als ich am Abend die Nachrichten sehen will, gerät die Übertragung mitten drin ins Stocken und bricht schließlich ganz ab.

Danach meldet sich ein 'Online Manager' und informiert mich darüber, dass mein Kontingent von 1 GB Datenvolumen aufgebraucht sei und dass ich sofort online nachzahlen könne. Das will ich natürlich. Aber es ist nicht möglich, weil genau diese Funktion gerade nicht funktioniert. Also gebe ich es auf.

Am nächsten Tag versuche ich es allerdings nicht erneut. Denn da kehre ich sowieso nach Haus zurück. Und dort brauche ich diesen tollen Stick ja nicht.

Ein Hoch auf die Technik und das Online-System von O2!

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