rt-go: 2016-07-23

Das  A B C  D

Eine Erzählung von Rolf Tiemann

Anna, Ben und Clara kannten sich schon von klein auf. Schon im Sandkasten war ihren Eltern erfreut aufgefallen, dass die drei sich nie stritten. Da waren nicht einmal laute Worte zu hören. Zwischen den dreien stimmte einfach die Chemie. und das änderte sich natürlich auch im Kindergarten, der Schule und im weiteren Leben nicht.

Die drei hingen ewig zusammen, hatten deshalb irgendwann schon im Kindergarten den Spitznamen das 'ABC' erhalten und teilten alle Erlebnisse und Erfahrungen miteinander. In der Schule wurde Ben von den anderen Jungs aber nicht etwa geschnitten oder gemobbt, sondern genoss sogar einen gewissen Respekt, weil er eben einen Draht zu mindestens zweien von den Mädchen hatte. Während andere Jungs sich immer etwas ungelenk und ungeschickt gegenüber den Mädchen verhielten, hatte Ben gar keine Probleme.

Bei Anna, Ben und Clara ging die intime Vertrautheit sogar so weit, wie sich das Außenstehende kaum vorstellen konnten. Sie kannten sich nicht nur ganz genau, weil sie sich eben alles zeigten, sondern erlebten auch gemeinsam ihren körperlichen Reifeprozess in allen Einzelheiten.

Natürlich hat Ben, als er in dem entsprechenden Alter war, wie die anderen Jungs auch, gelegentlich oder auch öfter mal gewichst. Allerdings nie exzessiv und nie mit anderen Jungs zusammen, sondern entweder allein, mit Anna zusammen oder mit Clara. Die waren daran durchaus nicht nur theoretisch interessiert und haben sich deshalb nicht nur darüber unterhalten, sondern gern auch mal 'Hand angelegt' und Ben 'einen runter geholt'. Zum Ausgleich dafür durfte dann Ben auch mal bei Anna oder bei Clara 'Hand anlegen'. Und weil Anna und Clara ihm jeweils genau gesagt haben, was ihnen gefällt und was sie in Ekstase bringt, hatte es Ben sehr schnell drauf und konnte Anna oder Clara je nach Bedarf und Wunsch entweder ganz gemächlich oder auch sehr schnell mal mit der Hand zum Orgasmus bringen. Ein 'Dienst', den sowohl Anna als auch Clara immer wieder gern und oft genutzt hat. Dabei waren sie zwar nie zu dritt, aber weil alle immer völlig offen über alles geredet haben, gab es da natürlich keinerlei Geheimnisse. Und wenn Anna oder Clara scharf drauf waren, fragten sie auch direkt und ungeniert: "Ben, willst du es mir mal ordentlich besorgen?" Natürlich wollte er, denn auch er hatte daran seinen Spaß. Und wenn eine dritte Person, eben Anna oder Clara, dabei gestört hätte, hat sie sich halt kurz verabschiedet. Sie konnte ja bei nächster Gelegenheit, oder wenn sie es eilig hatte, auch kurz danach den gleichen 'Dienst' in Anspruch nehmen und hat das auch getan. Und genau so hat sich Ben gelegentlich gerne mal von Anna oder Clara 'einen runter holen' lassen. Das hat geraume Zeit alle Bedürfnisse abgedeckt.

Aber eines Tages war es dann so weit. Als etliche Jungs und Mädchen aus der Klasse schon eifrig damit prahlten, wer es mit wem schon getrieben hatte oder ständig trieb, wollten Anna und Ben auch zum ersten Mal 'richtigen Sex' miteinander probieren.
Als sie hinterher mit Clara darüber redeten, wurde sie fast etwas neidisch. Obwohl die beiden ja nicht gerade von einem großen Erfolgserlebnis berichten konnten.

Zuerst hatte Ben den Kampf mit dem Gummi fast verloren. Aber ohne den ging es nun mal nicht. Erst als Anna ihm half, bekamen sie ihn endlich über seinen steifen Schwanz. Dann wollte Bens Ständer einfach nicht richtig rein gehen. Anna vermutete schon, dass er viel zu dick sei und Ben musste ihr mehrfach versichern, dass er einen ganz normalen Schwanz habe. Dass das stimmte, stellte Anna erst viel später fest und dann war sie sogar ganz froh über sein 'Kaliber' und fand es genau passend. Das hat natürlich nichts daran geändert, dass es Anna zunächst so weh getan hat, dass sie es fast aufgeben wollte. Deshalb hat sich Ben die größte Mühe gegeben, ihn ganz langsam und vorsichtig rein zu schieben. Und als er ihn endlich ganz drin hatte, hat er sehr lange gewartet, damit sich Annas Scheide langsam weiten und an den völlig ungewohnten Inhalt anpassen konnte. Mehr als ein Tampon war da ja sonst nie drin. Erst dann hat es mit dem 'Rein-und-raus' zunächst ganz langsam und dann vielleicht so geklappt, wie es vermutlich normal war. Aber was normal war, konnten die beiden ja noch gar nicht wissen. Deshalb beendeten sie den ersten Versuch, zwar ohne ein Erfolgserlebnis, aber mit dem festen Vorsatz, es bei nächster Gelegenheit wieder zu versuchen.

Irgend etwas musste ja dran sein, wenn alle dauernd miteinander ficken wollten. Und das wollten sie nun endlich auch mal wissen.

Clara wollte selbstverständlich auf dem aktuellen Stand bleiben und es auf jeden Fall auch mal mit Ben probieren, damit sie mitreden konnte. Ben hatte nichts dagegen und einige Tage später konnten alle drei ihre ersten Erfahrungen miteinander austauschen und vergleichen, auch wenn die noch sehr bescheiden waren. Die Anfangsprobleme waren bei Clara genau die gleichen, lagen in der Natur der Sache und boten natürlich reichlich Gesprächsstoff.

Aber mit jedem weiteren Versuch wurde es besser. Und je besser es klappte, desto mehr Gefallen fanden alle drei am Sex. Clara kam schließlich zu der ultimativen Erkenntnis: "Wenn die Möse erst mal ordentlich 'eingevögelt' ist, macht das Ficken auch richtig Spaß." Anna konnte ihr da nur voll zu stimmen.

Und deshalb war es bald ganz normal, dass Ben immer wieder gern und eifrig mal mit Anna und mal mit Clara gevögelt hat.

Dabei waren sie aber nie zu dritt, obwohl sie sich gegenseitig alles mit allen Details erzählten. Sex zu dritt konnten und wollten sie sich gar nicht vorstellen. Darüber waren sie sich einig. Bei dreien war einer zu viel und störte nur. Hinterher war ja genug Zeit und Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch.

So ging das einige Jahre weiter und sie fanden es ganz normal, dass Ben mal mit Anna und mal mit Clara gevögelt hat. Und wenn Anna oder Clara vögeln wollten, haben sie das natürlich mit Ben getan. Andere Jungs waren ihnen viel zu fremd und hatten gar keine Chance.

Bis die Beziehung von Anna und Ben plötzlich und für beide völlig überraschend noch viel intensiver wurde. Irgend wann hatte es so heftig gefunkt zwischen den beiden, dass sie selbst nicht richtig wussten wie ihnen geschah. Aber so was passiert halt schon mal. In der Folge hat Ben nur noch mit Anna gevögelt und Clara hat das verstanden und klaglos hin genommen. Und dann haben Anna und Ben geheiratet.

An der Beziehung der drei hat das, abgesehen vom Sex, aber grundsätzlich nicht viel geändert. Nach wie vor haben sie sehr oft zusammen gesteckt und sich über ausnahmslos alles unterhalten.

In der heißen Anfangsphase haben Anna und Ben natürlich 'gerammelt bis der Arzt kam'. So jedenfalls hat es Anna selbst ausgedrückt. D.h. sie haben rund um die Uhr so oft gevögelt wie sie Lust und Zeit hatten. Dabei hatten sie eigentlich immer Lust, nur nicht immer die nötige Zeit. Nachdem sich die anfängliche Glut etwas abgekühlt hatte, pendelte sich ihr Sex bei gut zweimal pro Woche ein. Üblicherweise vögelten sie am Donnerstag abends oder auch die halbe Nacht und am Sonntag. Wenn sie abends noch was vor hatten, schon am Vormittag. Sonst konnte es sich auch mal zum Abend hin verschieben. Gewöhnlich liefen sie den ganzen Sonntag nackt in ihrer Wohnung herum, vögelten wann immer sie Lust hatten, gelegentlich auch mehrfach und ließen sich durch nichts und niemanden stören. Als einmal jemand hartnäckig aber natürlich vergeblich klingelte, sagte Ben: "Dass die Leute immer sonntags stören wollen. Die könnten doch auch werktags kommen, wenn man auf der Arbeit ist."

Wer Anna oder Ben treffen wollte, rief am besten vorher an. Dann sahen sie, wer am Telefon war und nahmen das Gespräch an oder ließen den Anrufbeantworter seinen Job machen. Wenn es dann einen Grund für einen Rückruf gab, konnte man den ja auch später noch erledigen. Und wenn nicht, dann hatte man was gespart.

Natürlich haben sie sporadisch auch mal zwischendurch gevögelt. So wie es sich aus ihrer Lust und den Umständen ergab.

Clara hatte dagegen kein richtiges Sexualleben. Nicht, dass sie keine Bedürfnisse gehabt hätte. Gelegentlich war sie schon geil und richtig scharf auf Sex. Aber für Selbstbefriedigung konnte sie sich nicht recht begeistern. Sie sagte, dass ihr das 'Rumgerubbele' einfach keinen Spaß mache, weil sie dabei viel zu allein sei. Zum Sex gehörten nun mal zwei. Deshalb befriedige sie sich auch nur ganz selten selbst. Eben nur, wenn es gar nicht anders gehe. Und dann, sagte sie ganz offen, sei sie hinterher auch eher unbefriedigt als wirklich befriedigt.

Als sie Anna danach fragte, wie sie es damit halte, sagte die: "Ich weiß es gar nicht."

"Wie, du musst doch wissen, ob du es dir selbst besorgst?"

"Ja klar, d.h. nein. Ich war ja noch nie in der Situation. Deshalb weiß ich auch nicht, ob ich es tun würde und ob es mir gefiele. Wenn ich Lust auf Sex habe, ist ja Ben da. Also frag mich noch mal, wenn er mal eine Zeit lang nicht da war. Dann kann ich dir sagen, ob und wie oft ich es getan habe und ob es mir Spaß macht."

"Und wie ist das bei Ben? Wichst er gelegentlich oder regelmäßig? Seit wir uns nicht mehr täglich sehen, bin ich ja gar nicht mehr auf dem Laufenden."

"Nein. Dazu hat er doch gar keinen Grund. Wenn er Sex will bin ich ja da. Wenn er darauf stehen würde, dass ich ihm einen runter hole, würde ich das auch machen. Aber von 'Handarbeit' hält er gar nichts. Er will immer nur ganz normal vögeln. Nur als ich mal eine Woche bei meiner kranken Mutter war, das hat er mir hinterher erzählt, hat er mich sehr vermisst. Da hat er jeden Abend im Bett an mich gedacht und einen Ständer bekommen. Und den hat er sich dann natürlich runter geholt. Das hat ihm dann zwar, wie er selbst sagte, über die Runden geholfen, war aber auch nicht mehr als eine Ersatzbefriedigung. Also ein begeisterter 'Wichser' ist und wird er sicher nicht."

"Ja, genau so seh' ich das auch. Mehr als Ersatzbefriedigung kann das nicht sein. Und von 'one-night stands' halte ich auch absolut gar nichts. Ich hol mir doch keinen 'Stecher' ins Bett, den ich nicht mal kenne. Und am nächsten Tag hatte er seinen Spaß und ist weg.

Ich suche nach einem 'Mann fürs Leben'. Ich habe ihn nur noch nicht gefunden. Da muss zu allererst mal die Chemie stimmen. Wenn die stimmt und die Interessen konform laufen, dann funktioniert der Sex doch fast von selbst. Und bis ich den richtigen gefunden habe, muss ich mich halt gedulden und weiter suchen."

Einmal kam Clara zu Besuch. Anna begrüßte sie wie immer und sagte: "Ben ist im Bad." Also ging Clara ins Bad und begrüßte Ben. Der hatte gerade geduscht und war natürlich noch nass und nackt. Aber das störte nicht. Clara sagte: "Bei dem Wetter ist es wohl das beste, sich unter die Dusche zu stellen." Ben sagte: "Mach doch!" Clara überlegte nicht lange und zog sich aus. Ben trocknete sich schon mal ab und sah ihr beim Ausziehen zu. Dabei bekam er unwillkürlich einen Ständer. Aber das störte auch nicht. Als Anna herein kam, Clara nackt und Ben mit einem Ständer sah, fragte sie mit einem leichten Grinsen: "Ja was geht denn hier ab? Muss ich da irgendwo die Hand dazwischen halten?" Clara antwortete: "Nein, natürlich nicht. Seit wann seid ihr jetzt verheiratet?" Anna antwortete: "Seit eineinhalb Jahren."

"Na dann weißt du doch, dass ich seit fast zwei Jahren nicht mehr mit Ben gevögelt habe. Und daran will ich selbstverständlich auch nichts ändern."

"Warum eigentlich nicht?" fragte Anna. "Ganz ohne Sex ist doch absolut keine Lösung. Dich selbst befriedigen magst du ja nicht. Und mit Ben hast du doch früher gern und oft gevögelt. –

Also wenn du mir versprichst, dass du ihn nicht kaputt machst und donnerstags und sonntags mir überlässt, weil ich da vögeln will ...

Außerdem musst du mir natürlich auch versprechen, dass du dir kein Kind machen lässt. Nicht dass Ben am Ende mich sitzen lässt und dich heiratet, nur damit das Kind einen Vater hat."

Clara war einigermaßen überrascht, fand die Idee aber gar nicht so übel und sagte: "Darüber sollten wir noch mal in aller Ruhe reden. Natürlich nicht über das Kind, aber über das Vögeln. Das hat mir ja immer viel Spaß gemacht und auch richtig gut getan. Ich weiß nicht, warum es mir jetzt nicht mehr gut tun sollte. Und besser als an mir selbst herum zu rubbeln, ist ein richtiger Fick ja allemal."

Als Ben sich zu Wort meldete und fragte: "Darf ich auch mal was dazu sagen?", lachten beide und sagten wie aus einem Mund: "Nein."

"Also gut" sagte Ben darauf schmunzelnd, "ich wollte ja nur kund tun, dass ich mich in mein Schicksal füge, egal wie hart es kommt."

"Na dann seht mal zu, dass ihr fertig werdet. Ihr müsst ja nicht gleich hier vögeln. Ich habe Kaffee gekocht.", sagte Anna und ging wieder raus.

Kurz darauf kam Ben und dann auch Clara und beim Kaffee unterhielten sich alle drei darüber, wie Ben sowohl mit Anna als auch mit Clara vögeln könnte, ohne dabei vermeidbare Konflikte zu provozieren. Schließlich stellten sie fest, dass sie ja sowieso fast täglich miteinander telefonierten und sich deshalb ganz nach Bedarf absprechen könnten. Und Probleme hatten sie ja noch nie miteinander.

Wenn Ben z.B. freitags zu Clara ging, sagte er das natürlich Anna und auch wann er voraussichtlich wieder zurück käme. Meistens fuhr Ben aber dienstags gegen Abend zu Clara. Dann sagte er gewöhnlich: "Hinterher bin ich sicher müde und habe keine Lust auch noch Auto zu fahren. Ich schlafe bei Clara und fahre morgen gleich von dort zur Arbeit." Anna sagte dann: "Gut, dann viel Spaß, Gruß an Clara und bis morgen Abend."

Ben besuchte Clara etwa einmal pro Woche. Damit hatte er keine Probleme und wenn Anna auch noch mal zwischendurch vögeln wollte, überforderte ihn das auch nicht.

Clara war damit sexuell zwar nicht gerade überlastet aber trotzdem vollauf zufrieden. Sie lebte richtig auf und man konnte ihr ansehen, dass sie befriedigt war.

Auch Anna hatte keine Probleme damit. Ihr fehlte absolut nichts.

So funktionierte das zur Zufriedenheit aller Beteiligten mehr als ein Jahr. Und es hätte auch noch länger funktioniert. Aber Clara hatte endlich einen Mann kennen gelernt, der vielleicht das Zeug zum 'Mann fürs Leben' hatte. Dietrich, genannt Didi, passte nicht nur als Vierter zum 'ABC', sondern machte auch gleich von Anfang an den Eindruck, dass die Chemie stimmen könnte.

Um sicher zu gehen, lud Clara Didi gleich mal zur 'Besichtigung' und zum 'Beschnuppern' bei Anna und Ben ein und sagte das auch unmissverständlich. Sie war natürlich auch dabei. Didi fand das völlig 'ok', blieb stets ganz gelassen, beantwortete jede Frage ohne Umschweife und zeigte, wie gut er in allem zu den dreien dazu passte.

Am nächsten Tag besuchte Clara die beiden und war ganz gespannt auf deren Eindruck und Urteil. Das war in jeder Hinsicht positiv.

Clara war darüber mehr als glücklich und sagte: "Na dann will ich ihn nicht länger hin halten. Dann darf er auch mal ran und zeigen, ob's auch beim Sex harmoniert. Dass er Interesse hat, hab ich schon gemerkt. Er hat doch dauernd einen Ständer in der Hose obwohl er ja gar nicht jedem Rock hinterher sieht. Ich glaube, der ist nur auf mich so scharf."

Als Clara erzählte, dass Didi sie auch im Bett nicht enttäuscht hatte, freuten sich Anna und Ben mit ihr. Endlich hatte sie ihren 'Mann fürs Leben' gefunden.

Auch Didi war glücklich darüber, dass er Clara gefunden hatte. Er musste allerdings noch einiges 'verkraften', wenn Anna, Ben und Clara ihn nach und nach über die besonderen Beziehungen des 'ABC' informierten. Dabei zeigte sich dann, dass Didi dem durchaus gewachsen war. Dass Ben früher mit Clara gevögelt hatte, interessierte ihn natürlich gar nicht. Dass das bis neulich auch noch während der Ehe von Anna und Ben fast regelmäßig geschah, überraschte ihn zwar, konnte ihn aber auch nicht vom Hocker werfen. Er hatte sehr schnell begriffen, dass für das 'ABC' die üblichen 'bürgerlichen' Maßstäbe unbrauchbar waren. Weil er die aber auch nicht brauchte, gehörte er schon bald voll und ganz dazu. Die Chemie stimmte, aus dem 'ABC' war das 'ABCD' geworden und Didi war zu Clara gezogen.

Weil Didi ja noch lange nicht alles wusste, er konnte ja vieles auch noch gar nicht wissen, durfte er nach und nach noch zahlreiche Überraschungen erleben.

Im Frühling hatte Ben ein aufblasbares Planschbecken für große gekauft. Kein Schwimmbecken, sondern wirklich nur ein niedriges Planschbecken. Deshalb fasste es nicht viel Wasser, das sich schnell erwärmte und schnell auszutauschen war. Es war aber immerhin so groß, dass sich bequem vier Erwachsene gleichzeitig darin erfrischen konnten. Als Clara und Didi das sahen, fanden sie das schön und Anna sagte: "Wenn ihr wollt, kommt doch am Sonntag mal vorbei und wenn das Wetter danach ist, können wir beim Kaffeeplausch in der Pfütze sitzen. Aber ruft an, wenn ihr vor der Tür steht. Sonntags vögeln wir gern und lassen uns deshalb von der Türklingel garantiert nicht stören."

Zu Hause fragte Didi schon mal, wie das mit den Badesachen sei. "Mit welchen Badesachen? – Anna und Ben haben keine, ich hab keine und du brauchst auch keine. Wir laufen da alle nackt rum. Was denn sonst?!" – "Und wenn ich dich ansehe und einen Ständer kriege?" – "Na dann sehen das halt alle. Dann hab ich was, worüber ich mich freuen kann und die anderen schert das nicht."

Am folgenden Sonntag war ideales Wetter, Ben und Anna liefen wie üblich nackt umher und planschten gelegentlich schon mal etwas. Weil sie abends nichts vor hatten, hatten sie es auch mit dem Sex nicht eilig. Als kurz nach Mittag das Telefon klingelte, sah Anna, dass Clara und Didi gekommen waren, öffnete ihnen so wie sie war die Tür und sagte: "Zieht euch aus und schmeißt euch in die Pfütze, ich mach den Kaffee." Also zogen sich Clara und Didi aus und setzten sich schon mal ins Wasser. Gleich darauf kam auch Ben, zeigte sich, als ob das selbstverständlich wäre, ganz ungeniert mit einem Ständer, begrüßte beide und setzte sich im Becken dazu. Dabei ragte seine Eichel wie eine Boje aus dem Wasser heraus, fand aber weiter keine Beachtung. Didi war zwar etwas überrascht, dass Ben sich so ungeniert und selbstverständlich mit einem Ständer zeigte, weil das für ihn ganz und gar ungewohnt war. Aber kurz darauf passierte, was er schon vorhergesehen hatte. Beim Anblick seiner nackten Clara bekam auch er einen Ständer. Er saß zwar auch im Wasser, aber weil auch seine Eichel wie eine Boje heraus ragte, war das natürlich auch nicht zu übersehen. Normalerweise hätten das alle ignoriert, weil es eben niemanden interessierte. Aber Clara konnte es sich nicht verkneifen, extra auf das Ereignis hin zu weisen. Und als sie sagte: "Jetzt haben wir zwei 'Bojen' im Wasser. Dann kann ja nichts mehr schief gehen.", lachten alle und schenkten den beiden 'Bojen' endlich mal, aber nur ganz kurz und eher gelangweilt, etwas Aufmerksamkeit. Außer Clara war niemand an den 'Bojen' interessiert. Und sie eigentlich auch nur noch an einer, der von Didi, den sie offenbar heiß und innig liebte.

Didi stellte zufrieden fest, dass er zwar schon dazu gehörte, aber immer noch was dazu lernen konnte.

Der Kaffeeplausch verlief ganz normal. D.h. man trank Kaffee und unterhielt sich über alles mögliche, wobei es selbstverständlich keine Tabus gab und auch der eigene Sex, obwohl er nicht das einzige Thema war, gerne mal lang und breit besprochen wurde.

So erzählte Clara z.B. ganz ungeniert, dass sie täglich mit Didi vögele und gar nicht genug bekommen könne. Manchmal würden sie die halbe Nacht vögeln und morgens sowieso. Sie hätten sich den Wecker extra eine Stunde früher gestellt, damit sie morgens keinen Stress bekämen. "Didi hat ja, wenn er wach wird, schon einen stehen und will ihn gleich mal weg stecken. Und dann vögeln wir natürlich erst mal ausgiebig", sagte Clara. Didi war zwar überrascht darüber, wie offen Clara über alles redete, hat es aber problemlos verkraftet. Anna erzählte, dass sie es am Anfang mit Ben auch dauernd getrieben habe und unersättlich war. Das habe sich erst allmählich gelegt und jetzt würden sie jeden Donnerstag und jeden Sonntag vögeln und wie sie Lust und Gelegenheit hätten auch mal zwischendurch. "Und was ist, wenn du deine Tage hast?" fragte Clara. "Na dann machen wir halt Pause." sagte Anna und fügte hinzu: "Das können wir ja alles nach holen und tun es auch." "Hast du's gehört, Didi?", sagte Clara darauf, "Das wird alles nach geholt." Ob das eine simple Feststellung oder eine nachdrückliche Forderung sein sollte, blieb dabei ungeklärt.

Etwas später war Didi irgendwann mal aufgestanden und ins Haus gegangen. Als er wieder zurück kam, bekam er auf halbem Weg zum Becken einen Ständer, war selbst überrascht wie schnell er hoch kam und blieb einen Moment zögernd stehen. Anna sagte lachend: "Du kannst ruhig weiter gehen. Wir haben deinen Ständer alle schon gesehen. Und hier darfst du rum laufen wie du willst. Das stört und interessiert hier niemanden." – "Fast niemanden" korrigierte Clara, die beim Anblick von Didis Ständer offenbar spontan wieder Lust auf Sex bekommen hatte und fragte deshalb: "Dürfen wir mal euer Gartenhäuschen benutzen?"

Ben fragte: "Was wollt ihr denn in dem Gartenhäuschen?"

"Na vögeln." antwortete Clara.

"Iie," sagte Anna, "das ist ja eine grauslige Vorstellung. Die Bude ist doch dreckig und steht bis oben voll. Nehmt euch lieber die große Luftmatratze und geht gleich hier neben die Hecke. Da treiben wir es auch gelegentlich, wenn das Wetter passt. Dort sieht euch sicher niemand und ihr seid völlig ungestört. Keine Angst, wir wollen euch auch nicht von hier aus zusehen und stören euch garantiert nicht. Wir gehen nämlich jetzt zum Vögeln ins Schlafzimmer." Bei diesen Worten packte sie Ben, der inzwischen aufgestanden war, am Schwanz und zog ihn sanft aber bestimmt ins Haus und ins Schlafzimmer. Dort machten sie, was Anna gesagt hatte. Und Clara und Didi griffen sich die große Luftmatratze, gingen neben die Hecke und vögelten dort völlig ungestört. Genau wie Anna gesagt hatte.

Später trafen sich alle nach und nach, natürlich immer noch nackt, am Gartentisch. Als Ben Clara fragte. "Na, wie war's?", wollte er, obwohl die Frage auch nicht Tabu gewesen wäre, in dem konkreten Fall nichts über ihren Sex erfahren, sondern nur, wie ihnen der Platz gefallen hatte. Clara hatte das verstanden und sagte: "Könnten wir den Platz eventuell abonnieren?" Ben antwortete mit einem breiten Grinsen: "Im Prinzip schon. Aber bis Ende Oktober ist er ausgebucht. Nur von November bis Februar ist er noch frei. Aber dann kann hier schon mal Schnee liegen und die Hecke ist dann auch voll durchsichtig." Als Anna dazu kam und fragte: "Worüber lacht ihr denn so?", sagte Clara: "Ben hat uns den Platz zum Vögeln angeboten. Aber nur von November bis Februar." – "Ok, dann mach ich euch auch mal ein Angebot, das euch vielleicht mehr zusagt", sagte Anna lachend. "Wenn ihr Lust habt, wieder mal ungestört im Grünen zu vögeln, könnt ihr das jederzeit gerne tun. Ihr müsst nur rechtzeitig Bescheid sagen."

Später sagte Didi: "Ich kann euch gar nicht sagen, wie froh ich bin, dass ich euch getroffen habe und, dass ich jeden Tag noch was dazu lernen darf. Eigentlich müsste ich euch alle küssen. Aber ich lass es mal an Clara aus." Dann knutschte er Clara bis sie fast keine Luft mehr bekam. Und Anna sagte: "Akzeptiert. Das war voll überzeugend."

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