rt-go: 2008-03-28 / 2009-07-23

Wetter ?  -  Egal !       
     
Scheißwetter ?  -  Scheißegal !  

(fast jedenfalls)

3. die Praxis

Ja, die Erfahrungen ...

Die fehlen natürlich noch. Aber das ist nur eine Frage der Zeit. Der (gnadenlose) Bericht folgt, sobald mich das Dreckwetter erwischt hat. Und das kann jetzt, wo ich ja nicht mehr zu Hause auf stabil gutes Wetter warten muss, eigentlich fast jederzeit passieren. Ich bin gespannt.

Einstweilen kann ich noch lachen
und sag's auf “Roihessisch”:

Alla dann, mach's gut
un
keep dry king!

 

2009-07-23
Nun endlich - lang hat's gedauert,
aber jetzt ist es doch noch wahr geworden

Nachdem dieser “bescheidene” Sommer, der den Namen nicht verdient, mir lang genug gründlich missfallen hat, sah ich mich endlich “vergenotwendigt”, mich mal wieder um das Thema Wetterschutz zu kümmern.

Dabei habe ich zunächst einmal den Ist-Zustand kritisch unter die Lupe genommen:

Die 5,9 kg für den Streamer erschienen mir viel zu viel

Also habe ich genau geprüft, was notwendiger Weise dran bleiben muss und was überflüssig ist. Ich bin sofort fündig geworden.

Die massive Verbindung zwischen hinterer und vorderer Befestigung ist zuerst der Flex zum Opfer gefallen. Hier ist sie schon weg.

  Dann habe ich hinten gut 20 cm am Streamer ab gesägt.

Was über das Cape hinaus ragt hat keine Funktion und ist nur unnötiger Ballast.

Außerdem hat es das Auf- und Absteigen unnötig behindert.

Zumindest “pyschisch” hat es gestört, weil es irgendwie doch etwas zu sehr auf den Hals gezielt hat.

Also weg damit.

Die verbliebenen 83 cm Länge reichen vollauf.

Die Befestigungen waren immer noch größer als notwendig. Also habe ich sie weiter reduziert.

Konsequenz: Das Gewicht des Streamers ist von 5,9 auf 3,5 kg, also um satte 40% gesunken. Ein sehr schönes Ergebnis und ein Gewicht mit dem man zufrieden sein kann.

 

Die erste Ernstfall-Probefahrt

Bei der Abfahrt ist der erste Regen des Tages schon vorbei
und in der Ferne drohen nur dunkle Wolken,
die im Bild viel zu hell erscheinen.
Die Wetterfrösche haben aber versprochen,
dass die noch was bringen.

Unterwegs warten einige Pfützen auf die Durchfahrt.
Aber wenn man langsam fährt, ist das kein Problem.
Und mit einem Trike kann man ja unglaublich langsam fahren.

Endlich!
Unterwegs beginnt es zu Regnen.
Zwar nur schwach.
Aber für den Anfang reicht es.
Und ohne Cape auch um nass zu werden.
Also habe ich schnell mein Cape über gezogen
und das vordere Ende am Streamer fest geklettet.

Beim ersten Halt hatte ich einen Fehler gemacht.
Ich hatte das Cape an behalten.
Im  Geschäft kam dann sofort die Wirkung des Hitzestaus.
Um zu vermeiden, dass der Wasserkopf pfeift,
lasse ich das Cape in Zukunft lieber auf dem Rad.

Der Blick nach vorn während der Fahrt.

Links ragt der Spiegel heraus und funktioniert ganz normal.

Auch rechts ragt der Spiegel raus.

Hier musste die Kamera mal fest halten,
was ich während der Fahrt nicht sehen kann.

Bei der glücklichen Heimkehr.

Die Arme ragen unten gerade passend heraus.
Die sind voll waschbar und dürfen nass werden.

Weil der Transportbehälter von hinten gegen die Rückenlehne drückt, kann das Cape nicht ganz über die Lehne rutschen.
Das stört aber weiter nicht.

So bleibt der Sitz trocken für die Weiterfahrt.

Es kann kein reines Wasser gewesen sein,
durch das ich da durch gefahren bin.

Sonst wurde aber nichts verdreckt
und nichts nass.

Fazit

  • Der Streamer ist jetzt mit 3,5 kg voll akzeptabel und funktioniert einwandfrei.
  • Das Cape funktioniert ebenfalls genau wie erwartet.
  • Das Fahren ist etwas ungewohnt, weil nun einiges im gewohnten Gesichtsfeld verdeckt ist.
  • Weil das Cape am Besten am Rad bleibt, ist das Auf- und Absteigen etwas umständlicher. Man muss halt zusätzlich ins Cape rein oder raus schlüpfen.
  • Beim Start muss man blind mit den Füßen die Pedale suchen. Das ist ungewohnt und erfordert etwas Gespür, geht aber erstaunlich gut. Jedenfalls mit meinen “Yetis”. Da fallen die Füße fast von selbst rein.
  • Beim gemütlichen Fahren ist das Fahren auch mit Streamer und Cape ein Genuss.
  • Die Belüftung ist optimal.
  • Bei starkem, böigem Wind flattert das Cape entsprechend, macht aber keine unbeherrschbaren Probleme.
  • Bei schnellerer Fahrt (ab etwa 20 km/h) neigt das Cape dazu, sich vor dem Kopf nach oben zu wölben. Dem kann ich aber auf diverse Arten begegnen.
    • Ich kann etwas Ballast in den Brustbeutel packen.
    • Ich kann von innen mit der linken Hand den Brustbeutel fest halten. Die Linke wird ja zum Fahren nicht gebraucht.
    • Ich kann den Kopf etwas zurück nehmen, um das Cape zu spannen.
    • Und schließlich kann ich auch etwas langsamer fahren.
      Das ist natürlich die bequemste Art, weshalb ich sie meistens bevorzuge.

 

In Zukunft

... werde ich wohl etwas häufiger bei Regen oder wechselhaftem Wetter unterwegs sein.

Scheißwetter ?

 - 

Scheißegal !

     


 

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