rt-go: 2010-04-08

Fahrrad-Transport 2

Nichts hält ewig.
Und so hat auch unseren Scénic
sein unabwendbares Schicksal ereilt.

Den Erfordernissen der Zeit entsprechend musste das neue Auto umweltverträglicher, sparsamer und deshalb
auch etwas kleiner sein.

Die Konsequenz:

Die beiden Räder und bei Bedarf auch der Rad-Anhänger
werden jetzt doch in einem Auto-Anhänger transportiert.

Aber eben nur dann, wenn sie gebraucht werden.

Natürlich habe ich vorher bei einer Stellprobe
den genauen Platzbedarf von 131x88x250 cm innen
ermittelt und den Anhänger entsprechend bestellt.

Deshalb wundert es nicht,
dass die beiden Räder jetzt (ungefaltet) Platz haben.

Auch der Anhänger würde in Seitenlage noch dazu passen.

Die nächste “Anprobe” hat aber gezeigt:
wenn ich zwei Rücksitze hoch klappe,
passt der Radanhänger ganz bequem ins Auto
und lässt sogar noch reichlich Platz für Gepäck.
Deshalb wird er in Zukunft genau so transportiert.

Dafür können dann die beiden Trikes,
ohne “Bastelei” und “Getrixe”
ganz locker und “luftig” in den Anhänger.

Ich habe mal die Befestigungspunkte nummeriert:
1 und 2 für das erste Lepus und 3 und 4 für das zweite.

Zwei Befestigungen pro Trike genügen völlig.

Nummer 1 hält das linke (innere) Hinterrad.
Dazu sind zwei Laschen am Boden fest geschraubt,
die zusammen mit dem Spanngurt
jegliche seitliche Bewegung verhindern.

Weil der Gurt doppelt über die Felge läuft,
zieht er vierfach nach unten, hält extrem fest
und schützt außerdem die Felge vor der Schnalle.

Das Vorderrad wird an einer Lasche (#2)
an der Wand fest gezurrt.
So wird ein Vor- oder Zurückrollen zuverlässig verhindert
und das Trike steht bombenfest.

Nummer 3 ist für das linke (innere) Hinterrad des zweiten Trikes.
Wenn ich den Gurt über der Felge habe
und durch die zweite Lasche führen will,
hilft mir ein kleiner Trick:
Ich rolle das Rad etwas vor
und schon ist genug Platz,
um den Gurt bequem durch zu schieben.
Dann rolle ich es zurück
und kann bequem den Gurt fest zurren.

Bei der Bodenplatte handelt es sich übrigens
um eine 16 mm starke, beschichtete Multiplexplatte.
In die habe ich an den entsprechenden Stellen
6er Löcher gebohrt, um die Laschen
mit durchgehenden Schrauben zu befestigen.

Von unten halten vier Karosseriescheiben
und vier selbsthaltende Muttern dagegen.
Zur Montage werden zwar zwei Leute gebraucht,
einer oben, einer unten,
aber das ist ja eine einmalige Aktion.
Weil außer den Laschen natürlich alles aus Edelstahl ist.

 

Wenn alles verstaut ist
(und das geht schnell),
kann's los gehen.

Das Leben ist voller Kompromisse.

Aber auch Kompromisse können schön sein.


 

 zurück  Index Rad

Eine Stütze für die Ferse 

Alles gesehen - nix kapiert - alles von vorn gucke!

zur Homepage / Neustart:
rt-go-Homepage