rt-go: 2009-04-12

Zellertal-Radweg

Worms-Pfeddersheim ⇔ Monsheim ...

~ 16 km  ~ 99 Hm

Die Route kann man als
Zellertalradweg.gpx + zellertalradweg.kml
herunter laden

und bei ansehen.

Bei der Suche nach lohnenden Radwegen in unserer Umgebung sind wir auf den Zellertal-Radweg gestoßen.
Er führt von Worms nach Marnheim
und ist etwa 27 km lang.
Um uns vorher richtig schlau zu machen,
haben wir verschiedene Beschreibungen studiert
und viel Lobendes gelesen.
Da ist von geringen Steigungen (bis 3,5%) die Rede
und auf dem Hinweg sollen es 250 Hm
und zurück 160 Hm sein.

Das schien uns erträglich.

Wir haben also unser Auto in Worms-Pfeddersheim abgestellt,
unseren Lindwurm montiert und sind los gefahren.

Die angeblich gute Beschilderung des Radweges
war zwar hier nicht ganz so gut,
aber wir haben den Weg trotzdem gefunden.
Hier stehen wir schon drauf.

Auch die Qualität des Weges war nicht ganz so toll.

Zweiradfahrer sind hier im Vorteil.
Sie können die Löcher umfahren oder hoppeln halt etwas.

Wir dürfen fast jedes Loch aus kosten.
Bei der Dichte können wir nur wenige vermeiden.

Hier könnte man auf die Straße wechseln.

Aber wir sind halt keine Straßenfahrer
und genießen deshalb den Pflasterweg.

Das Pflaster wäre nicht mal schlimm,
wenn es in voller Breite frei und nutzbar wäre.
Und der leichte Anstieg wäre dann auch
viel bequemer zu fahren.

 

Hier geht's (endlich) ins Tal hinab.

Vor Monsheim lockt uns ein Weg mit losem Schotter,
bzw. das was am Ende liegt, zu einem Abstecher.

Die Verlockung hält aber nicht lange an.
Hier sind wir schon zum Wenden auf die Wiese gefahren.

Monsheim naht.

Der Radwegweiser ist irreführend.
Wir suchen deshalb die Fortsetzung auf der anderen Straßenseite.

Es geht aber auf der Hauptstraße weiter.

Mitten im Ort.

An der Kreuzung mit der B271 stehen so viele Wegweiser,
dass wir erst einmal anhalten.

Wir müssen links weiter.
Erstaunliche Entdeckung:
Auf dem unteren Wegweiser sind sogar Steigungsangaben (11%).
Unverständlich bleibt nur, warum sie wie Gefälle dargestellt sind.

Endlich!
Hier beginnt das Zellertal.

Und so sieht dann der Radweg aus.

Und so die Aussicht auf das schöne Zellertal.

Und spätestens hier fühlten wir uns ganz stark
an den Kocher-Radweg erinnert
und ganz genau so verarscht.

Aber, nicht mit uns!

Hier haben wir kurzerhand umgedreht
und den Rückweg angetreten.

Nicht, dass wir nicht radeln wollten.
Wir wollten uns nur nicht sinnlos über öde Hügel führen lassen, wenn unten im Tal die Pfrimm fliest.

Hinter Monsheim hat es uns dann doch noch mal
zu einem Abstecher gelockt.
Um den Schotter zu vermeiden
haben wir es kurz auf der Wiese versucht,

Der luftgebundene Schotter
war dann aber doch leichter zu bewältigen.

Am scheinbar so verlockenden Ziel gab's nicht viel zu sehen.
Sonn- und feiertags hat die Wiesenmühle geschlossen.

Ein Blick auf die Pfrimm war die ganze Belohnung.

Und dann ging's wieder in Richtung Pfeddersheim.

Unten an der Pfrimm sind Radler unterwegs.
Aber für uns ist der Grasweg leider keine Alternative.

Oben auf der Straße kann man auch fahren.
Aber das überlassen wir anderen.

Auch auf dem offiziellen Radweg ist Betrieb.

Stellenweise geht's nur mühsam voran.

Zum Abschluss noch ein schönes Bild.

 

Fazit

Das war nicht unser Tag und nicht unser Radweg.

Obwohl ich bei den Radwegbeschreibungen vereinzelt schon Veränderungen in Richtung Ehrlichkeit gefunden habe,
bleibt nach wie vor das Problem,
dass die Radwege offensichtlich immer noch
von Nicht-Radfahrern geplant werden.

Aber, man soll ja die Hoffnung nie aufgeben.
Vielleicht kann sich das in ferner Zukunft noch ändern.

Keep dry king!

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