rt-go: Di 12.07.2011

Weser-Radreise

Bremen -> Carolinensiel

Das hört sich wie ein Klacks an und ist es eigentlich auch.
Hier war das allerdings mit einigen Umwegen verbunden.
Aber davon später mehr.

Wie jeder gute Tag fing auch dieser mit dem Frühstück an.

Im konkreten Fall war es das umfangreichste Büffet, das ich je gesehen habe.
Wenn man das alles probieren wollte, bräuchte man einige Tage.

Zuerst musste ich mit dem Zug
von Bremen nach Hannoversch Münden fahren,
denn dort hatten wir ja am Montag zuvor unser Auto abgestellt.

Das war kein Problem.
Der IC von Bremen nach Hannover stand schon bereit
und war bei der Abfahrt und bei der Ankunft pünktlich.

In Hannover musste ich etwas auf den ICE nach Göttingen warten.
Der hatte 5 Minuten Verspätung.

Der drehte zwar mächtig auf.
Auf dem schnellsten Abschnitt erreichte die Anzeige sogar kurz 239 km/h.
Trotzdem wurde die Verspätung nicht aufgeholt,
sondern sogar noch auf 7 Minuten vergrößert.

Für das Umsteigen auf die Regionalbahn blieben deshalb nur 7 Minuten.
Aber das war zu schaffen.

Der Zug setzte sich aus zwei Teilen zusammen,
die später getrennt werden und in verschiedene Richtungen weiter fahren sollten.
Aber auch das war kein Problem.
Am Trennungsbahnhof wäre genug Zeit zum Umsteigen gewesen
und im Zug wurde rechtzeitig erklärt, wer wo hin musste.

Pünktlich um kurz vor 12 bin ich am Ziel.

 

Der Bahnhofsvorplatz ist mir schon bekannt.

Und den Weg in die Stadt finde ich ganz leicht.

Am Marktplatz ergreife ich einige lebenserhaltende Sofortmaßnahmen,
weil ich eine Autobahnfahrt von rund 300 km vor mir hatte
und unterwegs keine Pause machen wollte.
Das Weizen ist selbstverständlich “bleifrei”.

Auf dem Tanzwerder finde ich unser Gespann fast genau so vor wie ich es abgestellt hatte.

Ich musste es nur etwas entlauben.


Die Fahrt nach Bremen und was dann folgte,
erfordert keine ausführliche Dokumentation.
Deshalb nur ganz kurz:
Ich bin mit dem Auto zu unserem Hotel in Bremen gefahren.
Dort habe ich unsere Räder aus der Garage in den Anhänger verfrachtet.
Meine Frau ist zugestiegen und wir sind nach Carolinensiel gefahren.

Carolinensiel deshalb, weil wir ans Meer wollten
und meine Frau vor langer Zeit schon mal dort war.
Sie kennt sich deshalb dort schon/noch etwas aus.


In Carolinensiel am Hafen.

Wir schauen uns kurz um.

Unser Blick fällt auf das “Aparthotel Harleblick”.

Und schon haben wir ein schönes Zimmer.

Die Aussicht aus dem Fenster interessiert uns nur in so weit,
dass wir sehen welches Wetter ist.

Das hatten wir auch nicht vor.

Wir gingen lieber am Hafen entlang.

Die Concordia II hat ihre Rundfahrt beendet und legt an.

Beim Postbüdel finden wir draußen noch Platz.
Was bei dem kalten Wind nicht verwunderlich ist.
Und was gutes zu Essen gibt es auch.

Mutige Akrobaten.

Auf dem Rückweg kommen wir an einer Saufkneipe vorbei,
können dem verlockenden Angebot aber gerade noch widerstehen,

Die Concordia II “geht schlafen”.
Das machen wir auch.

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Carolinensiel und Umgebung 

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