rt-go: So 10.07.2011

Weser-Radreise

Von Nienburg nach Verden

58 km

Aufbruch am Morgen.

 

Sonntag morgens um kurz vor 10 Uhr ist noch weniger los als am Samstag Abend.

Der Anfang des Radweges kann uns nicht begeistern.

Aber die Landschaft ist schön.

Wenn man von den Autobahnbrücken mal absieht,
aber die müssen ja auch sein.

 

 

Als Ersatz für den Schotterweg ...

... folgt jetzt mal eine “Panzerstraße”.

Egal wie man es macht, ein Rad fährt immer über die Grasbüschel.

Zur Abwechslung ein Stück Schotter, ...

... dann wieder “Panzerstraße” ...

... und zum krönenden Abschluss Lochpflaster.

Wenigstens die Wegweiser taugen was.

Ein zünftiger Reiseradler.

 

 

 

Hier hat man den Radlern wenigstens einen schmalen Streifen Asphalt spendiert.

Vielleicht ist der Verantwortliche selbst ein Radler und muss öfter hier lang.

 

 

Auch zünftige Reiseradler rasten gelegentlich.

Aber zünftig.

 

Eine gepflasterte Brückenauffahrt,
damit die Radler da nicht hoch rasen.

Die Auffahrt zur Brücke wäre eigentlich überflüssig,
weil der Radweg sowieso davor wieder rechts hinunter führt.
Aber dann hätte man natürlich auch nicht die Aussicht.

Ein Schiff in den Wolken.

Bei der nächsten Straßenüberquerung dürfen wir (aber gern)
einen Korso von Oldtimern passieren lassen.
Da war so ziemlich alles dabei,
was in den 50er und 60er Jahren produziert wurde.

Das Faszinierendste an den Ortschaften sind die großen alten Bäume.

 

Backsteinpflaster hatten wir noch nicht in der Sammlung.

 

 

In Bücken.

Die Stiftskirche.

Ein fragwürdiges Schild.
Vom 1.5. bis zum 30.9., aber nur von 9 bis 18 Uhr!

Und in der übrigen Zeit?

 

Eine bunt geschmückte Kirche.

Und der Adam hat sogar anstelle des Feigenblattes einen Schniedel.

Wo mag es da nur hin gehen?
Weiß das hier wirklich niemand?
Oder will man das nur nicht verraten?

Landschaft ist da jedenfalls.

Häuser und Wegweiser gibt es auch.

Und wenn man Glück hat, sogar was zu Essen und zu Trinken.

In Wienbergen.
Wenn man alles gelesen hat weiß man,
dass das Weserwehr mit Fahrradanhänger nicht befahrbar ist.

 

 

Gut gemeint.
Die Karte zeigt alle Radwege in der Gesamtgemeinde.
Leider ist der augenblickliche Standpunkt genau am oberen Rand
und unsere Tour geht in Richtung Norden.

Noch ein Blick auf die Weser.

 

Und dann auf die Aller und Verden.

Verden liegt zwar nicht an der Weser,
aber trotzdem am Weser-Radweg.

Weil es im italienischen Eiscafé kein alkoholfreies Weizen gibt, ...

... fahre ich durch die Füßgängerzone weiter bis zur Domschänke.

Klar, dass man da unseren Wunsch erfüllen kann.
Weil ich bei der Gelegenheit schon mal mit der Wirtin ins Gespräch gekommen war,
hat sie mich etwas über unsere Räder ausgefragt
und ich sie über die Übernachtungmöglichkeiten am Ort.

So sind wir zu einem schönen Privatquartier in der Nähe gekommen,
das wir empfehlen können:
HAUS BRÜNS GÄSTEZIMMER VERDEN

Und weil uns die Gastgeber über die Verpflegungsmöglichkeiten am Ort informiert haben,
sind wir schon bald wieder in der Domschänke beim Abendessen.

Danach machen wir noch einen kleinen Stadtbummel.
Dabei entdecke ich auch dieses schöne Haus.
Leider habe ich gegenüber vergeblich gesucht.
Die Darstellung der Dämlichkeit konnte ich leider nicht finden.
Dabei hätte mich die noch viel mehr interessiert.

Dafür war an einem anderen Geschäftsgebäude dieser interessante Text zu finden.
Was das allerdings miteinander zu tun hat, weiß ich auch nicht.
Da musst Du schon sonst jemanden fragen.

Überhaupt bin ich ja nicht Wikipedia.
Und wieso da welche “für das Vaterland” gestorben sein sollen,
verstehe ich auch nicht.

Aber das will ich auch gar nicht vertehen.

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Von Verden nach Bremen 

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