rt-go: Sa 09.07.2011

Weser-Radreise

Von Petershagen nach Nienburg

54 km

Dieser Radreisende hat gleich seinen ganzen Hausstand dabei.

 

 

 

 

 

Wer da den Weg nicht findet ist selbst schuld.

 

Für Zweiradfahrer kein Problem.
Mich erinnert das Fahren hier an die Transsibirische Eisenbahn.

Hier werden die Schläge etwas gedämpft.

 

 

 

 

 

In Stolzenau regnet es um die Mittagszeit etwas.
Aber das ist kein Problem,
weil wir da sowieso im Biergarten unter einem sehr großen Schirm sitzen,

Wir werden nur vom Weizen "feucht".

Und genießen ein gutes Mittagessen.

Und dann scheint auch schon wieder die Sonne.

Kein Schotter sondern Grobasphalt.
Der sieht allerdings ganz ähnlich aus und fährt sich auch nicht viel besser.

Zeitweise wechselt die Beschaffenheit der Wege.

Von ganz schlecht ...

... zu miserabel.

 

 

 

Hier konnten wir mal eine Schleusung komplett beobachten.

Die Schiffe sind drin und das hintere Tor ist geschlossen.
Das Fangseil verhindert, dass ein Schiff das Tor rammt.

Das Wasser wird abgelassen.

In der Schleuse sinkt der Wasserspiegel und mit ihm die Schiffe.
Der Schlagbaum links senkt sich nach rechts und holt das Fangseil.

Gleich ist das untere Niveau erreicht.
Das Fangseil ist schon aus dem Weg geräumt.

Das Tor beginnt sich zu öffnen und der Schiffer macht schon mal sie Taue los.

 

 

Das Tor ist offen.

Das erste Schiff fährt aus der Schleuse.

 

Das zweite folgt.

 

In Leeseringen bei der Überquerung der Hauptstraße beginnt es zu regnen.

Aber gegenüber steht ein Wartehäuschen,
das auch uns noch genug Platz bietet.

Da wird nur der Anhänger etwas nass.

Aber schon 15 Minuten später ist der Guss vorbei
und wir können in der Sonne weiter fahren.

 

 

 

Kurz vor Nienburg führt uns eine miserable Beschilderung etwas auf Abwege.

Wir finden aber schnell auf den richtigen Weg zurück.

 

Gleich am Ortseingang finden wir das Weserschlößchen und unser Nachtquartier.

Blick auf die Weser und die Mündung des Steinhuder Meerbaches.

Eine schöne breite Radlerbrücke.

 

 

Aber ein Ausgang mit Schrecken.
Trotz Gezerre war der Lindwurm nur mühsam um die Ecke zu bringen.

Das einzige Schiff macht nur Rundfahrten.
Und das auch nur selten.
Da ist für uns mit einer Bootsfahrt nichts drin.

In der Stadt ist nicht viel los.

Der Brunnen verrät uns, dass hier Spargel angebaut wird,
dass Spargelverkäufer ein feines Jacket tragen und
dass Spargelverkäuferinnen spitze Titten haben.

 

 

Beim Ratskeller.
Der Wein war zwar gar nicht mal so billig,
aber dafür war er auch gar nicht mal so gut.

Blick vom Bett auf die Weser.
Da muss man ja traumhaft schlafen.

Und draußen rauscht der Steinhuder Meerbach.

Schön ist es hier.

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Von Nienburg nach Verden 

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