rt-go: Mo 04.07.2011

Weser-Radreise

Hannoversch Münden -> Bad Karlshafen

48 km  316 Hm  ≤25%

Das Wetter war tatsächlich so wie angekündigt und für eine Radtour gut geeignet.
Der Parkplatz am Bahnhof in Hannoversch Münden
war am Montag leider gerammelt voll.
Aber, das hatte ich vorher geklärt, auf dem Tanzwerder,
das ist die Insel zwischen Fulda und Werra,
sollte immer was frei sein.

Und so war es auch.
Wir konnten bequem parken und unseren Lindwurm startklar machen.

Dem Weserstein, der dort steht, wo aus Fulda und Werra die Weser wird,
haben wir selbstverständlich einen kurzen Besuch abgestattet.

Und den Text haben wir natürlich auch zur Kenntnis genommen.

Aber dann wollten wir in die Stadt.

Eine barrierefreie Zufahrt ...

... macht selbstverständlich keine Probleme ...

... wenn man den Lindwurm um die Ecke zerrt.

Am Rathaus.

In der Fußgängerzone.

Wir müssen auf die rechte Seite der Weser.

Hier beginnt der Weser-Radweg.
Auch wenn man sich mangels Beschilderung nicht ganz sicher sein kann.

Überall lässt die Beschilderung viel zu wünschen übrig.
Man ist da ständig auf Vermutungen angewiesen.

Dieses Schild ist ein Beispiel für die oft hirnlose Wegweisung.
Zu welcher Stadt der Bahnhof und die Altstadt gehören,
weiß nur der, der von dort kommt.
Nur, den interessiert das sicher wenig.
Und allen anderen nützt es nichts.

Zugeparkte Radwege gibt es überall.
Auf unserer Reise waren sie aber eher die Ausnahme.

In Orten, wo die Wegzuordnung nicht eindeutig war,
haben wir meist die Fahrbahn vorgezogen,
weil man sich sonst vorkommt, als würde man ein Känguruh reiten.

Oft geht es neben der Straße lang und die Weser ist weit weg.

Kreative Beschilderung.

Ein gut befahrbarer Weg, ...

... der gelegentlich sogar am Wasser entlang führt ...

... und immer wieder mal hoch und runter geht.

Wanderer sind auch unterwegs.
Aber warum die laufen?

Rad fahren ist doch bequemer.
Sogar auf solchen Backenspaltern.

Bei Hemeln ...

... gibt es eine Fähre.
Wir haben unterwegs übrigens viele gesehen,
aber nicht eine benutzt.

Hier gibt es auch mal reichlich Informationen.

Der Weg ...

... fährt sich gut.

Und hier kann man sogar mal ausruhen und Kräfte sammeln.

Die braucht man auch, wenn es wieder den Berg hinauf geht.
Hier noch recht flach.

Oft aber auch so steil, dass meine Frau laufen muss.

Und ich darf dann den Lindwurm den Berg hoch treten.
(Auf dem Schild steht: "Gefährliches Gefälle Radfahrer absteigen")
Gut, dass ich da nicht runter muss.

Jetzt wird es abenteuerlich.

Ein schmaler matschiger Waldpfad.

So lange kein Gegenverkehr kommt geht das gerade so.

Hier ist es wieder schön.

Und hier noch schöner.

Denn um die Mittagszeit bzw. um 15 Uhr 30
können die Interessen schon mal vom Radweg abschweifen.
Jedenfalls, wenn der Magen knurrt.

Das schmeckt gut und reicht wieder für einige Kilometer.

Insbesondere, wenn der Weg so glatt ist.

Reifenpannen kennen wir nicht.
Der weiß offenbar noch nicht, was wir wissen.

Das Geheimnis heißt “unplattbar”.
(Aber nicht verraten!)
 

Zur Abwechslung wirds mal richtig ...

... idyllisch.

Zweifelhafte Wegweisung.
Wir wollen zwar nach Bad Karlshafen,
fahren aber trotzdem geradeaus weiter,
weil da nach unseren Informationen der Weser-Radweg lang geht.
Und zufällig stimmt das sogar.

Schöne Landschaft.

Schöner Weg.

Hier in Wahmbeck machen wir einen folgenschweren Fehler.

Weil links und rechts das Zeichen für den Weser-Radweg hängt
und wir nach Bad Karlshafen wollen, fahren wir rechts weiter.

Zum Dank dafür dürfen wir dann gleich mal im Ort ganz hoch fahren, ...

... damit wir die Aussicht über das Tal besser genießen können.

Und dann kommts knüppeldick.
Wenn man da unterwegs keine Pausen einlegt,
riskiert man, dass der Wasserkopf zu pfeifen beginnt.

Zum Ausgleich gehts dann im Wald wieder etwas abwärts.

Aber nur, damit man danach ...

... auf einem etwa 3 km langen miserablen Schotterweg ...

... die Aussicht über Bad Karlshafen erobern kann.

Zum Glück haben wir danach gleich ein Quartier im Haus Weserblick gefunden,
wo wir unsere Wunden lecken konnten.

Blick auf den “Hafen” bzw. die Anlegestellen.

Am Pegelhäuschen kann man erschreckende historische Wasserstände ablesen.

Und an der Anlegestelle erfährt man, dass dienstags ein Schiff nach Höxter fährt.

Na das sind doch vielversprechende Aussichten.

Das Profil zeigt, dass auf unserer ersten Etappe einige Steigungen
dafür gesorgt haben, dass wir nicht übermütig werden.

Die Route kann man als
Weser-Radweg-04.gpx
+
Weser-Radweg-04.kml
herunter laden
und außerdem bei

betrachten.

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Bad Karlshafen -> Höxter -> Bodenwerder 

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