rt-go: 2009-04-10

Selztal-Radweg
3

Gau-Odernheim ⇒ Elsheim

~32 km

Weil ich einen Besuch in Elsheim machen wollte
und schönstes Radlerwetter war,
habe ich mich aufs Rad geschwungen und bin los geradelt.

Zunächst natürlich mal auf der Hauptstraße in den Ort hinein.

Zum Abschied noch ein Blick auf die Selz.

Dann geht's den ersten Hügel hinauf in Richtung Bechtolsheim.

Obwohl diese Hügel zwar lästig,
aber nicht wirklich schlimm sind,
hat man sie im “Bikeline Radatlas Rheinhessen”
durch Steigungs-Winkel markiert.
Den ersten sogar mit einem dickeren Winkel.

Die Abfahrt nach Bechtolsheim.

Das Pflaster im Ort reduziert etwas das Tempo und den Spaß.

Überall sind Radler unterwegs.

An der Weißmühle.

Vor Friesenheim.

In Friesenheim.

An der Kreuzung von vier Radwegen.

Vor Köngernheim. Kunst am Radweg.
“Alla fort dann!”

Überall ist Betrieb.

Diese Schikane ist immer noch überflüssig,
aber passierbar.
Der Weg davor ist extra verbreitert.
Was man da mit einem Pfosten in der Mitte sparen gekonnt hätte.

An der Untermühle.

Heute sind viele Radler in der Untermühle.

Die Schikane vor Hahnheim wäre immer noch ein ernsthaftes Hindernis, wenn es da nicht inzwischen eine Umgehung gäbe.

Überall sind Radler unterwegs.

Erstaunlich, wie lange hält, was nicht gehalten hat.
(Im letzten Jahr sah es genau so aus.)

Der Selzer Berg.
Mit 235 m ganz schön hoch für Rheinhessen.

Vor Wahlheimerhof.

Im Naturschutzgebiet.

“Der Berg ruft.”

Dank jetzt geringerer Entfaltung (1,15 m)
muss ich mich nicht (mehr) quälen.
Bei 31°C und 50 UpM geht's locker mit 3,5 km/h den Hügel hoch.
Das reicht doch!

Schließlich bin ich weder gedopt noch bezahlt.

Da runter habe ich es wieder einfach rollen lassen
und bin auf 49 km/h gekommen.

An der Selzbrücke.

Ein kurzer Blick auf die Selz.

Und schon geht's wieder hoch.

Sörgenloch droht mit der nächsten Steigung.

Aber ich bin ja nicht blöd.
Weil ich mich vorher schlau gemacht habe,
bin ich hier nicht rechts ab gebogen und
die Steigung nach Sörgenloch hoch gefahren.


Es geht ja auch links ab.
 

Der Weg sieht gut aus und die Radler zeigen an,
dass man dort fahren kann.

Es geht immer in der Nähe der Selz durchs Tal.

Kurz vor Nieder-Olm zeigt das Schild,
dass das sogar ein richtiger Radweg ist.

Warum der offizielle Selztalradweg aber nicht an der Selz entlang sondern durch Sörgenloch und über den Hügel führt,
wird wohl ein Geheimnis der Unverantwortlichen bleiben.

Fast der ganze Weg ist glatt asphaltiert.
Nur kurz vor Nieder-Olm ist ein kurzes Stück gepflastert.

Hier kommt man wieder auf die regulären Radwege zurück.

Die Ortsdurchfahrt in Nieder-Olm führt über zahllose
Temposchwellen vor allem durch ruhiges Wohngebiet.

Und, wenn man ganz genau auf passt,
reicht die sparsame Beschilderung.
Das bedeutet:
wenn keine Schilder da sind, geht es gerade aus.
Und wenn's so oft gerade aus geht,
wird man zwar etwas verunsichert,
aber das spart ganz schön Schilder.

Und wenn man mit etwas Glück keine Abzweigung übersieht,
findet man sogar das Loch, wo's wieder raus geht.

Blumen zum selbst Pflücken.

Am Radweg durch das Industriegebiet.

Außerhalb auf dem Weg nach Stadecken.

Hier geht's wieder zur Selz.

Vor Stadecken.

In Stadecken geht's auf einer “Umgehung”
zwischen Häusern und Gärten am Ort vorbei.

In Elsheim bin ich, man will es kaum glauben,
an der einzigen Eisdiele weit und breit
vorbei gefahren. Und das bei dem Wetter.
Die Schlange war mir einfach zu lang.

Ich habe mein Ziel erreicht.
Das “Empfangskomitee” wartet schon.

Fazit

Bei solchem Wetter muss man einfach Rad fahren.
Der Winter war eh viel zu lang.

Keep dry king!

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