rt-go: 2009-04-26

Quer durch Rheinhessen
(4)
mit dem Trike-Tandem
Gau-Odernheim ⇔ Oppenheim
~47 km  ~250 Hm

Wir wollten mal wieder eine meiner Lieblingsstrecken fahren.
Diesmal mit dem Trike-Tandem.

So zeigt's der Tourenplaner Rheinland-Pfalz.

Und so “abschreckend” sieht das Profil aus.
Aber allemal besser als Aussagen wie:
“keine nennenswerten Steigungen”,
wie man sie gelegentlich lesen muss.
Auf dem Hinweg nach Oppenheim
summiert sich's auf etwa 105 Höhenmeter,
auf dem Rückweg auf 145.
Und die Steigungen liegen durchweg zwischen 1 und 5%.

So zeigt es der RouteConverter mit der OpenStreetMap.

Die Route kann man als
Gau-Odernheim-Oppenheim.gpx
+
gau-odernheim-oppenheim.kml
herunter laden

und bei ansehen.

Jetzt geht's los

 Weil in Gau-Odernheim gerade Gewerbemesse war
und die sowieso auf dem Weg lag, ...

... haben wir mal kurz rein geschaut.
Aber so früh war noch nichts los.

Also sind wir auf die Piste gestürmt.
Aber ganz langsam.

Die Steigung ist im Bikeline Radatlas Rheinhessen
mit einem dicken Steigungspfeil markiert.

Der erste “Gipfel” ist erobert und Bechtolsheim in Sicht.

Danach folgt weites Land.
Nicht ganz eben, aber wenigstens nur leicht hügelig.

Betrieb ist sonntags bei so einem Wetter ...

... ganz selbstverständlich.

Der sanfte lange Anstieg vor Dexheim.

Diese “Blockade” ist kein Problem.
Vor dem Überqueren der Straße muss man sowieso
sehr langsam fahren oder sogar anhalten.
Aber weil der Radweg auf einem Wirtschaftsweg verläuft,
konnte wenigstens kein Idiot eine Schikane hin stellen.

Die Brücke markiert den Scheitelpunkt.
Ab dort geht's wieder abwärts.

Am Sportplatz von Dexheim war das Ziel von einem
“Vater-mit-Kinderwagen-Rennen”.
Das hat uns selbstverständlich nicht gestört.
Wir sind unter großem Jubel und Beifall durchs Ziel gefahren.
Wir waren zwar die Ersten,
aber auf die Siegerehrung wollten wir nicht warten.

Durchs Wohngebiet von Dexheim fährt sich's ganz bequem.
Man muss nur wegen der vielen Querstraßen aufpassen.
Da gilt Rechts vor Links.
Aber, ob das alle wissen und ob sich alle danach richten,
sind zwei völlig ungeklärte Fragen.

Dann geht's bis Nierstein sanft abwärts.
Da hat die Amiche früher den Endspurt eingelegt.

An der Rheinfähre zwischen Nierstein und Oppenheim
ist trotz des schönen Wetters fast nichts los.

Auch ganz andere Biker sind am Rhein entlang unterwegs.

Am Rand von Oppenheim.

Viele Wege führen nach Rom.
Dieser nicht.
Der führt zum Strandbad.
Und das ist gut so.

Hier ist es.

Und das ist das eigentliche Ziel ...

... mit dem schönen Ausblick.

Hier der Anblick von oben.

Na dann prost!
Nach 23,5 km und 105 Höhenmetern
hab' ich mir ein kleines Radler verdient.

Zurück nach Oppenheim.

In Nierstein.

Durch diese Unterführung geht der Radweg.

Laut Beschilderung sollen vernünftige Radler
in dieser Anlage angeblich nicht fahren
und die anderen dürfen es nicht.

Da mussten wir einfach mal den Gegenbeweis antreten.

Was soll der Scheiß?
Rennradfahrer benutzen diesen Weg sowieso nicht.
Und die anderen fahren so langsam,
dass sie auf dem breiten Weg keine Fußgänger gefährden.

Durch die Grünanlage ist es zwar etwas weiter,
dafür verteilen sich die zu erobernden Höhenmeter
aber auf die längere Strecke.
Und das vor allem gleichmäßig.

So kehren wir am Minigolf vorbei immer leicht aufwärts  ...

... auf den regulären Radweg nach Dexheim zurück.

Die Steigung zieht sich hin
und auch die Amiche hatte da
früher ordentlich zu schnaufen.
Ich vermute, dass ich mich ganz ähnlich angehört habe.

An der Straßenkreuzung muss man selbstverständlich aufpassen.

Aber ohne Schikane hindert einen nichts daran
und rein gar nichts lenkt einen ab.

Weites Hügelland. Rheinhessen.

Oben auf dem Buckel kann man auch mal halten,
um die Aussicht zu genießen.
Und vor allem, um Wasser nach zu füllen.
Irgendwie kommt einem das unterwegs immer abhanden.

An der Weißmühle.
Auf dem Rückweg geht's die 5% natürlich wieder runter.
Aber mit hui!

Weit vor Bechtolsheim kommt man an die Selz zurück.

In Bechtolsheim bremst das alte Pflaster
wieder das Tempo und den Spaß.
Aber da muss man halt durch.
Gebissträger sollten die Luke geschlossen halten.

Am letzten Anstieg vor Gau-Odernheim
darf ich wieder mal allein
den Lindwurm den Berg hoch treten.
Aber das ist ja kein Problem.

Der Ausblick auf das lockende Ziel.

Zum Abschluss noch ein kurzer Besuch bei der Gewerbemesse.
Inzwischen ist da Trubel (hinter der Kamera).
Aber den brauchen wir nicht.

Fazit

Eine schöne Sonntagstour,
an der es nichts auszusetzen gab.

Es ist und bleibt eine meiner Lieblingsrouten.
Obwohl und gerade weil da nichts Aufregendes dabei ist.
Das macht einfach nur Spaß.

Keep dry king!

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Der mit dem Hasen tanzt

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