rt-go: 2010-08-03

Rhein-Radweg R2
8.Teil

Koblenz -> St. Goar

~ 36 km  ~ 182 Hm  ≤7%

 

Die Route kann man als
Koblenz-Sankt_Goar.gpx
+
Koblenz-Sankt_Goar.kml
herunter laden
und außerdem bei

betrachten.

Für Dienstag den 03.08.2010 hatten die Wetterfrösche
zwischendurch mal einen relativ trockenen Tag vorher gesagt.
Also eine Gelegenheit für eine Radtour.

Vom Rhein-Radweg fehlte uns noch der Abschnitt
zwischen St. Goar und Koblenz.
Weil wir die Strecke nicht doppelt fahren wollten,
habe ich im Internet mal die Seite der Köln-Düsseldorfer besucht.
Und gucke da:
Um 10 Uhr 55 fährt in St. Goar die “MS Stolzenfels” ab
und legt um 13 Uhr 10 in Koblenz an.
Kosten:
2 x 2,50 für die Räder und
1 x 19,90 für die 2 Radler,
weil dienstags nur einer zahlen muss.

Das passt doch wunderbar.

Also sind wir morgens mit Auto und Anhänger
nach St. Goar gefahren, haben unsere Räder aus geladen,
die Fahrscheine geholt und kurz gewartet,
bis wir aufs Schiff konnten.

Da gab's wie immer einen kleinen Rückstau.

Und Gelegenheit für ein Schwätzchen.

Weil der Steg mit 80 cm zu schmal für unsere Räder war,
Haben die “Seemänner” mit angepackt und sie einfach rein getragen.
Weil ich aber selbst auch mit angefasst habe,
gibt's davon keine Bilder.

In einem der breiten Durchgänge haben die beiden Trikes
reichlich Platz und stören überhaupt nicht.

Von Westen nahen dunkle Wolken über der Burg Rheinfels.

Noch ist das Deck belagert.

Aber drei Minuten später ist es leer,
weil es nieselt.
Uns stört das nicht.
Die Theke, an der wir stehen, ist überdacht.
Da wird man nur von innen feucht.

Der Rhein hat reichlich Wasser für August.

Ei guck emol do.
Hier treibt sich der alte Goethe rum.

 

 

Boppard naht.

Das **** Bellevue mit seiner Rheinterrasse “Le Jardin”.

Weinbau am Rhein.

Im Vordergrund der Ort Spay.
Im Hintergrund die Marksburg.

Die erstmals 1231 urkundlich erwähnte,
einzige unzerstörte Höhenburg am Rhein.

 

Vom Schloss Stolzenfels ist derzeit nicht viel zu sehen.


Quelle: Wikipedia

Sonst sieht es ganz schön aus.

Die Lahnmündung bei Lahnstein.

Ein niederländisches Hotelschiff.

Die Moselmündung.
Vorne Rheinwasser, hinten Moselwasser.

In Koblenz.

Ein schöner Platz.

Ein noch schönerer Platz.

Und der schönste Platz.

Mit Deutschland muss es aufwärts gehen.
Überall wird gebuddelt und gebaut.

Auch hier, in den Kaiserin-Augusta-Anlagen hat sich, ...

... seit meinem letzten Besuch 2008, einiges getan.

Und hier wird immer noch was getan.

Deshalb muss man einen kleinen Umweg in Kauf nehmen.

An der Stelle war ich vor zwei Jahren schon mal.
Da hat sich noch nichts geändert.

Das Schild beweist, dass wir wieder mal
auf dem offiziellen Rhein-Radweg (Fernradweg R2)
unterwegs sind.
Auch wenn die Bilder etwas anderes vermuten lassen.

Mal Pampe ...

... mal Schotter.

Ein kurzes Stück welliger Asphalt.

Und wieder ...

... grober Schotter ...

... und kilometerlang immer wieder Pfützen,
denen man nicht ausweichen kann.
Ich könnte es mit vielen Bildern belegen,
aber die zeigen ja auch nichts anderes.

Bei Stolzenfels ...

... ein kurzes Stück Asphalt.

Und dann bis Rhens kilometerlang Kopfsteinpflaster.

Das Tor bei Rhens zeigt erschreckende Wasserstände.

Ein erstaunliches Schild.
Da steht nicht etwa “Stadtmitte” oder “Ortsmitte”,
sondern tatsächlich “Rhens-Mitte”.
Boh, äh!
So was haben die am Main aber nicht drauf.

Die Marksburg von weitem.
Und oben auf dem Berg die drei Schornsteine
der Blei- und Silberhütte Braubach.


Quelle: Wikipedia

Zur Abwechslung wieder mal ein Stück grobes Pflaster,
damit man unterwegs nicht ein schläft.
Gebissträger sollten die Luke geschlossen halten.

In Spay darf man,
vorsichtig und auf eigene Gefahr, aber ohne Probleme,
durch das Betriebsgelände der Firma Schottel fahren.
Die bauen Schiffsantriebe.

Der Rhein-Radweg in Richtung Boppard.

Auch wenn der rege Straßenverkehr
nicht gerade romantische Stimmungen fördert,
kann man sich hier endlich mal am Rad fahren erfreuen.

Boppard naht und die dunklen Wolken ziehen ostwärts weiter.

Boppard ist touristisch voll erschlossen.

Das **** Bellevue mit seiner Rheinterrasse “Le Jardin”
war uns jetzt eine kleine Pause wert.
An Blumenschmuck wurde zwar nicht gespart,
aber der Vergleich mit Claude Monets Garten in Giverny
erscheint doch etwas vermessen und deplatziert.

Die vornehme Karte enthält nur ein sehr begrenztes Angebot,
weil dort natürlich nur aller Erlesenstes einen Platz findet.

Aber ein original Coca-Cola in der 0,2-Liter-Glasflasche
war offenbar doch erlesen genug.

Und, obwohl es nicht auf der Karte stand,
schaffte es der Ober sogar, mir ein Radler zu kredenzen.

Das hebt natürlich die Stimmung.

Genug Aussicht genossen ...

... und genug erfrischt, ...

... kann's weiter gehen.

Immer an der Straße lang, aber sehr bequem.

Bad Salzig.

Burg Maus bei Wellmich.

St. Goar kommt in Sicht.

Gleich sind wir da.

Noch mal kurz durch die Fußgängerzone.
Das war's.

 

Fazit

Die Tour hat uns mehr oder weniger Spaß gemacht.

Die Bootstour von St. Goar nach Koblenz mehr.
Deshalb haben wir auch schon mal die Mosel ins Auge gefasst.
Natürlich dienstags, wenn's weniger kostet.

Die Radtour nur streckenweise,
weil der Weg halt teilweise zum Abgewöhnen ist.
Den kann man wirklich niemandem empfehlen.

Aber wir sind ja schon einiges gewöhnt
und hart im Nehmen.

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Petersberg 3 

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