rt-go: 2008-09-20

Rhein-Radweg R2
7.Teil

Koblenz-Lützel ⇔ Weißenthurm

~ 33 km  ~ 84 Hm

Die Route kann man als
Weißenthurm-Koblenz-Runde.gpx
+
weißenthurm-koblenz-runde.kml
herunter laden

und bei ansehen.

Am 19. und 20.09.2008 hatte ich einige wenige Stunden Zeit und die Gelegenheit, den Rheinradweg R2 auf der Strecke zwischen Koblenz, Stadtteil Lützel, an der Moselmündung gegenüber des Deutschen Ecks und Weißenthurm, kurz vor Andernach zu erfahren.

 

Google Maps zeigt den Abschnitt.

Aus praktischen Gründen habe ich die beiden Touren jeweils in Kaltenengers (violett) begonnen und den ersten Teil nach Norden bis Weißenthurm (rot) und zurück und den zweiten Teil nach Süden bis Koblenz (grün) und zurück abgestrampelt.

In Kaltenengers ist ein schöner Parkplatz direkt am Rheinradweg.

Hier sieht man übrigens die “Notbeflaggung”,
die ich behelfsweise “aufgezogen” habe,
weil meine reguläre Fahnenstange in Ungarn
bei einer Rolle seitwärts zu Bruch gegangen war.

An einem Haus kann man die Wasserstandsmarken bestaunen.
Die historischen hat dieses Haus sicher nicht selbst ertragen müssen.
Ganz erstaunlich finde ich aber,
dass trotzdem immer wieder an dieser Stelle gebaut wurde.
Und das nicht auf Stelzen.

Blick über die hier schon recht weite Rheinebene.

Der Wegweiser schafft Klarheit.

Das Torgerüst steht schon.
Was noch fehlt sind die Rebenstöcke,
von denen dem Radler die Trauben in den Mund wachsen.

Ein sehr bequemer Radweg.

Eine hübsche Landschaft.

Aber in der Ferne droht das AKW Mühlheim-Kärlich, auch wenn man fast nur den Kühlturm und kaum den Meiler sieht.

Urmitz ist ein idyllisches Örtchen.

Von einem kleinen Umweg durch den Ort
komme ich auf den Rheinradweg zurück.

Das Kraftwerk ist nicht zu übersehen.

Weißenthurm, scheinbar noch weit entfernt.

Aufrechte Reiseradler, leicht an den vielen
schweren Taschen erkennbar, trifft man immer wieder.

Urmitz und die Rheinbrücke.

Auf dem Rückweg nach Kaltenengers.

Gegenüber liegt Engers.

Auch auf dem Weg nach Süden ist Betrieb.

Der Wegweiser suggeriert, dass man gar nicht falsch fahren kann.
Egal welchen Weg man wählt, es ist der Rheinradweg R2.

Ein beschaulicher Abschnitt.
Die vielen Auffaltungen über Wurzeln
verhindern aber zuverlässig, dass man unterwegs einschläft.

Ein Kommentar, den ich unterwegs schon häufiger zu hören bekam, lautet übrigens: “Nicht einschlafen!”

Ob der sich auf die Körperhaltung, auf das Tempo, oder auch auf beides bezieht, können wir ruhig mal offen lassen.

Rheinkilometer 598. Die Markierung für die Schifffahrt
sagt auch dem Radler wo er gerade ist.
Obwohl der das sicher weniger großräumig sieht.

Ein noch idyllischerer Abschnitt.

Auf dem “Upright” geht's gerade so
durch die doppelte Absperrung durch.
Mir blieb nur der Weg durch die Pampa.

Wegweiser zur freien Auswahl.
Ich gebe es zu,
ich habe mich für unten links den entschieden.

Beim Industriehafen muss man schon mal
einen Bogen drum herum fahren.

Kein eigener Radweg. Aber mehr Straße als gebraucht wird.

Jetzt geht's wieder direkt am Rhein entlang.

Nicht gerade idyllisch. Aber was soll's?

Familienausflug.

Immer wieder trifft man auf heftige Anfechtungen,
die einen vom (rechten) Weg abbringen wollen.

Im September sind noch viele Ausflugsdampfer unterwegs.

Die haben Kaiser Wilhelm den Rücken gekehrt.

So sieht man ihn unverstellt vom Rhein aus.

Unterwegs war ein aufrechter Radler so von meinem Trike begeistert, dass ich ihm eine Proberunde gegönnt habe.

Trotz augenblicklicher Infektion mit dem gefährlichen Trikevirus ist er zurück gekommen.
War ich froh!

Die Festung Ehrenbreitstein auf dem östlichen Ufer.

Das Deutsche Eck.

Der Wendepunkt.
Ab hier ginge es dann mit der Fähre über die Mosel,
oder auf der Nordseite an der Mosel entlang.

Zahlreiche Radler stellen hier ab,
um mit der Fähre über zu setzen.

Warum die das Rad nicht einfach mit nehmen,
verstehe ich nicht so recht,
da drüben ist doch reichlich Platz.
Und ohne Rad müssen sie sich ja die Hacken ablaufen.

Nochmals Ehrenbreitstein und das Deutsche Eck.

Der Infizierte und ein Freund.
Ob der es schafft ihn zu trösten?

Dort oben auf der Straße sollen die Radler fahren.
Viele machen das auch.

Ich fahre lieber auf dem Fußweg.
Auch wenn das eigentlich verboten ist.
Aber wen interessiert das?

In Koblenz-Neuendorf.

Kurz vor dem Industriehafen zwischen
Wallersheim und Kesselheim.

Im Industriegebiet.

Die nutzen gleich Fuß- und Radweg.

In Kesselheim geht's durch den Park.

Hier musste ich mein Presslufthorn zur Rettung einsetzen.
Der Fahrer auf der Gegenspur hat eisern nach unten und zu seiner Nachbarin, aber nicht nach vorne geschaut.
Das Hornsignal hat ihn im letzten Augenblick geweckt
und einen Zusammenstoß verhindert.

Links St. Sebastian, rechts die Öllager von Bendorf.

Bett & Bike mit vier Sternen.

Wenn er keine Kompromisse macht und den Cayenne Turbo in der Remise lässt und sie den Hummer für die Shoppingtour einfach mal stehen lässt und beide mit den Carbonbikes am Wochenende endlich mal ihre Einstellung zum Klimawandel demonstrieren wollen, ist das doch genau die zünftige Radlerabsteige.

Der Blick von Kaltenengers nach Engers.
Ich bin zurück.

Fazit

Zwei wegen Zeitmangels viel zu kurze Touren,
die aber gezeigt haben,
dass nicht nur das Weltkulturerbe Mittleres Rheintal,
sondern auch der Abschnitt nördlich davon
mindestens eine Radtour wert ist.

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Kleine Lokalrunde mit 3 Trikes

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