rt-go: 2007-09-23

Rhein-Radweg R2
6.Teil

Trechtingshausen ⇔ St. Goar

~ 43 Km  ~ 100 Hm

Die Route kann man als
Trechtingshausen-Sankt_Goar.gpx
+
trechtingshausen-sankt_goar.kml
herunter laden

und bei ansehen.

Die Wetterfrösche hatten für diesen Sonntag
 schönstes Wetter und bis zu 25 Grad vorher gesagt.
 Und weil (am Herbstanfang) zu befürchten war,
 dass der Sommer und die Gelegenheiten für Radtouren
 langsam zu Ende gehen, wollten wir die Chance nutzen.

 
(Bilder von Google Maps)

Um kein unnötiges Risiko ein zu gehen, wählten wir den
 nächsten Abschnitt auf dem linksrheinischen Rhein-Radweg
 von Trechtingshausen (unten rechts)
 bis St. Goar (oben links).

Von unserem letzten Besuch in Trechtingshausen wussten wir, dass sich direkt zwischen Radweg und Rhein
 ein ideal gelegener Parkplatz befindet.

Obwohl sich auf dem Radweg immer wieder Querrinnen für
 den Wasserablauf befinden, die den Lindwurm hüpfen lassen, ist die Fahrt der reine Genuss.

 

An einer so ideal gelegenen Rastmöglichkeit kann man
 einfach nicht einfach vorbei fahren.
Da muss man unbedingt was gegen die Dehydrierung tun.

Als wir uns vor Bacharach gerade gemütlich
 eine kurze Steigung mit 10% hoch geleiert haben,
 sind zwei Sesselradfahrer an uns vorbei
 und konnten sich nicht verkneifen,
 uns mit: “Immer schön strampeln!” an zu feuern.

Denen haben wir's aber gezeigt.

Auf dem nachfolgenden Gefälle haben wir mal “schön gestrampelt” und sind mit 35 km/h an denen vorbei gezogen.
Als ich mir dann den Kommentar:
“Na, wer schwächelt denn da?!” nicht verkneifen konnte,
waren vier laute Lacher zu hören.

Bacharach und die Burg Stahleck.

Pfalz (Wasserburg) und Burg Gutenfels bei Kaub.

Obwohl der Radweg zeitweise dicht an der Straße entlang führt, fährt es sich sehr genüsslich.

Ein Abstecher nach Oberwesel ...

... zeigt uns rasch, dass wir hier nicht viel versäumen können ...

... und lässt uns zum Ufer zurück kehren.

Hier gibt's doch mehr zu sehen.

Hast Du gewusst, dass Goethe ein alter Raddampfer ist?
Na gut, ich hab's ja auch nicht gewusst.
Aber hier ist er zu sehen.

Und deswegen kommen die Japaner nach Deutschland.

Und damit's auch jeder merkt, ist es unten an geschrieben.

 

Dass der Ausblick auf die Loreley so toll ist, dass wir dort Camping machen würden, kann ich nicht behaupten.
Aber während des Mittagessens war es aus zu halten.

In St. Goar haben wir uns gar nicht lange um gesehen.
Meine Frau hatte nämlich schon immer mal
 eine Fahrt auf einem Schiff machen wollen.
 Und als wir das Kartenhäuschen der Köln-Düsseldorfer sahen, mussten wir natürlich gleich mal fragen.

Die sehr nette Verkäuferin hat uns bestens beraten und zwei
 Personen-Fahrscheine zu je 9,60€ nach Bacharach verkauft.
Für das Rad, es war ja ganz offensichtlich nur eins,
 mussten wir nur ein mal 1,60€ bezahlen.

Nur zehn Minuten später legte die uralte Asbach an ...

... und schon gab's Gedränge.

Da habe ich mich natürlich vornehm zurück gehalten, ...

... bin dafür aber ein gefahren.

Weil sich das Fußvolk gleich auf's Oberdeck verzogen hatte,
war reichlich Platz.

Das Tandem musste ich trotzdem zerlegen und seitwärts ab stellen,
 weil das Fußvolk ja irgend wann auch wieder von Bord will.
 Und dann wäre der Lindwurm natürlich im Weg.

Vom Schiff aus hatten wir einen wunderbaren Blick auf das Lokal, ...

... von dem aus man fast so schön wie hier
die Loreley sehen kann.

Zum Abschied noch ein Blick zurück.

 

 

 

 

 

Und noch mal die Pfalz im Rhein.

Burg Gutenfels.

Kaub.

In Bacharach ging's dann wieder von Bord.
 Weil ich vor dem Ausfahren nicht so weit ausholen konnte,
 wollte der Lindwurm nicht auf Anhieb durch die Tür.
 Aber die Schäden hielten sich in Grenzen.
 Ich konnte die Fahrt fort setzen ...

... und die uralte Asbach auch.

Rhein aufwärts fährt sie übrigens mit etwa 15 km/h.
So haben wir das jedenfalls beim Überholen geschätzt.

Blick auf Lorchhausen.

 


 

Fazit

Eine wunderbare Tour, die uns sehr viel Spaß gemacht hat.

Und trotzdem soll die nächste, ohne Rücksicht
auf Treppen und sonstige Hindernisse,
eventuell wieder am Neckar entlang gehen.

Man muss ja auch mal was anderes sehen.
Und etwas “Äktschen” wird schon nicht schaden.

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Neckar-Radweg 3.Tour

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