rt-go: 2006-06-18

Tortour auf dem Rhein-Radweg R2
(1. Teil)

Nierstein ⇔ Mainz

~24 Km  ~96 Hm

Die Route kann man als
Nierstein-Mainz-Nierstein.gpx + Nierstein-mainz-nierstein.kml
herunter laden

und bei ansehen.

Wir wollten nicht den ganzen Rhein-Radweg von der Quelle bis zur Mündung ausprobieren. Dazu hatten wir weder Zeit noch Lust. ;-)))
Wir wollten nur so zum Vergnügen gemütlich etwas am Rhein entlang radeln. Und weil wir nicht weit entfernt wohnen, haben wir uns das Stück von Nierstein bis Mainz ausgesucht. ( Das grauslige Stück von Worms bis Oppenheim kannten wir schon. ;-)

Also haben wir das Auto in Nierstein am Rhein abgestellt,
die Räder ausgeladen und los ging's.

Zunächst durch den Ort, ...

... dann drei Kilometer auf hügeligem Weg durch die Weinberge ...

... bis kurz vor Nackenheim.

Dort weist ein großes Schild darauf hin,
dass die Véloroute Rhein / Rhin ein Internationaler Radfernweg ist.
Na, da kann man doch was erwarten.
Da wurde bestimmt Einiges investiert.
(So ein Schild ist ja nicht gerade billig.)

Und schon geht die Schotterpiste los.
Landschaftlich schön gelegen und,
weil die Piste fein geschottert und glatt gewalzt ist,
auch gut zu befahren.

Das ändert sich jedoch gleich nach Nackenheim,
wo man offenbar nur noch groben Schotter und keine Walze hatte.

Das fährt sich phantastisch:
das Rad springt dauernd hin und her,
gelegentlich spritzen die Steine zur Seite weg
(hoffentlich trifft's keinen)
und das Rad rollt so leicht,
als ob man durch Sand fahren würde.
Da werden endlich mal richtig Muckis aufgebaut.

Dass diese Familie mit ihren Kindern
viel Spaß an der Radtour hatte,
darf ernsthaft bezweifelt werden.

Ein kurzes Stück Privatweg verwöhnt die Radler
und zeigt wie es auch sonst aussehen könnte.

Nicht weit vor der Stadt kommt dann der
obligatorische “Ritzelputzer”.
Er ist aber noch keine 100 Meter lang
und man kann ihn auch umfahren. 

Den folgenden Campingplatz muss man sogar umfahren.
Und bei dem Weg darf sich jeder seine Lieblingslöcher aussuchen.
Die kann man aber nicht umfahren,
dafür sind es einfach zu viele.

Endlich kommt Mainz in Sicht und der Weg
wird so wie er eigentlich überall sein sollte.

Aber dann ist man auch gleich am Fort Malakoff
und kann erst einmal abdampfen
und sich von der Tortour erholen, ...

... bevor man sich in der Stadt,
z. B. am Gutenberg-Museum,
ein nettes Plätzchen für die Mittagspause sucht.

 

Eigentlich wollten wir uns den Rückweg ersparen und mit dem Schiff zurück fahren. Aber an der Fahrkarten-Verkaufsstelle konnten wir nur erfahren, dass sonntags gar keine Linienschiffe fahren, sondern nur Rundfahrten. An diesem Tag (mittags um 12) aber schon keine mehr.

Na gut. Dann sind wir die 17 Km halt wieder mit dem Rad zurück gefahren. Wir wollten ja eine vergnügliche Radtour machen.

 

Fazit

Was da als Internationaler Radfernweg angepriesen wird,
eignet sich hervorragend dazu,
dem überaus lästigen Tourismus
endlich das längst verdiente Ende zu bereiten.

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