rt-go: So 2014-05-29

Petersberg-9

5,8 Km  ~102 Hm  ≤27%

Meine Route kann man als
Petersberg-9.gpx + Petersberg-9.kml
herunter laden und außerdem bei

betrachten.


 

Massenveranstaltungen sind eigentlich überhaupt nicht mein Ding.
Aber was macht man, wenn das Wetter schön ist?
Bewölkt aber trocken, windstill und 18°C sind für's Radeln optimal.

Und wenn dann wieder der Berg ruft
und man mit Sicherheit annehmen darf,
dass man unterwegs weder hungern noch dürsten muss,
dann fährt man halt trotzdem.

Mein E-Trike hatte ich zwar schon,
selbstverständlich zu allererst am “Herrgottspfad” ausprobiert,
weil dort mit 27% die steilste Steigung in der Umgebung zu finden ist.
Aber bei meinen zahlreichen Touren am Petersberg hatte ich schon
etliche Stellen gefunden, von denen ich noch nicht sicher wusste,
ob und wie ich sie bewältigen kann.

Wenn viele Wanderer unterwegs sind,
kommt man natürlich nur langsam voran.
Aber bei der Beschaffenheit dieses Weges,
ist das ja geradezu erfreulich.

Die erste Station bietet schon alles,
was die Wanderer brauchen könnten,
obwohl sie noch ganz nah beim Ort liegt ...

... und das Ziel noch ganz weit entfernt ist.

Von hier sieht man dem “Herrgottspfad” die 27% gar nicht an.

Der Weg da hin ist auch nicht berauschend.

Das ist die steilste Stelle: erst 20, dann 27%.

Wenn man die geschafft hat, sieht man schon das Ziel.

Unterhalb vom “Hippel” ist schon richtig Trubel.

Unterhalb vom Gipfel hält sich das Gedränge dagegen
noch in erträglichen Grenzen
und die Band hält sich zum Glück auch noch zurück.
Später versucht sie mit grauslig schrägen Tönen,
die Leute zu vertreiben.
Allerdings mit nur geringem Erfolg.
Weinwanderer sind offensichtlich hart im Nehmen.

Warum sich einige Mittelalter-Fans hierher verlaufen hatten,
war ein Geheimnis.
Und, weil sich offenbar niemand dafür interessierte,
blieb es auch eins.

In den Resten der Kapelle mühte sich jemand eifrig,
aber mit zweifelhaftem Erfolg, das Interesse der Besucher
für die Geschichte der Ruine zu wecken.

Blick auf die Wiese unter dem Gipfel.

 

Ursprünglich sollte der schwarze Plastikteller mal das Navi tragen.
Nun hängt das am Lenker.
Aber nutzlos ist er deshalb noch lange nicht.

Auf dem Weg nach unten wähle ich zunächst den Weg nach Osten.
Genau so sieht es der Wander-Plan vor.

Das gibt mir die Gelegenheit,
diese Steilstelle auch mal aufwärts zu probieren.
Ergebnis:
Ohne Motor war diese Stelle beinhart,
mit Motor dagegen ein Klacks.

Auch die “Diretissima”, die ich mich schon hoch gequält hatte,
erwies sich als erstaunlich unproblematisch.

Hier queren ein paar “Väter” auf ihrer Vatertagstour den Weg.

Auf dem Weg nach unten
begegnen mir zahlreiche “Geisterfahrer” zu Fuß.

Hier nutze ich auch noch mal die Gelegenheit,
auf den “Hippel” (links) hoch zu fahren.
Macht Spaß und bietet einen schönen Ausblick.

Panoramablick vom oben:

 

Noch ein Blick zurück.

 

Fazit

Obwohl ich generell nicht zu überschwänglicher Begeisterung neige,
bin ich tatsächlich mal ehrlich begeistert.

Mit Motorunterstützung fährt es sich doch richtig unbeschwert.

Ich fahre einfach drauflos und mache mir keine Gedanken um Steigungen.
Egal wie es kommt, es kann mir egal sein.
Vor einer Steigung überlege ich mir allenfalls,
in welchem Gang ich die Steigung am bequemsten nehme.
Und wenn ich mich dabei verschätze, ist das auch kein Problem.
Dann muss ich halt den Gang wechseln.
So hatt' ich mir das Trike fahren eigentlich schon immer vor gestellt.

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Petersberg-10 

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