rt-go: 2010-10-13

4 Trikes am Herrgottspfad

(Petersberg 6)

~ 12 km  ~ 126 Hm  ≤27%


 
Die Route kann man als
 Petersberg-6.gpx
+
Petersberg-6.kml
herunter laden
und außerdem bei

betrachten.

 Vorwort

Meine weit hin bekannten Fähigkeiten als überragender Mountain-Triker
wurden nicht nur bewundert, gerühmt und beneidet,

sondern (natürlich) auch angezweifelt

und deshalb bisweilen mit: “Kann ich auch.”
kommentiert und degradiert.

Na gut.
Jetzt war die Stunde der Wahrheit gekommen.

Drei andere Triker wollten am Herrgottspfad den Beweis an treten.

Auf diesem Bild kann man fast den ganzen Herrgottspfad sehen.

Der problematischste Teil ist natürlich der mit den 27% Steigung.
Und das auf einem Weg, der den Namen nicht verdient.

Aber alle hatten meinen Bericht Hardcore-Triking gelesen
und wussten vorher, worauf sie sich da ein lassen.
 

Also dann!

Die Kandidaten sind vollzählig versammelt.

Und los geht's.

Alle hören es ganz deutlich.

Der Berg ruft wieder.

Bei dem Pflaster sind senkrecht und waagrecht eher relativ.

Weil ich den Weg kenne, darf ich vorne fahren.

Wo der so genannte “Weg” ist, interessiert nur sehr peripher.

Der Traubenklauer hat wieder unerbittlich zu geschlagen.

“Weg” oder Wiese. Das gibt sich nicht viel.
Auf der Wiese muss man zwar etwas fester treten.
Dafür sind die Stöße nicht so hart.

Wo bleibt er denn?
Oben gibt's doch auch noch Trauben.

Kleiner Plausch bevor es ernst wird.

Jetzt aber ran an die 20%.

Video 1:


Die Piste ist abschreckend, aber offensichtlich nicht abschreckend genug.

Und 20% sind kein unüberwindliches Hindernis.

Video 2:


Für mich wird das ja fast schon zur Routine.

An der 27%-Stelle hatten es alle sehr eilig,
ohne vermeidbaren Aufenthalt hoch zu kommen.

Dabei wollte ich doch gerade hier ein Video aufnehmen.

Zur Kontrolle habe ich es noch mal gemessen.
So viel Zeit muss sein.
Und es sind tatsächlich 27%.

Lisette demonstriert,
dass man beim Liegerad auch im Liegen absteigen kann.

Der “Fall” war aber harmlos und eher eine sanfte “Viertel-Rolle” seitwärts.
Deshalb ist alles heil geblieben.

So eine hoch sitzende Transportkiste erleichtert zwar das Umkippen,
sorgt dann aber für eine “stabile Seitenlage”.
Das ist ja auch was wert.

Kommt der Thomas auch hoch?

Keine Frage, da ist er schon.

Und ich darf natürlich nicht fehlen.

So parken Chaoten.
Aber schließlich gibt es dauernd was zu bereden.

Na hier ist ja heut' wieder ein richtiger Trubel.

Auf geht's.

Die “böse” Kurve, bei der jeder Respekt zeigt.
Allerdings nicht vor der Kurve, sondern nur vor dem Loch.

Video 3:


“Cruisen” heißt doch “kreuz und quer” oder so?!

Noch ein letztes Mal 20%.

Video 4:

 

Die Gipfelstürmer.

Video 5:

Video 6:

 

Jetzt wieder ein kurzes Stückchen bergauf.

Letzte Gelegenheit, einer drohenden Unterzuckerung entgegen zu wirken.
Und die Roten schmecken wirklich gut.

Dann geht es hoppelnd und polternd mit 11% abwärts.

Auf einem kurzen Stück Asphalt
kann das Hirn die Wackelbilder der Augen wieder ein fangen.

Kritische Inspektion von zwei Seiten:
Was rappelt denn da?
Obwohl wir allen Schrauben eine faire Chance gegeben hatten,
so hat sich schnell heraus gestellt,
war es nur die Getränkeflasche.

Weil die bisherige Tour zu kurz und das Wetter so schön war,
haben wir auch noch eine kleine Runde über den Homberg gedreht.
Die ist aber so unspektakulär,
dass sich eine weitere Dokumentation wirklich nicht lohnt.

Zurück geht es dann auf der ehemaligen Bahntrasse.
Wo die Verantwortlichen wieder jede Chance vertan haben.

Denn sie ist mit zahlreichen bescheuerten Schikanen so verbaut, ...

... dass der Spaß leicht auf der Strecke bleiben kann.

Aber wir sind ja geprüfte Hardcore-Triker.

 

Fazit

Eine schöne kleine Tour,
die allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat.

Dass alle die 27% Steigung geschafft haben,
war natürlich keine wirkliche Überraschung.
Schließlich sind wir drei Schluppentreter
den Pflasterweg mit 25% ja auch schon hoch gefahren.

Das einzige Handicap war der miserable Zustand des Weges.
Aber der hat dann doch mehr Spaß als Probleme bereitet.

Letztlich ist das alles ja auch
eine Frage der persönlichen Einstellung.

Und weil wir jetzt wissen, dass alle Touren Spaß machen können,
sind wir fest entschlossen, uns diesen Spaß noch öfter zu gönnen.

Keep dry king!

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Südtirol (Radlos im Pustertal) 

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