rt-go: 2010-08-14

Petersberg 3

(Rundkurs)

~ 8,6 km  ~ 118 Hm  ≤20%

Die Route kann man als
Petersberg-3.gpx
+
Petersberg-3.kml
herunter laden
und außerdem bei

betrachten.

Ich hatte gerade die miese Wetterprognose
für die nächste Woche gehört und war im Ort unterwegs.
Da fiel mein Blick auf den noch recht blauen Himmel
und zufällig auch wieder auf den Petersberg
(der steht ja nun mal hier herum)
und schon war ich auf der nächsten Mountain-Trike-Runde.

Weil ich inzwischen weiß,
dass nur der Weg von Bechtolsheim aus einigermaßen vergnüglich ist,
bin ich zunächst mal nach Bechtolsheim gefahren.

Zur Abwechslung aber diesmal über die normale Landstraße.

Hier sieht der Petersberg noch sehr entfernt aus.
Links erkennt man den Weg mit 25% Steigung,
den ich diesmal nicht hoch wollte.

Unterwegs an der Tankstelle habe ich die Gelegenheit genutzt,
meine AirZound nach zu tanken und hätte sie beinahe gekillt.
Weil da ja nicht viel Luft rein passt,
hatte ich schlagartig 7 Bar drin.

Nun, was soll's?
Jetzt kann ich wieder hupen und weiß, was das Ding aus hält.

In Bechtolsheim.

Am neuen Dorfbrunnen.

Ein kleiner Abstecher zur Kirche führt zu der Erkenntnis,
dass es laut Turmuhr 5 vor 3 und die Kirche zu ist.

Ich habe zwar keine Ahnung, warum an einigen Häusern
im Ort diese Aufforderung hängt,
aber ich kann sie nur voll unterstützen.

Man muss es schon wissen, damit man die Abzweigung findet ...

... und auf der richtigen Straße aus dem Ort fährt.

Jetzt kann jeder das Ziel sehen.

 

Das Zoom bringt es aber nur scheinbar näher.

Erst kommt noch ein kurzer Querweg.

Dann sieht man, was vor einem liegt.
Das Bild täuscht allerdings gewaltig.
Da geht es zwischen drin nicht etwa abwärts.
Dort ist nur die Steigung geringer.
Die schwankt so zwischen 5 und 15%.

Hier bin ich gerade mit 3,5 km/h bei km 5,34
bei angenehmen 26°C mit 52 UpM unterwegs.
Das ist ausgesprochen gemütlich und lässt Zeit,
die Umgebung zu betrachten und zu genießen.

Diese Kultur sieht gut aus und lässt die Vorfreude wachsen.

Aber die Natur ...

... ist auch sehr schön.

Dieses fleißige Tierchen habe ich gerade noch beim Abflug erwischt.

Das ist übertrieben. So viel Platz hätte ich nie gebraucht.

Aber manche Menschen sind halt nett
und haben sogar noch einen flotten Spruch parat:
“Das gibt Muskeln!”

Ein kurzer Abstecher zeigt den Weg mit der 25%-Steigung,
den ich heute mal nicht hoch wollte.
Aber von oben sieht man von der Steigung natürlich nicht viel.

Dieser “bequemere” Weg ist mir steil genug.

Und dieser seitliche Weg ist allenfalls abwärts befahrbar
und sicher nicht bequem.

Da gefällt mir der schon besser.

Zwischenspurt.
Das letzte gepflasterte Stück hat 20%.

Ein Blick zurück zeigt meinen Weg nach oben,
wo ich es abwärts gewöhnlich ganz gemütlich
 mit 50 km/h runter rollen lasse,
um die Bremsen zu schonen.

Hier endet das Pflaster,
aber nicht der Weg.

Das ist knüppeldick gelogen.
Hier war der Jakob noch nie.

Der Weg ist, wie erwartet, ...

 in bescheidenem Zustand.

Auf den letzten Metern drehen (bei 20%)
öfter mal die Räder durch und wirbeln den losen Dreck auf.
Aber den Gipfel erstürme ich natürlich trotzdem.
(Ganz langsam.)

Oben habe ich zwei Wanderer getroffen,
die Rheinhessen zu Fuß erkunden
und natürlich etwas wissen wollten.
Aber, wozu gibt es Eingeborene?!
Da war ich doch wenigstens nicht ganz nutzlos hoch gefahren.

Der Rückweg lädt nicht zum Rasen ein.

Sogar die Wanderer sind da vorsichtig unterwegs.

Hier geht's den “Herrgottspfad” hinab
ziemlich direkt nach Gau-Odernheim.

Ein vornehmes und sehr massives “Wingertsheisje”.

Ein Blick zurück.

Gau-Odernheim voraus.

Der Weg ist abwärts nicht nur ungemütlich,
sondern auch nicht ganz ungefährlich.

Falls man ihn überhaupt hoch fahren könnte,
würde er vermutlich nicht viel Spaß machen.
Das wartet natürlich noch auf eine Überprüfung.
Aber, ob ich mich jemals dazu berufen fühlen werde,
ich nicht sicher.

Schon wieder eine faustdicke Lüge:
Auch hier war der Jakob noch nie.
Und 1992 schon gar nicht.

Der vertraute Ort naht.
Aber,
wovor dieses bedrohliche Kreuz warnen soll,
weiß ich leider nicht.

Und da ist auch wieder das vertraute Pflaster.
Da können die losen Schrauben endlich runter fallen.

Auch in einigen Straßen im Ort gibt es Pflaster.

Aber die Hauptstraße hat Asphalt.

Fazit

Die Tour hat mir sehr gut gefallen.

Die Steigungen sind dank der geringen Entfaltung (0,76 m)
keine Spaßbremsen.
Jedenfalls, wenn man sich darauf ein stellt
und einem das Tempo an sämtlichen Hinterrädern vorbei geht.

Nebenbei bemerkt:
Alle Fotos sind vom Rad aus im “Liegen” gemacht.

Da sieht man mal,
dass so ein Trike schon was für richtige Faulenzer ist.
Ich geb's auch nicht mehr her.

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Hardcore Triking 

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