rt-go: So 2014-06-09

Petersberg-10

8,2 Km  ~109 Hm  ≤25%

Meine Route kann man als
Petersberg-10.gpx + Petersberg-10.kml
herunter laden und außerdem bei

betrachten.


 

 

 
Nein, ich bin immer noch kein Fan von Massenveranstaltungen.
Aber, nachdem ich die Gau-Odernheimer Weinwanderung
(s. Petersberg-9) unbeschadet überstanden hatte,
wollte ich natürlich auch die Bechtolsheimer mit machen.

Blauer konnte der Himmel nicht sein.
Und obwohl bis zu 37°C angedroht waren,
habe ich meinen Schweinehund überwunden.

Weil die Wanderung regulär in Bechtolsheim beginnt,
habe ich mich auf den Weg dort hin gemacht.

Auf diesem Weg kommt man ganz nah an der Station 4 vorbei.
Deshalb bin ich natürlich dort in die Runde “eingestiegen”.
Und zwar mit einer Weinschorle.
Wein pur wäre mir zu heftig gewesen.
Zumal ich wie üblich nichts gefrühstückt hatte.
Aber einen Flammkuchen wollte ich jetzt auch noch nicht.

Also habe ich mich auf den weiteren Weg gemacht.

Bei Station 5 sollte ein “Jägermobil” ein “Naturerlebnis” bieten.
Mir hat aber die Natur ringsum vollauf gereicht.
Und für die Gulaschsuppe konnte ich mich
bei 33°C im Schatten auch nicht erwärmen.

Sonst war das aber ein schöner Platz.

Trotz fehlender Wegweisung habe ich die Fortsetzung gefunden.
Ich hatte den Weg aber auch vorher schon gründlich studiert
und deshalb genau im Kopf.

Dort, wo der Weg in den alten Herrgottspfad mündet,
hat man noch mal einen Blick von fern auf Gau-Odernheim.

Sieht aus wie ein Kontrollposten.
Ist aber nur ein Rastplatz mit Aussicht.

Der alte Herrgottspfad ist ein idyllischer Hohlweg.
Wenn das Gras trocken ist kommt man gut hoch.
Wenn es aber nass ist kommt man garantiert nicht hoch
und runter fährt man “Schlitten” und landet in der Hecke.
Das weiß ich ganz genau, weil ich es fast erlebt hätte.

Von hier kann man einen wunderbaren Ausblick genießen.
(s.a.: herbstliches 180°-Panorama)

Auf dem Weg nach oben “beim Attsche seim Heisje”
wird Kunst im Wingert präsentiert.

“Alla fort, wenn man genug getrunken hat,
sieht's vielleicht gar nicht schlecht aus. – Im Keller.”
 

Blick auf den Gipfel, der aber heute nicht interessiert.

Auf der Wiese darunter ist der ideale Rastplatz
mit Wein (Schorle), Bratwurst und ordentlicher Musik.
Da fällt es mir nicht schwer,
mich und die Wurst zu besenftigen.

Noch ein Blick in Richtung Gau-Odernheim.

Dann geht's hinab nach Bechtolsheim.

Unterwegs bei Station 8 ertönt offenbar die
“Volksdümmliche Shitparade”.

Da hab' ich keine Wahl, da bleibt mir nur die Flucht.

Auf meinem direkten Weg nach unten entgeht mir Station 9,
die weiter östlich liegt. Aber man kann sich ja auch was
für die nächste Veranstaltung auf heben.
Entsprechendes gilt für Station 3, die links vom Weg liegt.

Station 2 ...

... und ...

... Station 1
bremsen meinen Abstieg nur noch unwesentlich.

Ein Blick zurück zeigt, dass inzwischen viel Volk unterwegs ist.

Am Informationsstand, dem “regulären Startpunkt”
halte ich noch ein kleines Schwätzchen.
Dann mache ich mich auf den Rückweg.

Vom normalen Radweg von Bechtolsheim nach Gau-Odernheim
kann man nicht nur den Petersberg,
sondern auch etliche der Stationen sehen.
 

Fazit

Gut, dass ich zeitig unterwegs war.
Da hat sich der Trubel noch in erträglichen Grenzen gehalten.
So lass' ich mir das gefallen und bin
bei der nächsten Veranstaltung vielleicht wieder dabei.

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