rt-go: Mo 2012-07-10

Guben -> Frankfurt/Oder

Nach dem Start in Guben ...

... geht's an der Straße lang ...

... und durch den nächsten Ort.

Dann holen uns die Radreisenden ein, die wir beim Frühstück getroffen hatten.
Sie wollen zur Insel Usedom und fahren pro Tag etwa doppelt so weit wie wir.
Weil wir auch dort hin wollen, verabschieden wir uns mit:
“Na dann bis auf Usedom.”
und mit einem Lachen.

Der nun folgende Weg ist ganz nach unserem Geschmack.

Idyllisch und abwechslungsreich.

Mit reizvollen Ausblicken.

Durch einen lichten Pinienwald.

Ohne Steigungen.

Auf absolut glatter Piste.

Den Radweg möchte man einpacken und mitnehmen.

Ratzdorf naht und damit das Ende der Neiße.

Denn hier mündet sie in die Oder, wie man bei Google Maps eindrucksvoll sehen kann.

Vom Pegel und seiner Umgebung habe ich ein Panorama.

Nach der nächsten Steigung kommt eine Kaffeepause gerade recht.

Dann geht es weiter durch diese schöne Auenlandschaft.

So breit bräuchten wir es nicht,
aber es schadet auch nicht.

Warum der Damm für Schafe verboten ist, können wir uns nicht erklären.
Normalerweise sollen die doch gerade das Gras kurz halten,
damit es nicht ausbüschelt.

Auch hier, nicht weit vor Eisenhüttenstadt, gibt's ein Panorama von der Oder.

In Eisenhüttenstadt, der Name ist Warnung genug,
wollten wir eigentlich nur durch fahren.

Aber um die Mittagszeit geht das ja so nicht.

Da mussten wir schon etwas tun,
um den knurrenden Magen zur Ruhe zu bringen.

Ein Blick auf das russische Kriegerdenkmal, ...

... ein Blick in die Altstadt ...

... und schon geht es weiter.

Nun treffen wir endlich mal eine Schafherde.

Und einen Schäfer.

Platz da!

Das ist unser Radweg.

Eine total überraschende Begegnung.
Plötzlich kommt uns dieser Waschbär entgegen gelaufen und, als er uns bemerkt,
sucht er eilig seitwärts das Weite.

Noch ein letzter Blick auf die schöne Landschaft.

Dann ist Stadt angesagt.
In Brieskow gibt es nichts, was zum Verweilen einlädt.

Dann führt ein miserabler Weg den Buckel hoch.

Immer weiter nach oben.

Und schließlich auf einer schmalen Straße weiter.

Bis nach Frankfurt /Oder hinein.

Mit unserem ersten angesteuerten Ziel haben wir wieder mal Glück.
Das Hotel “Zur Alten Oder” ist sehr schön und
das Personal ist unübertrefflich freundlich und hilfsbereit.

Deshalb sind die Räder gleich und ohne Probleme im Keller deponiert
und wir können es uns im Garten gemütlich machen.

Auch das Essen und die Getränke lassen keine Wünsche offen.

Und Internet gibt es auch.
Dort erfahren wir auch, dass uns das schlechte Wetter,
dem wir bisher immer erfolgreich vorne weg gefahren sind,
nun doch einholen wird.

Weil der Wetterbericht für die kommenden Tage Mistwetter garantierte,
war für uns klar, dass die Radreise hier ihr Ende gefunden hatte.

Wir sind ja Genuss-Radler und wollten Urlaub machen.
Da muss man den Rest nicht diskutieren.

Wir buchen deshalb noch eine Nacht dazu und beschließen,
dass ich am folgenden Tag mit der Bahn nach Zittau zurück fahre
und unser Auto hole.

Unsere Reise wollen wir ab hier,
so lange das Wetter noch erträglich ist,
mit dem Auto fortsetzen
und sehen was geht.

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