rt-go: 2007-09-30

Neckar-Radweg 3

Neckarhäuserhof <> Eberbach

~29 km  ~237 Hm

Die Route kann man als
Neckar-3.gpx + neckar-3.kml
herunter laden

und bei ansehen.

Wir wollten wieder mal ein Stück Neckar-Radweg erfahren.

Das “Endstück” von Mannheim bis Heidelberg hatten wir bereits bei Neckar-Radweg 2.Tour kennen gelernt.
Den Abschnitt von Heidelberg bis Neckargemünd
 immer an und auf der B 37 wollten wir uns nicht antun.
Das Stück von Neckargemünd bis Neckarsteinach hatten wir
bereits bei der ersten Tour auf dem Neckartal-Radweg genossen.
 Folglich war jetzt eine Tour Neckar aufwärts angesagt.


(Satellitenbild und Karte von Google Maps)

Weil ich nur auf einer groben Straßenkarte nachgesehen hatte, war ich auf “Mückenloch” (ganz unten links)
 als Startpunkt gekommen.
Dass der Ort mit dem schönen Namen nicht direkt am Neckar
 und nicht im Loch, sondern auf einem Berg liegt,
 hatte ich nicht gesehen.

Wir sind deshalb wieder zum Neckar hinunter gefahren
 und schließlich gegenüber von Neckarhausen
 bei Neckarhäuserhof an der Fähre gestartet.

Ein eingeborener Radler hat uns auf den Radweg geschickt,
 der hier als geschotterter Waldweg beginnt.

Weil die Grenze zwischen Hessen und Baden-Württemberg
 nicht wie sonst oft in der Flussmitte verläuft,
 durften wir unterwegs mehrmals das Bundesland wechseln.
 Dabei fiel auf, dass uns nur Hessen immer wieder
 begrüßt und verabschiedet hat.

Zu dem malerisch gelegenen Hirschhorn ...

... müssen wir von Ersheim aus über den Neckar.

Der Ort liegt über dem Neckar am Berghang.

Durch diesen Bogen gelangt man in die Fußgängerzone ...

... und die “Fressgasse”.

Bei Rehgoulasch mit Spätzle und Rotkraut
 fällt es uns überhaupt nicht schwer, ja zu sagen.

Der Kirchturm ist zugleich Torturm.
Das ist praktisch.
So steht er wenigstens nicht im Weg.

Außerhalb führt dann der Weg wieder direkt am Neckar entlang ...

... und als Schotterpiste durch den Wald.

Damit die B37 nicht der Neckarschleife um Ersheim herum folgen muss, hat man zwei Brücken und einen Tunnel gebaut.
Vor Ersheim geht der Radweg einfach unter der Brücke durch und folgt natürlich der Neckarschleife um Ersheim herum.

Danach hat man sich jedoch
 einen “schönen Spaß” mit den Radlern erlaubt.

Hier geht der Radweg nicht unter der Brücke durch
und auch nicht zur Brücke hoch,
 sondern sogar noch über den Tunnel hinweg.

So kommt man nicht nur zu einer guten Aussicht, ...

... sondern auch “ganz leicht” zu einer Verschnaufpause ...

... bevor es wieder flott bis auf Flussniveau nach unten geht.

Anschließend rollt es wieder ganz eben am Necker entlang.
Und zur Abwechslung ist der Weg sogar mal asphaltiert.

Bei Eberbach bietet sich ein idyllischer Ausblick.
Den Stadtbesuch haben wir uns aber verkniffen.
Man muss sich ja auch noch was
für weitere Touren auf heben.

Auf dem Rückweg treten wir wieder ordentlich rein.
“Wenn der Gaul den Stall riecht, ist er nicht zu halten.”,
sagt man bei uns.

Das hindert uns aber nicht daran, ...

... die Landschaft zu genießen, ...

... zumal die Schotterpiste ...

... den Rausch der Geschwindigkeit ...

... in leicht erträglichen Grenzen hält.

 

Fazit

Wieder eine schöne Tour, die viel Spaß gemacht
 und außerdem die Erfahrungen vermehrt hat.

Inzwischen wissen wir dank der häufigen Wechsel ziemlich genau,
 wie sich Schotter und Asphalt auswirken.
Wenn man sich auf Schotter mit 15 km/h voran kämpft, fährt man anschließend bei gleicher Anstrengung auf Asphalt etwa 22 km/h.
Wenn man auf Asphalt mit gemütlichen 18 km/h dahin radelt,
 fällt man auf Schotter auf etwa 12 km/h zurück.

Wir wissen es jetzt und lassen uns von Schotter
 zwar bremsen, aber nicht ab halten.
Man kann ja immer hoffen,
 dass auch mal wieder Asphalt kommt.

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