rt-go: So 2011-04-10

Meine “Mühlen”-Runde<

Gau-Odernheim ⇒ Dolgesheim ⇒ Eimsheim ⇒ Guntersblum
⇒ Gimbsheim ⇒ Eich ⇒ Hamm ⇒ Ibersheim ⇒ Rheindürkheim
⇒ Osthofen ⇒ Westhofen ⇒ Eppelsheim ⇒ Dautenheim
⇒ Framersheim ⇒ Gau-Odernheim

~60 km  ~275 Hm  ≤9%

 

Meine Route kann man als
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und außerdem bei

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Bei einer Rundtour hat die Fahrtrichtung keinen Einfluss auf die Höhenmeter.
Folglich hat man die freie Wahl.
Ich wollte mir den langen Anstieg von Guntersblum nach Eimsheim
nach zwei Dritteln der Tour ersparen.
Außerdem wollte ich lieber auf dem letzten Stück die Sonne im Rücken haben.
Deshalb bin ich in östlicher Richtung gestartet.

Noch sind es erst 18°C und von Osten weht eine ordentliche Brise.

Von der Hauptstraße geht's gleich rechts ab in die Oppenheimer Straße,
obwohl die gar nicht nach Oppenheim führt.

Aber sie geht in diese Richtung.

Und über den neuen, aber immer noch nicht gekennzeichneten Radweg,
führt der Weg in Richtung Dolgesheim die Hügel empor.

Der erste Abschnitt ist fein asphaltiert und fährt sich entsprechend bequem.

Ein Blick zurück.

Winzer bei ihrer dringenden Sonntagsarbeit.
Die finden doch immer wieder einen Grund,
nicht in die Kirche zu gehen.

Hier fällt die Entscheidung leicht.

Ein Blick zurück auf den Petersberg.

Und noch ein Blick zurück.

Ein Blütenmeer am Wegesrand.

Jetzt geht's etwas heftiger bergauf.
Dafür ist der Weg noch gut zu Befahren.

Hier macht es deutlich weniger Spaß.

Auch hier hält sich der Spaß in Grenzen.

Und hier bleibt er ganz auf der Strecke.

Am Ortseingang von Dolgesheim.

Und am Ortsausgang.

Radwegweiser findet man hier zwar keine,
aber wenn man hier schon mal lang gefahren ist,
findet man den Radweg ganz leicht wieder.

In Eimsheim geht es eigentlich rechts ab.
Aber den miserablen Weg kenne ich ja schon.
Und außerdem weiß ich, dass die Straße
viel direkter und bequemer nach Guntersblum hinab führt.

Deshalb fahre ich hier gerade aus weiter.

Die Straße führt einige Kilometer mit wenigen Höhenunterschieden nach Osten.

Kurz vor Guntersblum geht's dann steil bergab.

Die 9% könnte man natürlich auch hoch fahren.

Aber weil dieser 1-km-Abschnitt ja schon etwas länger ist,
macht es doch deutlich mehr Spaß runter zu fahren.

Dieser Wegweiser in Guntersblum hilft nur,
wenn man eine Karte hat und ganz genau weiß wo man hin will,
oder sich sowieso aus kennt und den gar nicht braucht.

Hier gibt es keine Rad-Wegweiser.

Wozu auch, man muss ja nur quer über die B9
und gegenüber weiter.

Am Wasserwerk vorbei in Richtung Gimbsheim.

Auch hier, wo links der Radweg beginnt, fehlt jeglicher Hinweis.

Ein schöner Weg mit schöner Aussicht u. a. auf den Melibokus im Odenwald.

In Gimbsheim sind die Radwegweiser auch eine Rarität.
Gut so!
Denn bei derart missverständlicher Wegweisung
wäre mehr ja nur von Übel.

Hier ist die Wegweisung (rechts) zwar auch nicht gerade informativ, aber eindeutig.

Und der Radweg ist einfach schön.

Der parallel verlaufende Schienenstrang ist vermutlich schon länger
nicht mehr benutzt worden.

Am ersten Baggersee (Pfarrwiesensee) ist noch nicht viel los.

Aber wenn man mal muss, freut man sich über die ordentliche Toilette.

Zwei Noch-nicht-Badenixen üben schon mal das Sitzen im Sand.

Die Mehrheit der Besucher sitzt aber lieber an der Bude.
Vermutlich, weil es hier Bier und Würstchen gibt
und die Stühle etwas bequemer als der Sandhaufen sind.

 

Kurz vor Eich befindet sich eine Erdölanlage.

Auch hier werden die Gleise eher selten gebraucht.

Gut, dass ich ein Fahrrad habe.
Da muss ich zur Motorradsegnung nicht extra hier her kommen.

Kurz hinter Eich steht die (einzige) Pumpe, die das rheinhessische Erdöl fördert.

Eindeutige Wegweisung in Hamm.

Eine praktische Zaundekoration.
Da muss sich die Dame des Hauses nicht selbst ans Fenster legen.

Ein “Hexenhäuschen”.

Der Radweg hinter dem Deich.

Hinter dem Deich.

Auf dem Deich.

Vor dem Deich, das AKW Biblis.

Auch in Ibersheim stimmt die Wegweisung.

Beim Blick nach Westen erscheint alles sehr flach.

Mit dem Tele kann man aber auch den Kloppberg in der Ferne erkennen.

Am Rhein, der hier kaum zu sehen ist.

Auf dem Weg nach Rheindürkheim.

Zünftige Begrüßung.

Auf der Uferstraße.

Hier zweigt der Mühlenradweg nach Westen ab.

Auf zur B9.

Dahinter liegt der Radweg nach Osthofen.

In Osthofen wird man durch zahlreiche Nebenstraßen geführt.

Die Gedenkstätte KZ Osthofen.

Die Gedenkstätte hat zwar geöffnet,
weil ich aber schon öfter drin war,
spare ich mir heute den Besuch.

Auswärts Richtung Westhofen.

Ein sehr schöner Radweg.

Hier kann man wieder sehen,
wie der Mühlenradweg konsequent an den Mühlen vorbei führt.

“Unter Strom”

Westhofen naht.

In Westhofen habe ich als Ortskundiger zwar eine Abkürzung genutzt.
Hier bin ich aber wieder auf dem regulären Radweg und etwas behindert.
Da kommt mein Hase nur aufrecht auf den Hinterbeinen durch.

Der Weg führt durch einen sehr schönen naturnahen Spielplatz.

Leider ist der Ausgang inzwischen repariert.

Auch hier muss mein Hase wieder Männchen machen.
Anders ist da nicht durch zu kommen.

Wer diesem total verdrehten Wegweiser folgt, hat ein Problem.

Die “Umgehung” durch den Gartenweg.

Die Seebach-Quelle sprudelt eifrig.

Die Forellen erscheinen mir größer als zuletzt.

Wenn ich schon beim Abkürzen bin, dann komm ich auch da hoch.
Ich hab ja einen ganz kleinen Gang.

Und wieder führt der Weg geradewegs an der Mühle vorbei.

Am Ortsausgang von Westhofen.

Rheinhesisches Hügelland.

Hawei von unten.
(Hawei = Hangen-Weisheim)

Der schöne Weg nach Eppelsheim.

Noch ist der Radweg schön.

Hier führt der Beton-Weg nach rechts,
der Radweg geht aber gerade aus.
Bei der nächsten Gelegenheit probiere ich einfach mal den Betonweg aus.

Der offizielle Radweg ist nicht sehr schön,
obwohl er seit meiner letzten Tour etwas eingeebnet wurde.

Die Idylle täuscht etwas.

Denn links dröhnt die Autobahn.
Dafür ist rechts eine himmlische Ruhe.

Dautenheim in Sicht und in der Ferne der Petersberg.

In Dautenheim ignoriere ich den Wegweiser nach Gau-Heppenheim.
Denn der Weg führt über eine lange Steigung, die ich schon kenne.

Deshalb biege ich ab und will mal die Abkürzung an den Mühlen vorbei erkunden.

Die etwas improvisiert wirkende Wegweisung zeigt mir, dass ich richtig bin.

Der Weg ist schön, ...

... aber sehr naturnah ...

... und streckenweise ausgefahren.

Aber er führt zum Ziel (Framersheim in Sicht) ...

... und erspart die “Bergtour” über Gau-Heppenheim.

In Framersheim.

Und schon bin ich wieder auf dem vertrauten Weg nach Gau-Odernheim.

Ein grausliger Rüttelweg, ...

... aber landschaftlich schön.

Noch ein Blick zum Petersberg.

Und schon bin ich wieder zu Hause.

 

Fazit

Ernsthaft empfehlen kann ich diese Rundtour eigentlich nicht.
Die Wege sind teilweise doch sehr zum Abgewöhnen.
Und ohne eine gute Karte sind nicht Ortskundige schnell überfordert.

Mir hat die Tour trotzdem Spaß gemacht.
Ich wusste vorher, worauf ich mich ein lasse.
Und, weil mich das Tempo überhaupt nicht interessiert,
konnte ich ganz gemütlich radeln.
Das macht die miserablen Wegstücke doch um Einiges erträglicher.
Die Temperaturen zwischen 18°C beim Start
und 30°C am frühen Nachmittag
fand ich ausnahmslos angenehm.
Dass meine Beine (wieder mal) 7 Stunden Sonne “getankt” haben,
ist für mich kein Problem, sie werden halt braun.

Und wenn mich jemand fragt, ob ich die Tour wieder machen werde,
muss ich ganz ehrlich sagen:
“Klar doch, jederzeit, wenn das Wetter stimmt.
Aber natürlich mit Abweichungen.
Und mit einer guten Karte und eventuell auch mit Navi.”

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