rt-go: Sa 2011-05-07

Mosel-Runde 2

Bernkastel-Kues ⇔ Piesport

~ 33 Km  ~ 123 Hm

 

Die Route kann man als
Kues_Piesport-Runde.gpx
+
Kues_Piesport-Runde.kml
herunter laden
und außerdem bei

betrachten.


Nach einer erholsamen Nacht
fehlt jetzt nur noch ein gutes Frühstück.

Und da ist es.
Und ganz nach Wunsch gibt's dazu auch Eier,
gekocht oder gebacken, als Spiegel- oder als Rührei.

Weil wir nicht von Benkastel-Kues heim fahren wollen,
ohne wenigstens etwas davon gesehen zu haben,
wollen wir erst mal am Ufer parken.

Das ist aber gar nicht so einfach.

Auf die normalen PKW-Parkplätze passt unser Gespann nicht.
Also stelle ich es auf einen Busparkplatz,
der natürlich ausschließlich für Busse ist.

Die Parkgebühr für den Bus
könnte man per “Geld-Karte” entrichten.
Aber wer braucht und hat so was?
Die normalen Karten, Kredit- oder EC-Karte,
funktionieren hier nicht.
Scheine lehnt der Automat zum Glück ab,
denn heraus geben kann er auch nicht.

Dann entdecken wir auf dem Parkscheinautomat für PKW,
dass eine Stunde frei ist.

Also parken wir einfach kostenlos.
Wir haben ja keinen Bus.

Zu Fuß machen wir einen kleinen Stadtbummel.

Am Marktplatz stehen beeindruckende Bauwerke.

An einem Haus sind Wasserstände markiert.

Der Ort (Bernkastel) ist schön und touristisch bevölkert,
nötigt uns aber kein längeres Verweilen auf.

Also fahren wir auf der anderen Seite, in Kues, etwas Mosel-aufwärts,
bis wir zu einem kostenlosen Parkplatz kommen.
Hier können wir unser Gespann problemlos ab stellen
und haben schnell ausgeladen.

Hier geht's an der Straße und am Hafen entlang aus der Stadt.

Wenn man um den Hafen herum die Mosel erreicht hat, ...

... folgt ein sehr schöner Radweg.

Der kehrt dann aber zur Straße zurück.

An der Mündung der Lieser hätten wir die Fluss-Seite wechseln können.

Das haben wir aber leider nicht gemacht.

Der Weg ist weder schön, noch gefahrlos.

Dann wird man, ob man will oder nicht, nach Kesten in den Ort geleitet.

Die Wirtin einer “Radler-Tankstelle”
hatte an dem Tag vermutlich noch keine Ansprechpartner
und lässt uns deshalb ausgiebig
an ihrem reichen Schatz an Lebensweisheiten Teil haben.

Solchermaßen körperlich und geistig erquickt,
dürfen wir dann die Durchfahrt durch Kesten genießen.

Der Radweg ist dann auch nicht viel besser.

Hier wird es sogar gefährlich eng.

Endlich dürfen wir abbiegen und vom Rau-Asphalt runter.

Laut Wegemarkierung sollte man eigentlich schon vorher rechts ab biegen.
Aber wir fahren direkt bis ans Wasser.

Dort ist es schöner als zwischen den Reben
und der Weg ist bestens.

Warum man schon vor dem Ortseingang von Minheim verabschiedet wird,
ist ebenso unverständlich wie die Wegführung.

Da muss man halt zur Suche aus schwärmen
und dann einfach durch den Ort durch fahren.

Jetzt wollen wir nach Piesport weiter.
In der Ferne ist es schon zu sehen.

Und dazu müssen wir auf die Brücke hoch.

Wenn wir den einsamen Radwege-Pfeil am Ortsausgang von Minheim
übersehen hätten, wären wir wie die Rennradfahrer der Straße gefolgt.
Aber nein.

Wir müssen natürlich den Radweg hoch.

Vor Piesport ist ein originalgetreues motorgetriebenes Römerschiff unterwegs.
Die waren schon toll, die Römer.
Und ihre motorgetriebenen Schiffe erst!

Blick von der Brücke.

Schön ist es hier.

Als wir den Gasthof gegenüber der “Moselloreley” entdecken,
wissen wir sofort, dass wir unser Ziel erreicht haben.

Ein Hotelschiff vor der “Loreley”.

Gegenüber wird sogar schon geplanscht.

Wir entscheiden uns lieber für lebenserhaltende Sofortmaßnahmen.
Mein Radler war etwas ungewöhnlich gemixt: Bier mit Fanta.
Der Wirt hat sich entschuldigt. Sonst hatte er nichts kalt.
Und in dem Fall war das wirklich das Wichtigste.
Denn in der Sonne waren es über 30°C.

Gestärkt und erfrischt geht's auf den Rückweg.

Der führt zwar auch an der Straße entlang,
aber als richtiger Radweg und mit glattem Belag.

Blick von der anderen Fluss-Seite auf Minheim.

Ein Touristen-Schlepper im Einsatz.

Jedes Fleckchen wird genutzt.

 

In Wintrich will man, dass die Touristen unbedingt durch den Ort fahren.
Aber wir lassen uns nicht verleiten und folgen dem Radweg an der Straße.

Auch so kommt man wieder auf den normalen Moselradweg zurück.

Bei Filzen lädt ein idyllisches Plätzchen zur Pause ein.

Blick nach Monzel (oberhalb von Kesten).

 

Was soll dieses Schild bedeuten?
Weil es so klein ist, erregt es mehr Aufmerksamkeit als ein großes.
Zum Verständnis trägt das aber nicht unbedingt bei.
Und so müssen wir, dumm wie wir sind, weiter fahren.

In Brauneberg stellt ein Steinmetz seine Werke aus.

An der B53.

Hier müssen wir über die Brücke, die letzte vor Kues.
Von Mülheim nach Lieser.

Schöne Aussicht von hier oben.

 

Runter von der Brücke nach Lieser.

Und schon geht's auf dem schönen Radweg weiter.

Die Dreckbüschel im Geäst zeigen wie hoch das Hochwasser gekommen war.

 

Wir sind zurück.

Jetzt noch schnell ein laden.

Und schon dürfen wir uns wieder am Autoverkehr beteiligen.

Eine Vollsperrung der A61 zwingt alle auf die Landstraße.
Für uns kein Problem.
Als Eingeborener kann ich meine Ortskenntnis nutzen
und den Stau einfach umfahren.

 

Fazit

Zwei schöne Radtouren, die allen Beteiligten Spaß gemacht haben.
So was kann man noch öfter machen.

 zurück  Index 2011

Türkei (Gaziantep+Antakya) 

Alles gesehen - nix kapiert - alles von vorn gucke!

zur Homepage / Neustart:
rt-go-Homepage