rt-go: So 2010-06-27

Main-Radweg 3

4. Von Eibelstadt nach Lohr

~72 km  ~332 Hm  33/45°C

 

 

Die Route kann man als
Main-4-Eibelstadt-Lohr.gpx
+
Eibelstadt-Lohr.kml
herunter laden
und außerdem bei

betrachten.

 

Der Lindwurm steht abfahrbereit vor der Tür.

Auf so einer “Autobahn” trifft man natürlich Radler,
die falsch (auf der Fußgängerspur) fahren.

Skater, die sich auch nicht so aus kennen.

Und zünftige Wanderer.

Die Festung Marienberg bei Würzburg von ferne.

So ein Schild wie das obere habe ich noch nie gesehen
und wenn es mir keiner erklärt,
werde ich den Sinn auch künftig nicht verstehen.

Aber nett aussehen tut es schon.

Würzburg hat einige Sehenswürdigkeiten.

Weil wir die aber schon kennen, kann uns nichts auf halten.

Noch ein Blick zurück.

Und einer nach vorne.

Und schon geht's durch den Park davon.

Ein Liegeradler.
Der ist aber so konzentriert,
dass er nicht mal die Hand heben kann.
Ob er uns überhaupt richtig gesehen hat,
ist mehr als fraglich.

Das ist so ungefähr das Gegenteil von dem,
was wir unter Genussradeln verstehen.

Und gleich darauf das Gegenstück.
Der sieht uns und kann die Hand heben.
Er hat allerdings auch drei Räder.

Kann man den Unterschied deutlicher zeigen?

Am Sonntag Vormittag sind ganze Völkerscharen unterwegs,
um den Radweg zu blockieren.

In Margetshöchheim ist Frühschoppen mit Dixie angesagt.

Für ein Radler mit Musik legen wir gern eine Pause ein.

Insbesondere bei der Musik.

Trotzdem wollen wir irgend wann weiter.

Der Stau hat sich bald aufgelöst.

So ähnlich hat's bei mir auch angefangen.
Und dann nicht mehr aufgehört.

 

Nur mal so zwischendurch bei Km 194,81:

Bei 28°C im Schatten
liegen wir faul in der prallen Sonne
und kurbeln uns gemächlich mit 50 UpM
und 13 km/h
gerade eine 4%-ige Steigung hoch.

Ei guck emol do!

Alles ist relativ.
Auch Behinderungen sind relativ.
Und den Spaß am Fahren schließen sie schon gar nicht aus.

Im Gegenteil.

Die Richtung stimmt.

Am Main ist es schön.

Nun sind wir da.
Irgendwer soll hier wohnen.
Und wir haben den Wunschzettel nicht dabei.
Schöne Organisation.

Noch ein Triker.
Obwohl da vermutlich ein “älterer Hase” unterwegs ist,
hat der Stallgeruch nicht gewirkt.
Na schön.
Vielleicht ist's ja auch ein “Sinner”.
Wir wünschen ihm trotzdem gute Fahrt.

Bei Karlstadt gibt's wieder eine Brücke.

Mit Aussicht auf den Main.

Aber ein Aufenthalt ist nicht nötig.

Also geht's weiter ...

... wie gewohnt ...

... wenigstens ein Stück weit am Main entlang.

Am frühen Nachmittag werden einige schon schlapp.

Was ist denn das für eine Einstellung?!
Sind wir hier zum Schlafen oder zum Fahren?

Also los dann!

Die paar Kilometer bis Lohr.

Sind doch nur 45°C in der Sonne
und meine Knie brennen auch schon.

Wird Zeit, dass die in den Schatten kommen.

Da ist er endlich.
Und nicht nur das.

Bei 6,50 € für ein
Zigeunerschnitzel mit Pommes und Salat
(inklusive ein Getränk für 2 €)
erwartet man eigentlich nicht viel.

Dafür ist die Überraschung dann um so größer:

Schnitzel 1A,
Pommes 1A,
Salat 1A
und 0,5 l Radler sowieso.

Jetzt soll noch einer sagen, der Euro wär' nix mehr wert.

Die Zufahrt in Gemünden ist barrierefrei.

Und deshalb nur mit äußerster Mühe zu schaffen.
Durch die Kehre wird aber zuverlässig verhindert,
dass man auf der Rampe ungewollt ins Rasen kommt.

Nix los im Ort.
Außer “Public Gröhling”.
Die hocken alle vor der Glotze.
Und ich hab' meine Vuvuzela nicht dabei.

In Hofstetten dürfen wir den Berg hoch.
Bei 33°C im Schatten und 45°C in der Sonne
auf dem offiziellen Main-Radweg
mit bis zu 14% Steigung.

Von oben sieht es auch nicht flacher aus.

Bei Lohr gibt es idyllische Plätzchen.
Auf der gegenüberliegenden Mainseite.

Zur Stadt muss man über die Brücke.
Und zur Brücke muss man erst mal wieder hoch.

Dafür gibt's dann wieder Aussicht.

Im Ort steppt der Bär.
Nach dem 4:1-Sieg gegen England
fährt ein Auto-Korso lärmend durch die Stadt
und am Straßenrand drängen sich die Zuschauer
als ob es was zu sehen gäbe.

Dafür ist dann in den anderen Straßen viel Platz.

Das Hotel Krone hat Ruhetag.
Weil wir aber zufällig den Chef am offenen Hoftor treffen,
haben wir ganz schnell ein Zimmer
und einen Abstellplatz für den Lindwurm.

Im Ort ist reichlich Betrieb.

Aber einen freien Platz haben wir noch gefunden.

Und ein “Abendessen mit drei Gängen” gab's auch noch.
Scheurebe, Riesling und Silvaner.

So gesättigt kehren wir zum Hotel zurück.

Und entdecken dieses Schild.
Hätten wir das mal früher gesehen!

Denn die “Fürsten-Suite” war zwar komfortabel,
aber nicht ganz billig.
Eine Minibar haben wir vergeblich gesucht.
Dafür standen zwei Fläschchen
warmes Mineralwasser auf dem Tisch.
 Da haben wir kaltes Leitungswasser vor gezogen.
Das Frühstücksbuffet blieb auch
etwas unter dem Preis-Niveau.
Aber uns ging es gut.

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Von Lohr nach Wertheim 

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