rt-go: Fr 2010-06-25

Main-Radweg 3

2. Von Eltmann nach Volkach

~74 km  ~230 Hm

 

 

Die Route kann man als
Main-2-Eltmann-Volkach.gpx
+
Eltmann-Volkach.kml
herunter laden
und außerdem bei

betrachten.

 

Das Wendemanöver ist etwas diffizil,
aber gut ausgeschlafen schaffe ich das.

Auf geht's!

Direkt zum Main-Radweg.

Die Einladung ist schön, betrifft uns aber weniger.
Obwohl ich ja auch nicht mehr der Jüngste bin.

Auch bei der Wallfahrtskirche Maria Limbach
fühlen wir uns eher nicht eingeladen.
Schließlich machen wir keine Wallfahrt,
sondern eine Tandemfahrt und außerdem
kennen wir ja die Maria Limbach überhaupt nicht.

Die Hassberge rechts des Maines.

Links sind nur Hügel.
Die muss man nicht unbedingt hassen,
aber immer wieder hoch und runter radeln.

In Sand am Main ...

... wird für den Verkehr geübt.

Viele schöne Seen gibt es hier.

Aber, warum die Gemeinden fünf Sterne haben sollen,
kann auch die Infotafel nicht klären.

Der Radweg ist eher unspektakulär.

Oder er meidet entsprechende Stellen.

Obwohl.
Dieses Denkmal für das IKEA-Boot hat schon was.

Hier kann man jedenfalls wieder mal den Main sehen,
bevor man ganz vergessen hat, wie er aus sieht.

Nach der Brücke darf man die zuvor erkämpften Höhenmeter
wieder in kühlenden Fahrtwind umsetzen.

Eine völlig überflüssige Aufforderung.
Die aufrechten Radler machen das sowieso,
oder merken es sofort, wenn der Gong ertönt.

Und wir sind natürlich nicht abgestiegen.
Wozu denn?
Da haben nicht mal die Fähnchen gewackelt.

Trotz Grobasphalt rollt es noch.

Aber plötzlich rollt nichts mehr.
Wegen der quietschenden Scheibenbremsen
war das Rad zuvor in der Werkstatt.
Nun zeigte sich nach nur 46 Km,
dass die Bremsen nicht richtig fest geschraubt waren.
Die eine verbliebene Schraube war lose,
die andere ganz weg.

Nach kurzer Suche habe ich am Schutzblechhalter
eine passende Schraube entdeckt,
die dort zwar auch etwas halten sollte,
aber nicht ganz so unentbehrlich war.
Damit habe ich dann notgedrungen
die Bremse wieder fest geschraubt.
Und, weil die natürlich auch weg waren,
musste es ohne Distanzscheibchen gehen.

Immerhin ging die Bremse wieder
und die Geräuschentwicklung lag in dem Bereich,
an den man sich fast schon gewöhnt hat.

Demnächst werde ich wohl
der Werkstatt meines Vertrauens
einen weiteren Besuch abstatten müssen,
um ihr mit zu teilen,
dass mein Vertrauen etwas gelitten hat
und das Rad für einen zweiten Versuch bereit steht.

Der “Held der Arbeit”
sonnt sich nach der rettenden Tat
(im Schatten).

Zu welchem Ort die Stadtmitte gehört,
steht leider nie dabei.
Wenn hier “Haßfurt Mitte” stünde, wüsste man's.

Weil wir unterwegs nicht immer Essen gehen wollen,
ist ein Besuch im Supermarkt angesagt.
Wir brauchen etwas für die Brotzeit
und vor allem Mineralwasser.

Der aufgefüllte Wasservorrat
hindert uns natürlich nicht daran,
gelegentlich auch ein Radler nach zu füllen.

Ein schöner Weg zwischen Bahn und Main.

Da zeichnet sich etwas ab.

Hier wird es überdeutlich.

Brotzeit!

Andere fahren da nur vorbei.

So sieht es bei Google Maps von oben aus.

Und so bei uns von unten.

Die durften uns ausnahmsweise überholen.
Alle anderen sowieso.

Wir haben keine Eile.

An Informationen mangelt es nicht.

Siesta in der Pampa.
Der scharfe Wachhund passt auf.
(Damit ihm ja keiner ohne Streicheleinheit entkommt.)

 

Die drohenden Wolken über Ottendorf blieben leere Drohungen.

Main - nicht Mekong!
Und immel lichtig paddeln bitte!
Paddel muss nicht bis auf Glund in Wassel.

Schweinfurt empfängt seine Gäste.

Die Sehenswürdigkeiten scheinen gut versteckt zu sein.

Selbst der Marktplatz zeigt einen eher dezenten Charme.

Aber in einem exotischen Café in der Judengasse
konnten wir den Akku unserer Kamera auf laden.
Sonst hätte es von diesem Tag keine Bilder mehr gegeben.

Dafür haben wir sogar in Kauf genommen,
dass es in dem Café keinen Kaffee gab,
sondern ausschließlich Espresso.

Dann hat uns aber nichts mehr gehalten.
Und auch dieses Bild grenzt fast schon an eine Fälschung,
weil links und rechts die Industrie einfach abgeschnitten ist.
An dem Park gibt's aber nichts zu Meckern.

So ist es endlich mal (fast) perfekt.
Die Wegelogos hängen eindeutig erkennbar unten drunter.
Und nicht als Miniatur-Bapperl auf dem Schild.
Nur, wozu die Stadtmitte gehört, bleibt wieder ein Geheimnis.

Aber, wer es unbedingt wissen will, kann ja hin fahren.
(Wir natürlich nicht. Wir kommen ja von dort.)
 

Unterwegs ein Blick auf die Autobahn,
auf der wir auch schon schöne Stunden
im Stau erlebt haben.

Das AKW Grafenrheinfeld bei Garstadt.

So sieht es der Satellit von Google Maps.

 Gegen 18 Uhr legen wir in Wipfeld eine kurze Rast ein
und erfahren, dass dort kein Zimmer zu bekommen ist.
Ein netter Wirt hat sogar extra umher telefoniert.

Deshalb wollen wir es später in Volkach versuchen
und fahren dem Main-Radweg folgend
mit der Fähre auf die andere Mainseite.
Wegen der zwei Radler zum doppelten Preis.
Also zwei mal 0,50 €.

Wenn alles so billig wäre ...

Ohne Worte.

Der Abend und Volkach naht.

Kurz nach 20 Uhr bleibt nicht viel Zeit
und keine Lust für eine lange Quartiersuche.

Also nehmen wir das Zimmer gleich
 am Marktplatz im Hotel Behringer,
auch wenn es etwas teurer ist.

Die passende Garage ist jedenfalls kostenlos dabei.

Auf dem Marktplatz ...

... kann man sich über Sitten und Gebräuche
in früherer Zeit informieren ...

... und dann beruhigt zu Bett gehen.

 

Das Frühstück im
Hotel Behringer
war dann dem Preis entsprechend etwas besser.

Sogar Lachs fehlte am Buffet nicht.
Kaviar habe ich allerdings vergeblich gesucht.
Der schwarze fehlte ganz einfach.
Und der rote Beluga sowieso.
Na, und wer isst schon Lachs ohne Kaviar?
Mit etwas Sahnemeerrettich vielleicht.
Aber der hat auch gefehlt.

Was kann man erwarten,
wenn man im erstbesten Hotel ab steigt?!

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Von Volkach nach Eibelstadt 

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