rt-go: 2008-08-08

Radeln in der Stadt
(Kaiserslautern)

Viele nutzten das Datum mit der “Schnapszahl” zum Heiraten.
Ich bin schon verheiratet und hatte zufällig
etwas in Kaiserslautern zu erledigen.
Also nutzte ich den Tag zum Radeln in der Stadt
und außerdem zu einem Besuch bei einem,
der genau so verrückt ist wie ich.

Joachim Wohlfromm aus Kaiserslautern.
Auch er fährt ein Trike (Hase Kettwiesel)
und bastelt gern an praktischen Verbesserungen.

Dieser mit wenigen Handgriffen ansteckbare Gepäckträger
ist raffiniert einfach konstruiert,
sehr stabil und überaus praktisch.

Nun konnte ich endlich mal das Original sehen,
das mich zur Konstruktion meines Gepäckträgers
angeregt hatte.


 

Aber dann ging's gleich los mit der unvermeidlichen Stadtrundfahrt.

Der Ortskundige vorneweg und ich hinterher.

In Seitenstraßen kann man auch mal nebenher fahren ...

... und dann gelingen auch solche Bilder.

Der Barbarossabrunnen gehört zu den Sehenswürdigkeiten.

Ruhige Nebenstraßen und ...

Hauptstraßen gehören dazu.

Pausen sind immer schön.

Die fährt keiner weg.

Auf den Hauptstraßen darf man selbstverständlich
etwas schneller fahren,
damit man den übrigen Verkehr nicht unnötig behindert.

Gegeneinander geschlossen und der Mast dazwischen.
Da kann man beruhigt den Blick abwenden.
Die fährt keiner weg.

Auch mit einer Pfälzer Pizza (auf Brot)
kann man sich am Leben erhalten ...

... und die Regenpause überstehen.

Aber sobald der Regen Pause macht,
geht die Tour weiter.

Immer mitten durch's Getümmel.

Ein Kettenriss mitten auf der Kreuzung setzt etwas Adrenalin frei.

Aber die Panne lässt sich schnell beheben,
wenn man das richtige Werkzeug dabei hat.

Hier ist die Kette schon wieder heil.
Und wenn eine nette Passantin Reinigungstücher spendiert,
sind auch die Finger schnell wieder sauber.

Wobei ich sagen muss,
dass ich gar keine schmutzigen Finger bekam,
weil ich ja selbstverständlich nicht nur das Werkzeug,
sondern auch meine Gummihandschuhe dabei hatte.

Hier gibt es sogar mal eine schmale Radlerspur.

Der breite Bürgersteig wäre allerdings noch sicherer.
Aber man will ja nicht undankbar sein.

Etwas weiter am Stadtrand reicht der Platz für richtige Radwege.

Aber die Wege im Park sind natürlich noch schöner.

Ein erneuter heftiger Schauer beendet die Tour
und bringt uns ganz schnell und patschnass zurück.


 

Fazit

Kaiserslautern wird sicher nicht mein Lieblingsterrain.
Es gibt schönere Städte und solche,
in denen das Radeln noch viel mehr Spaß macht.

Aber grundsätzlich hätte ich keine Einwände,
in Kaiserslautern jederzeit wieder mit dem Rad zu fahren.

Die zahlreichen Möglichkeiten,
im Trockenen die Schauer aus zu sitzen,
haben uns jedenfalls ganz schön
über die Runden geholfen.

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Radeln in der Stadt (Koblenz) 

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