rt-go: 2012-04-13

1. Lokalrunde 2012

Gau-Odernheim ⇒ Framersheim ⇒ Alzey ⇒ Albig
⇒ Biebelnheim ⇒ Bechtolsheim ⇒ Gau-Odernheim

~24 km   ~114 Hm

So zeigt es z.B. Google Maps

Die Route kann man als
g-o_alzey_albig_bechtolsheim-runde.gpx
+
g-o_alzey_albig_bechtolsheim-runde.kml
herunter laden

und bei betrachten.
 

Jetzt geht's los

Den ersten und einzigen schönen Tag in der ganzen Woche
wollten mein Schwager und ich unbedingt nutzen
und also haben wir das gemacht.

Für eine große Tour hätte die Zeit nicht gereicht,
aber eine kleine Lokalrunde ist immer drin.

Wenn man die Spur nicht genau trifft,
können einem schon einige Gesichtszüge entgleisen.

Aber wenn's ausnahmsweise mal passt,
kann man sogar die Landschaft genießen.

Hier, wo der Acker die Hälfte der Spur bedeckt,
passt es natürlich nicht.
Rechts ist zwar scheinbar die ganze Spur frei,
aber dort hängen dauern Zweige über den Weg.
Und wenn einem die Zweige
Striemen ins Gesicht ziehen,
und die Dornen die Kleidung zerreißen,
oder sogar blutende Wunden schlagen,
kann der Spaß leicht auf der Strecke bleiben.

Hier sind beide Spuren frei.
Da hat man endlich die freie Wahl.
(Ob man links oder rechts durch die Scheiße fahren will.)

Auch in Framersheim darf man ganz nach Belieben rechts oder links fahren.

Hinter Framersheim ist der Weg dann endlich so,
dass er den Namen Radweg verdient.

Große Überraschung:
Südwestlich von Schafhausen wird großräumig die Landschaft umgekrempelt.

Sogar die bescheuerte Umleitung musste gesperrt werden.

Da wird mächtig gebaggert ...

... und mit gewaltigem Aufwand die Selz “renaturiert”.
Wobei “renaturiert” nicht ganz zutreffend ist.
Denn hier ist die Selz dem Gelände entsprechend
schon immer ziemlich gerade geflossen.
Aber das spielt ja keine Rolle.
Wenn hier künstlich ein Naherholungsgebiet geschaffen wird,
das schöner als die ursprüngliche Natur ist,
können sich ja alle nur freuen.

Schikane?

Kein Problem!

Der Gegenverkehr stört uns nicht.

Wir wollen ja sowieso links ab.

Denn der Schlosshof wartet auf uns.

Schön ...

... und ruhig.

Aber wir wollen noch etwas weiter.

Noch ein Blick zurück.

Und schon haben wir den schönsten Platz gefunden.

Hier ist er.

Dieser Überraschungs-Gast erschreckt uns nicht.

Der ist ja handzahm.

Ein Stück restaurierte Stadtmauer.

Ein Denkmal für den Meister der Rebenzucht Georg Scheu,
der u. a. auch in Alzey wirkte.

Der tote Bahnübergang auf dem Weg nach Albig.

Landschaft und A 61 vor dem Galgenberg.

Unter der A 61.

Und schon sind wir durch Albig durch und auf dem Weg nach Biebelnheim.

Ein Stück davon ist leider nicht asphaltiert ...

... und deshalb zeitweise schwer bis gar nicht befahrbar.

Aber hier ist Natur, ...

... wo das Bio topt.

Dieser Weg ist ...

... immer wieder ...

... ein Genuss.

Aber in Biebelnheim wird man wieder aus den Träumen geholt.

Die Straße nach Bechtolsheim ist problemlos zu befahren
und bietet ein schönen Ausblick auf den Petersberg.

Unterwegs von Bechtolsheim nach Gau-Odernheim
muss man nur noch einen Hügel überwinden.

Der Judenfriedhof, etwas abseits des Weges, verdient einen kurzen Abstecher.

Ein Blick auf den Herrgottspfad,
der uns mit seinen 27% Steigung nicht locken kann.

Ein Blick auf Gau-Odernheim.

Und schon sind wir zurück.

Noch ein Stück Hauptstraße ...

... und ein Stück Weg ...

... und dann haben wir das Ziel erreicht.

Na dann, prost!

Fazit

Bei solchem Wetter muss man einfach Rad fahren.
Und mit dem Trike macht es natürlich noch mehr Spaß.

Keep dry king!

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