rt-go: 2009-09-30

3 Trikes im Alsenztal
+
Schikanen-Limbo

Dielkirchen ⇔ Bad Kreuznach

~ 57 km  ~ 455 Hm
 

Das ist ja fast schon Ausland.
Damit man sehen kann,
wie weit ich mich in die “Wildnis” vor gewagt habe,
ist rechts Gau-Odernheim auf der Karte mit drauf.

(Beide Karten von Google Maps)
Die Gelände-Map zeigt,
dass es dort viel bergiger ist als bei uns.

Die Routenkarte von radwanderland.de
zeigt im südlichen Teil den Alsenztal-Radweg
und im nördlichen die Verbindung zum Nahe-Radweg.
 

In allen Beschreibungen findet man den Hinweis:
 “Für Kinder nicht geeignet”.

Aber, wir sind ja schon groß.
Wir dürfen -
und werden sehen,
was wir davon haben.

Die Route kann man als
Trike-Runde-Dielkirchen-Bad_Kreuznach.gpx
+
trike-runde-dielkirchen-bad-kreuznach.kml
herunter laden

und bei ansehen.

Gleich geht's los

Alles startklar.
Die Schluppentreter sind bereit.

Weil in Steckweiler eine Brücke erneuert werden muss,
ist die B48 gesperrt.
Weil die Umleitung für den KFZ-Verkehr reichlich weit ist,
fahren die Autos auf dem Radweg.

Und weil die Autos auf dem Radweg fahren,
sind wir (fast ungestört) auf der B48.

Da trifft man höchstens mal ein Baufahrzeug
oder einen Eingeborenen.

In Steckweiler zweigen wir dann
vor der Brücke auf den Radweg ab.

Ein schöner Weg.

 

 

Und eine schöne Landschaft.

Immer diese Raser.

Einfach schön.

So kann man rückwärts fotografieren.
Die Ausbeute ist zwar bescheiden,
aber gelegentlich gibt es schon mal einen Treffer.

 

Klare Sache.

In den Ortschaften geht's immer über die normalen Straßen.

Aber das ist kein Problem.

Wehe dem Eingeborenen, der nicht rechtzeitig weg ist.
Der wird so lange belabert,
bis er “freiwillig” ein Bild von uns Dreien macht.

Alles klar beschildert.

Nein, da wollen wir nicht hin.

Der Herbst droht mit eindeutigen Warnfarben.

Nix als Schikane.

 

Ein kleines Tänzchen zum Auflockern.

Und dann:

Anlauf nehmen ...

... und durch.

Das ist der Schikanen-Limbo.

 

 

So schlecht, dass man ihn in die Tonne treten müsste
ist der Radweg gar nicht.

Obwohl. - Solche Löcher.

Und Steigungen mit losem Schotter ???

Da ist auch der Ausblick auf die Altenbaumburg kein Trost.

Zumal es erst hoch, dann runter und dann gleich wieder hoch geht.

In Altenbamberg.

Bad Kreuznach lockt.
Nur noch 8 km.
Und der neue Weg erfreut die Radler.

Der ist sogar so neu,
dass er noch gar nicht ganz fertig ist.
Aber hier macht man uns bereitwillig Platz.

Hier dagegen dürfen wir uns ganz selbstständig vorbei schleichen.
Es hat aber knapp gereicht.

Auf der Nahe-Brücke in Bad Münster.

Ausblick auf die Nahe.

Ein Routenvorschlag. – Leider ganz ohne weitere Informationen.

Deshalb habe ich die Route mal als GPS-Track erfasst
und bei GPSies hoch geladen. Hier ist der Link:
 http://www.gpsies.com/map.do?fileId=rywtdgawdrnjgeum

In Bad Münster.

Am Raugrafenstein.

Im Park gibt es schöne Radwege, ...

... aber leider auch völlig überflüssige Schikanen.

Auch ich kann rückwärts fotografieren.
Und das mach ich sogar mit links.

Stellenweise ist es richtig duster.

 

Die Brückenhäuser.

In der Fußgängerzone.

Technischer Halt bei der “Kleinen Kneipe”.
Nach 29 km ist das ok.

Wir haben schon wieder jemanden erwischt,
der “freiwillig” ein Bild von uns macht.

 

Wichtiger Abstecher durch die Fußgängerzone.

Denn hier gibt's den Nachtisch.

So ist der Ausblick ganz erträglich.
Nur nebenbei:
Es nennt sich Pizza-Eis und schmeckt viel besser als es aus sieht.

Im Kurpark.

Radler dürfen hier natürlich nicht fahren.
Nur Traktoren.

Nein danke, das erspar ich mir und meinem Trike.

Und schon geht's wieder Richtung Bad Münster.

An den Salinen vorbei.

Weil der Weg an der Nahe entlang verschlossen war, ...

.., haben wir uns etwas im Gelände aus getobt.

Die Schikane muss wohl irgendwo überzählig gewesen sein.
Und hier war zufällig noch etwas Platz fei.

Wieder in Bad Münster.

Am Rathausplatz.

Und schon sind wir wieder auf dem ganz neuen Weg.
Der Baggerfahrer fährt extra zur Seite,
damit wir bequem vorbei fahren können.

Rechts geht der Weg übrigens mit 18% hoch.
Zum Glück ist die Steigung aber nur kurz.

Sehr weit geht die Liebe zu den Radlern hier nicht.
Da hält es niemand für notwendig Platz zu machen.
Und wir dürfen uns deshalb
durch losen Schotter und Sand wühlen.

Und wieder Steigung und Schotterpiste.

Gipfelfoto.
Weil kein Eingeborener zu greifen war,
mussten wir den Selbstauslöser überreden.

Abwärts und auf Asphalt geht's doch bequemer.

Zum Staunen:
Eine Straßenkreuzung mit kreuzendem Radweg.
Und das funktioniert ganz ohne jede Schikane.

An der B48 entlang bis zur Schikane.

Schikanen-Quälerei oder Schikanen-Limbo?
Das Video zeigt beides:


Und weiter auf der leeren B48.

In Oberndorf zwingt uns ein überdachter Sitzplatz zur Pause.
Diese Gelegenheit kann man nicht aus lassen.

Immer diese lästigen Geschwindigkeitsbeschränkungen.

Dielkirchen 1 km.
Na dann, Endspurt.

Jetzt noch die Umgehung,
weil wir uns von hinten anschleichen wollen.

Eine perfekte optische Täuschung.
Man glaubt es einfach nicht.
Noch nicht einmal, wenn man selbst dort lang fährt.
Aber in der Kurve geht's tatsächlich 18% hoch.

Da ist das Schleichen überhaupt kein Problem.

Dagegen sind die 8% auf dem Grasweg richtig gemütlich.
Es darf nur nicht nass sein.

Geschafft.
Wir sind zurück und haben 57 km auf dem Tacho.

 

Fazit

Wir sind uns darüber einig,
dass das wieder eine sehr schöne Tour war,
die uns allen Spaß gemacht hat.

Die Wege sind zwar streckenweise etwas strapaziös
und manchmal auch eine Zumutung,
aber wenn man unbedingt will,
kann man sie fahren.

Für Kinder sind sie allerdings wirklich ungeeignet.
Da stimmt die Beschreibung ausnahmsweise mal.
Und das ist gut so,

Es ist zu befürchten,
dass die Brücke irgendwann fertig wird.
Und dann müssen die Radler
wieder auf dem Radweg fahren,
weil die Autos die B48 blockieren.

Na, mal sehen.
Vielleicht werden ja irgendwo
auch noch andere Brücken erneuert.

Keep dry king!

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