rt-go: 2009-04-25

SPEZI 2009

25.04.2009

Internationale Spezialradmesse in Germersheim

Selbstverständlich war ich auch in diesem Jahr wieder auf der Spezi. Die darf man sich einfach nicht entgehen lassen.
Und weil ich genau weiß, wie das mit den Parkplätzen ist,
war ich diesmal schon um 9 Uhr da.

In der 17er Straße, die zwischen Halle 1 und 3 liegt,
konnte ich deshalb noch bequem einen freien Parkplatz finden.

In der Ritter-von-Schmauß-Straße,
vor der Halle 3, ist noch “total tote Hose”.

Auch am Tournuser Platz ist noch nicht viel Trubel.

Was da schon strömt, sind die Aussteller.

In Halle 1 ist noch viel Platz.

In Halle 2 sind die Aussteller noch unter sich.

Vor der Halle zeigt ein Bastler seine eigentümliche Konstruktion:
ein Trike mit Neigetechnik.

Neigetechnik konnte man auch aus professioneller Fertigung
und in den unterschiedlichsten Bauweisen bestaunen.

“Herr Leitra” persönlich.
Carl Georg Rasmussen (links), der 1980
die erste Leitra gebaut hat, ist da und greift mit an.

Hier hat Thomas Seide gerade vor staunendem Publikum
sein Mungo auf's Pflaster geschmissen und erklärt:
“Das muss ein Trike aushalten!”
Tut es auch.
Weil ich das Mungo schon ausgiebig gefahren hatte,
hat es mich hier aber weniger interessiert.

Ich war auf dieses Teil gespannt:
das erste voll gefederte Quad.
Vorne ein Mungo.
Aber hinten mit zwei Rädern.

Und damit da so richtig die Post ab geht,
mit einem Differenzial,
einem Zwischengetriebe und ganz viel Platz
für vielfältige Antriebsmöglichkeiten
mit fast beliebiger Über- und Untersetzung.
So habe ich mir schon immer mein Traum-Rad vorgestellt.

Da habe ich gerne mehrmals einige Runden gedreht
und konnte mich nur sehr schwer davon trennen.
Obwohl die Vorderräder für meine XXXL-Figur
leider etwas zu eng stehen und deshalb
in den Kurven meine Hosen bearbeiten.
Aber das war gar keine Überraschung,
weil ich das Mungo-Trike schon gut kenne.
Und vorne hat sich ja nichts geändert.

Weil dieses Hardcore-Gefährt eine Zuladung von 220 kg hat,
durfte ich meine 120 kg als Ballast einsetzen.
Es fährt sich auch voll beladen ganz prima.
Und wenn eine Rückenlehne und Fußstützen dran wären,
könnte ich mich durchaus an die Rolle
als “leichtes Reisegepäck” gewöhnen.

Gegen Mittag ist schon richtig Trubel.

Und nicht nur vor Halle 3 stehen die Leute Schlange.

Auch in den Hallen kann man weit mehr Leute als Fahrräder sehen. Jedenfalls, wenn man überhaupt etwas sieht.

Vor der Halle treffen sich verwandte Seelen zum Plausch.

Thomas zeigt die Leitra Avancee.

Das Konferenzbike ist als Shuttle unterwegs.

“Do is Spaß uff de Gass.”

Das “Freigelände” vor der Stadthalle ist erstmals abgesperrt
und nur mit Eintritt betret- und befahrbar.

Zwischendurch muss Thomas immer mal wieder
mit dem Mungo die Treppen runter fahren.

Das Quad hat inzwischen ein Deltatrike als Anhänger bekommen.

Hier lernt sogar schon der Nachwuchs Quad fahren.

Thomas hat immer noch nicht genug vom Treppe fahren.

Zum Schluss ein “Blick zurück”.
Gut, dass es heute andere Fahrräder gibt.
Drei mal 20 Zoll reichen mir vollauf.
Obwohl vier natürlich noch viel besser sind.

Fazit

Die diesjährige Spezi war nicht nur größer, sondern auch interessanter. Weil immer mehr Anbieter mit ihren diversen Produkten auf den Markt kommen, wird das Angebot immer vielseitiger, aber leider auch kaum noch überschaubar.

Es gab viele neue Zweiräder, Tandems, Klappräder, Trikes und Velomobile zu sehen. Warum ich die nicht alle abgebildet habe, hat einen einfachen Grund: ich bin ja kein Berichterstatter, sondern ein ganz normaler Besucher. Selbstverständlich habe ich (fast) alles gesehen. Aber auf's Bild kommen bei mir halt nur die Sachen, die mich persönlich interessieren. Und das sind dann relativ wenige.

Mir hat die Spezi wieder viel Spaß gemacht.
So viel, dass ich mich schon auf die nächste freue.

Ein Mitbringsel hat meine Frau diesmal nicht bekommen.
Sie hat ja nur zwei Räder.
Da müssen zwei Klingeln genügen.

Und außerdem spare ich für das nächste Fahrrad.

Bin mal gespannt,
wie viele Räder das haben wird.

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Quer durch Rheinhessen (4)

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