rt-go: 2009-05-18

Nix als Schikane

Als Einheimischer fahre ich natürlich
nicht nur die breiten Hauptstraßen im Ort,
sondern nutze auch Abkürzungen
und ganz selbstverständlich
meine Ortskenntnis.

So meide ich zum Beispiel die Turmstraße,
weil mir das uralte Rundkopfpflaster
leicht zu einem überraschenden Wiedersehen
mit meinem Frühstück verhelfen könnte.

Das parallel verlaufende Stück
der Alzeyer Nebenstraße
ist viel besser gepflastert.

Allerdings sollen dort
keine unerwünschten Fahrzeuge
durch fahren.

Und, damit das gesichert ist,
stehen da zwei Pfosten
im Abstand von genau 100 cm.

Damit ich auf meinem Trike sehen kann,
was hinter mir ab geht,
habe ich am Lenker zwei Spiegel montiert.

Weil sie so weit außen sitzen,
funktionieren sie ganz prima.


Sie bringen mein Trike allerdings
auf eine Breite von genau 106 cm.

Also stellt sich für mich die Frage,
ob diese Sperre auch für mich eine Sperre ist,
oder “nur” eine lästige Schikane.

Weil mittig gerade nicht durch zu kommen ist,
fahre ich etwas links versetzt an.

Dann stoppe ich so vor dem Pfosten,
dass sich der Lenker gerade noch nach rechts drehen lässt.

Wenn ich ihn voll nach rechts drehe,
passt nämlich der Spiegel,
wenn auch knapp, am Pfosten vorbei
und das Rad kann etwa 10 cm vor rollen.

Sobald der Spiegel den Pfosten passiert hat,
beginne ich, den Lenker wieder nach links zu drehen.

Dadurch kann auch der rechte Spiegel,
wenn auch knapp, den anderen Pfosten passieren.

Und schon bin ich durch.

Die Spuren an den Pfosten stammen übrigens nicht von mir.
Da müssen schon andere geübt haben.

 

Fazit

Nix als Schikane!


 

Nachtrag 22.09.2009

Hier folgt das Ganze noch mal aus anderer Sicht:

Links antäuschen ...

... dann scharf nach rechts ziehen ...

... und gleich darauf wieder nach links.

So geht das.

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Mein “Mountaintrike” am Hausberg (2) 

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