rt-go: 2011-06-23

Navi am Rad 2


 

Der erste Navi-Halter von Busch+Müller war bei mir leider sofort defekt.
Busch+Müller hatte mir deshalb kostenlos einen neuen zugeschickt,
der tatsächlich einwandfrei funktioniert.

Leider hat sich dann aber doch gezeigt,
dass er nur für die Montage am Lenker
und für kleinere Geräte geeignet ist.

Bei meiner Montage am Hauptrohr war die Position sehr ungünstig.

Der Blickwinkel war so,
dass sich auf dem Display der Himmel gespiegelt hat.
Bei Tag war deshalb absolut gar nichts zu sehen.

Und die Position am Hauptrohr war genau dort,
wo beim Auf- und Absteigen der Fuß vorbei muss.
Es wäre deshalb nur eine Frage der Zeit gewesen,
wie lange das Navi an seinem Platz geblieben wäre.

Weil letzteres auch für die Fahrradcomputer galt,
hatte ich mir dafür schon eine andere Lösung konstruiert.
Siehe: Mein “Cockpit”

Da hat es sich ganz von selbst angeboten,
“noch eins drauf zu packen”.

Weil der Navi-Halter von Busch+Müller
an der Stelle aber auch nicht besser funktioniert hätte,
habe ich mir die Original-Befestigung
meines Auto-Navis mal genauer angesehen.

Dabei konnte ich feststellen,
dass die Klemmbefestigung für das spezielle Navi-Modell
nicht direkt mit dem Saughalter verbunden war,
sondern über eine Adapterplatte.

Genau diese Adapterplatte habe ich mir dann
im Internet gesucht und zuschicken lassen.

Nun musste ich nur noch einen Winkel aus Alublech anfertigen.

An dem konnte ich dann die Adapterplatte anschrauben.

Dort wird der Klemmhalter aufgesteckt.

Und da wird dann das Navi festgeklemmt.
Unten wird dann noch der Stecker vom “Kraftwerk” eingesteckt,
damit die Stromversorgung sicher gestellt ist.

Die Position ist nun fast optimal.

Das ändert natürlich nichts daran,
dass in heller Umgebung kaum was zu sehen ist.
Aber bei Bedarf spricht ja die nette Dame zu mir.
  

Ein Auto-Navi ist halt kein Fahrrad-Navi.

Wenn ich abseits der Straßen
auf Radwegen oder in der Pampa unterwegs bin,
muss ich mich, wie bisher auch,
auf die mehr oder weniger gute Beschilderung
oder meinen Orientierungssinn verlassen.

Aber:

So lange die Fahrrad-Navis noch so schlecht und so teuer sind,
kann ich darauf verzichten.

Warum ich auf mein Auto-Navi nicht verzichte, ist ganz einfach:

  • Es zeigt mir wo ich bin.
  • Es zeichnet den Track auf, den ich dann hinterher ansehen kann.
  • Es verrät mir Sehenswürdigkeiten in der Nähe.
  • Es verrät mir Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe.
  • Es bringt mich, wenn auch über Straßen, ans gewünschte Ziel.

Und weil die meisten Ziele sowieso an eine Straße angebunden sind,
ist das gar nicht verkehrt.


 

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