rt-go: 2006-10-20

Weber statt Kugel


 

Die Kugelkopf-Kupplung hat zwar ihre Aufgabe erfüllt, aber mehr schlecht als recht. Denn selbst auf ganz glatten Asphalt-Wegen hat die Kupplung pausenlos geklappert und geruckt. Bei jedem Fußtritt in die Pedale war ein laut vernehmliches Klack-klack zu hören.

Auf die Dauer ist das einfach unerträglich. Ich habe mich deshalb nach einer anderen Lösung umgesehen und, nach ausgiebigem Dialog mit der Firma Weber zur Klärung offener Fragen und Vermeidung möglicher Probleme, ein Umrüstset bestellt. Wenn man schon das Geld für eine teure Kupplung ausgibt, will man ja auch die Probleme gelöst haben.
 

Wenn so eine Umrüstung an steht, wird reichlich Werkzeug gebraucht.

Vorwiegend natürlich elektrisches.

  

 

Vorher.

Nachher.

Weil die Weberkupplung länger als die Kugelkopfkupplung ist und weil die Kupplung nicht über das hintere Ende des Rades hinaus ragen muss, habe ich das “Dreibein” für die Befestigung der Kupplung geändert.

Die drei M8-Schrauben habe ich mit der Flex gekürzt, damit ich endlich die zahlreichen Unterlegscheiben weg lassen konnte.

Das Dreibein habe ich auf das notwendige Maß verkleinert und dadurch zugleich stabiler gemacht.

Als Verbindungswinkel zwischen Dreibein und Kupplung habe ich einen Edelstahlwinkel aus dem Baumarkt angepasst. Er ist mit zwei Schrauben M6 am Dreibein befestigt und kann sich deshalb nicht verdrehen.

Die Kupplung ist daran mit der Originalschraube M6 befestigt und zwar so, dass sie sich in der Längsrichtung drehen kann. Das ist notwendig, weil sich ja auch der Hänger gegenüber dem Fahrrad verdreht.

Die Kupplung bei vollem Einschlag (maximal 70 Grad).

Das komplette Gespann.

Ergebnis

Endlich Ruhe!

Wenn man gemütlich durch die Gegend fährt, kann man glatt vergessen, dass da überhaupt etwas dran hängt. Der Wendekreis ist unverändert klein und die Schikane schikaniert nicht mehr als sonst.

So hatte ich mir das eigentlich von Anfang an vorgestellt.

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