rt-go: 2007-05-21

Wohin mit dem Sensor?

Bei unserer Trike-Tandem-Probefahrt am 18.04. wurde ich ganz unerwartet mit einem Problem konfrontiert:

Die “Zugmaschine” hatte noch keinen Computer montiert und unser angehängtes Lepus hatte “plötzlich” kein Vorderrad mehr. Folglich waren wir ganz ohne die entsprechenden Informationen unterwegs.

Die Strecke im Nachhinein zu berechnen ist dank Routenplaner und Internet kein Problem. Aber ich möchte ja auch unterwegs schon ein paar Informationen haben und später irgendwann wissen, wie viele Kilometer z. B. das Trike (mit oder ohne Vorderrad) zurück gelegt hat. Und daraus ergab sich dann zwangsläufig die Frage:

Wohin mit dem Sensor?

Wenn das Vorderrad weg ist, bleibt nur ein Hinterrad. Weil alle Räder gleich groß sind, muss man auch noch nicht einmal irgend etwas am Computer verstellen oder korrigieren. Nur der Sensor muss eben nach hinten. Dabei ergibt sich dann das klitzekleine Problem: Alle Sensoren sind so konstruiert, dass man sie ganz simpel mit einem Gummiring an der Gabel befestigen kann. Nur, die Hinterräder haben gar keine Gabel.

Folglich musste ich eine Stelle suchen, wo sich der Sensor ohne allzu großen Aufwand montieren ließ.

Als Ausgangspunkt blieb nur die Alustrebe, die das Schutzblech hält, weil sie relativ stabil ist und den Speichen nahe kommt.

Hier musste wieder ein Stück Alu (30x3mm) her halten, um den Abstand zu den Speichen zu überbrücken. Damit der Gummiring nicht beliebig umher wandert oder gar abrutscht, wurde das Aluband eingekerbt und an der Strebe mit zwei (etwas zu langen) Edelstahlschrauben und selbst haltenden Muttern befestigt.

Nun musste nur noch ein Problem gelöst werden: Das Kabel vom Sensor zum Computer ist sehr kurz und wenn man den nicht im Gepäcknetz ablegen und nur bei der Rast ablesen will, muss man den Computer am dicken Hauptrohr befestigen und das Kabel entsprechend verlängern.

Im Klartext bedeutet das, das Kabel auf trennen und ein passendes Stück dazwischen setzen. Die zwei mal zwei Lötstellen habe ich natürlich so gelegt, dass es nicht zu Kurzschlüssen kommen kann und die beiden Flickstellen mit Schrumpfschlauch vor äußeren Einflüssen geschützt.

Fazit

Alles kein Problem, nur etwas Arbeit. Und wenn sie dann getan ist, freut's einen natürlich.

Und in Zukunft “juckt” es nicht, ob das Trike mit Vorderrad alleine, oder ohne Vorderrad im Tandem fährt.

Und weil das Problem damit ein für alle Mal gelöst ist, werde ich natürlich auch das zweite Lepus von Anfang an so umrüsten.


 

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Das Lepus-Tandem

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