rt-go: 2013-11-04

Eine Zwischenbilanz

Unterm Strich

Ursprünglich habe ich mein Lepus angeschafft,
weil das Fahren damit so viel Vergnügen bereitet,
dass es ein beachtliches Suchtpotenzial hat.
Unter Insidern spricht man vom Trike-Virus,
das mich schon bei der Probefahrt befallen hat.

Finanzielle Überlegungen spielten nur in so fern eine Rolle,
als die Anschaffung zwangsläufig ein gewaltiges Loch reißt.
Dass ich durch Fahrten mit dem Rad Geld sparen könnte,
hatte ich nie ernsthaft erwogen.
Obwohl es stimmt, dass tägliche Einkaufsrunden mit dem Rad
natürlich das Auto, die Umwelt und den Geldbeutel schonen.

Nun, nach rund sieben Jahren,
wollte ich mal Zwischenbilanz ziehen:

Wenn ich die Ausgaben
auf die zurück gelegten Kilometer um lege,
komme ich zu der ernüchternden Feststellung,
dass ich mit dem Taxi vielleicht nichts gespart,
aber auch garantiert nicht mehr ausgegeben hätte.

Andererseits muss ich aber auch fest stellen,
dass all die Touren mit dem Taxi
zum größten Teil gar nicht möglich gewesen wären.
Und falls doch, hätten sie nicht so viele Erlebnisse geboten
und sicher nicht so viel Spaß bereitet.

Es bleibt deshalb dabei:
das Trike-Virus werde ich nicht mehr los.

Weil dem nun mal so ist,
ich aber auch älter werde,
habe ich nun die Elektrifizierung meines Hasen
ins Auge gefasst.

Obwohl das ja auch wieder ein Schweinegeld kostet.
Aber da muss ich halt durch.

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