rt-go: 2015-07-11

Blickachsen 10

Ein Tagesausflug zur “großen” Kunst

Nachdem die Blickachsen nun schon neun Jahre vergeblich
versucht hatten, unsere Aufmerksamkeit zu erringen,
wollten wir ihnen mal eine Chance einräumen.

Zu Fuß hätte ich mir sicher nicht das ganze Ausstellungsgelände  
erschließen können. Also musste ich mein Trike mit nehmen.
Weil ich aber auch Mitfahrer hatte, musste das Trike in den
Anhänger und ein Parkplatz gefunden werden,
auf dem ich das Gespann abstellen konnte.

Nachdem ich die Situation bei Google Maps genau erforscht hatte,
versprach ich mir direkt beim Schlosspark gute Chancen.
Dort geriet ich dann aber in eine Sackgasse,
aus der ich mit Anhänger rückwärts um die Ecke
wieder raus fahren musste.

Zum Glück hatte ich den Stadtplan noch gut im Kopf
und fand dann in der Kaiser-Friedrich-Promenade einen
günstigen – wenn auch nicht gerade billigen – Parkplatz.
Von dort konnte ich schließlich ganz bequem
dem Rest der Clique entgegen radeln.


Peter Rogiers: Wild Boys & Girls 


Anton Cotteleer: Shepherd's son

Ein sehr schönes und weitläufiges Parkgelände. 


Kati Heck: Dabei sein ist Alles 


Arie Van Selm: Die Krähe / The Crow (schreitend) 


Peter Weidenbaum: Alter Ego


David Nash: Three Humps

Ein Thai-Tempel, der dort immer so rum steht. 


Luc Deleu: The Container


Leo Copers: IROM ETRA ORP TSE MUROCED TE ECLUD

Ein Friedhof der Museen.

Nachdem so viel Kunst beerdigt wurde,
drängt es uns zum Leichenschmaus. 

Solche Verbote ignoriere ich gern.
(Ich hab' ja keinen Hund.)

Das Ziel ...

... lockt unwiderstehlich.

Gestärkt geht es weiter. 

Die Spielbank hat noch zu und
das 'Kur-Royal' kann uns auch nicht locken.

Bin ich etwa unvernünftig? 


Gerard Herman: Wo ein Rad ist ein Weg

Dieser Künstler ist auch anderer Meinung.


Erwin Wurm: Pedestal for One Minute Sculptures

Gruppenbild mit Herr. 

Natur kann auch schön sein. 


Kwanho Yuh: Seed Bank

Ein Kunstwerk lädt zum Sitzen ein und weckt Assoziationen.

Aber an diese Eleganz ...

... reicht weder “die bekleidete Maja” ...

... noch “die nackte Maja” von Goya heran.
Kein Wunder, die liegen ja auch falsch herum.


Caroline Coolen: Self-portrait as a landscape

 


David Nash: Black Butt


Alice Aycock: Hoop-La


Bernar Venet: Name nicht bekannt

Große Kunst kann zwar beeindrucken, macht aber nicht satt.
Also machen wir uns auf den Weg durch die Fußgängerzone. 

Die Rettungsstation am Schlossplatz ist erreicht. 

Na dann! 

Zum Abschluss noch ein Blick auf die russische Kirche,
die dort auch immer so rum steht.

Fazit

Ein schöner Ausflug, den wir gern wiederholen können.
Zumal ich jetzt ja weiß, wo die Parkplätze sind.

 

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