rt-go: 2014-11-15

Sa 15. Ausflug nach Alaçati

Das Frühstück war wieder recht dürftig
und mit dem im Granpark Lara nicht zu vergleichen.

Um 11 Uhr ging's los zu einem Ausflug.
Wir wollten u.a. das ehemals "griechische Dorf" Alaçati besuchen.
Wobei zu erwähnen ist, dass die meisten Griechen dort
direkt oder indirekt vertrieben wurden
und das Dorf längst zu einer Stadt heran gewachsen ist.

Im alten Zentrum kann man aber noch
den griechischen Ursprung erkennen.

In einem Lokal sind zwei Frauen sehr demonstrativ
mit der Vorbereitung von Speisen beschäftigt.

Wir besuchen den Wochenmarkt und staunen über die Eierberge.

Obst gibt es auch mehr als reichlich.

Und Fische auch.

 

Die Pilze würde bei uns niemand auch nur mit der Zange anfassen.

Ist der Eingang dieser Bank gut bewacht?

Wir beenden unseren Rundgang und machen noch einen Abstecher
an die Hafenpromenade von Alaçati.

Davon gibt's auch ein Panorama:

 

Weil klar war, dass wir zeitig zurück kämen,
hatten etliche von uns schon vor der Abfahrt morgens gesagt,
dass wir in Çeşme nicht zum Hotel zurück,
sondern gern am Hafen aus steigen wollten.
Dabei ging es uns vor allem darum,
unnötigen Zeitverlust zu vermeiden,
weil es im November ja schon früh dunkel wird.
Als wir dann aber trotzdem um 14h40 am Hotel abgesetzt werden
und an unseren morgens geäußerten Wunsch erinnern,
antwortet Enver brüsk, das wäre im Programm nicht enthalten
und wir sollten uns gefälligst ein Taxi nehmen.

Ab da, um es mal ganz klar zu sagen,
hatte er bei mir endgültig verschissen.
Und für mich steht fest, dass bei mir
im nächsten Programm Enver nicht enthalten ist.

Wir sind dann natürlich wie am Vortag
zu Fuß in die Stadt gelaufen.
Bis zum Hafen sind das rund 1,5km und je nach Lauf-Tempo
etwa 20 bis 30 Minuten, die wir gern sinnvoller genutzt hätten.

Im Hafen haben wir uns eine kleine Pause gegönnt
und einen richtigen Kaffee getrunken.

In den Hotels bekommt man ja nur dieses grauslige
Pulver-Gesöff, für das oft auch noch Geld verlangt wird,
obwohl man dafür eigentlich was bekommen müsste.

Çeşme Kalesi (Kastell)

 

Am Hafen spielen Kinder.

Die Kleine hat überhaupt keine Scheu und ist so neugierig,
dass sie direkt auf uns zu kommt,
um uns ganz aus der Nähe zu betrachten.

Die Strandcafés bieten Platz, um den Sonnenuntergang zu genießen.

Danach haben wir einen Kuaför auf gesucht,
wo ich 30 TL in die Restaurierung meiner Glatze investiert habe.

Jetzt glänzt sie wieder ordentlich.

Ein Kunde kam zu dem Kuaför.
Ihn störte seine Haarpracht sehr.
Da griff zum Messer der Frisör.
Nun stören keine Haare mehr.

Außerdem wurde ich, wie hier üblich,
mit Wachs und Feuer malträtiert.

Meinen "Bart" hätte man mir gerne auch noch ab genommen.
Aber ich bin ja im Urlaub.
Da darf er mal ungehindert wachsen.

Das Wetter war übrigens inzwischen
wieder ausgesprochen schön.

Auf dem Rückweg dämmert es schon.

Ein Katzenasyl.

Beim Essen haben wir laute musikalische Unterhaltung,
weil Samstag ist und hier außerdem
zwei Hochzeitsgesellschaften feiern.

Das können wir auch von unserem Zimmer aus
noch länger sehen und vor allem hören.

Na dann gute Nacht.

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16. · Ausflug nach Izmir 

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