rt-go: Fr 2012-11-09

Nordzypern

8.Tag

Heimreise

Wir dürfen schon um 2h30 in der Früh im Resort unseren Shuttle-Bus besteigen.
Der fährt etliche weit verstreute Domizile an,
um die Urlauber ein zu sammeln und zum Flughafen zu bringen.

Dort dürfen wir um 4h20 (OZ) anstehen.
Der Abflug soll um 6h05 (OZ) erfolgen.

30 Minuten vorher geht es dann tatsächlich an Bord.

Der Aibus A320 sieht ganz normal aus,
unterscheidet sich aber doch von dem, mit dem wir gekommen sind.

Bei dem vorherigen konnte ich meine Beine bewegen.
Bei diesem, offenbar noch enger bestuhlten,
bin ich bewegungslos eingeklemmt.
Das finde ich nun wirklich unzumutbar,
könnte es aber erst beim nächsten Flug ändern,
indem ich in so einem Flieger nicht mehr mit fliege.
Alles hat seine (Schmerz-) Grenzen!

6h07 (OZ).
Wir haben pünktlich abgehoben und werfen noch einen letzten Blick auf Zypern.

Und Tschüss!

35 Minuten später schweben wir über Antalya ein.

Wir landen und rollen zum Abstellplatz.

Irgendwann beginnt es draußen zu regnen.

Und passend dazu erklärt dann die neue Crew den Gebrauch der Schwimmwesten.

Um 7h50 (OZ) haben wir dann wieder abgehoben.

Hoch über den Wolken streben wir Frankfurt entgegen.
Flugzeit etwa 3 Stunden 40.
Landung in Frankfurt 10h20 MEZ.

Das Display zeigt gelegentlich wo wir sind.

Kaum ist das Anschnallzeichen erloschen,
stehen hinten und vorn die Schlangen vor den Toiletten.
Dabei gibt es draußen gelegentlich was zu sehen.

Hier sieht man z.B. das Marmara-Meer und links den Rand von Europa.
Mit etwas Mühe ahnt oder erkennt man sogar einen Flughafen.
Es ist der Atatürk-Flughafen von Istanbul.

Das Display zeigt unsere Position.

8h (MEZ) wäre eigentlich eine geeignete Zeit für ein Frühstück.
Aber wir nehmen es halt wie's kommt, dann ist das eben unser Frühstück.
Hauptsache, man muss nicht hungern.
Und das schmeckt sogar,
obwohl die Optik und das “handling” etwas ungewohnt sind.

Wer will, bekommt auch Getränke.
Am Service gibt es nichts aus zu setzen.

Das Display ist sehr “großzügig” in der Darstellung.
Aber das stört nicht; man weiß auch so, dass es nicht mehr weit ist.

Unverkennbar, wir sind über Frankfurt.

Auch unverkennbar, hier ist kein Sommer mehr.

Im Anflug.

Landung.

Jetzt aber raus!

Wenn's nur immer so schnell ginge!
Passkontrolle und durch gehen.
Das war's.

Mit der S-Bahn nach Mainz geht auch ratz-fatz.
Aber dann ...

Weil ich nicht gern im Zug gehe,
suche ich jetzt erst mal das Bahnhofsklo auf und darf einen Euro bezahlen.

Dann stelle ich fest,
dass ich nach meinem zuvor online beschafften Original-Fahrplan
noch locker Zeit für einen Döner habe.
Um Viertel nach Zwölf und mit noch etwas Fahrzeit vor mir,
kommt mir das sehr gelegen.

Dann suche ich die Haltestelle, an der mein Bus ab fährt.
Dort sehe ich auf den ausgehängten Fahrplan und möchte Schreien.

Nach dem, was dort steht, ist mein Bus vor fünf Minuten abgefahren
und der nächste fährt in zwei Stunden.
Scheißfahrplan!

Bevor ich mich jedoch richtig aufregen kann,
entdecke ich dass die Linie 660, mein Bus,
gerade um die Ecke kommt.

Gut, dass er etwas Verspätung hat.

Der Rest zieht sich dann zwar noch eine knappe Stunde hin,
ist aber ganz gemütlich und bequem.

 

Fazit

Nordzypern – Ein Schnäppchen?

Ja, denn regulär hätte die Reise etwa das Doppelte gekostet.
Aber,
für den doppelten Preis hätten wir die Reise
sehr wahrscheinlich gar nicht unternommen.
Und, falls doch, hätten wir uns wahrscheinlich geärgert.
Unterbringung, Verpflegung und Service
waren zwar durchaus in Ordnung.
Aber, was Zypern an Sehenswürdigkeiten zu bieten hat,
hält sich doch in recht bescheidenen Grenzen.

Also: wir haben es gesehen,
haben nicht viel Geld ausgegeben
und lassen es gut sein.

Das schließt natürlich nicht aus,
dass wir (zum Schnäppchenpreis) noch mal wieder kommen.
Wenn man keine übertriebenen Erwartungen hat,
kann man ja nicht enttäuscht werden.

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