rt-go: Mo 2012-11-05

Nordzypern

4.Tag

Girne (Kyrenia)

Der Tag begrüßt uns so wie sich das gehört.

Und, warum soll man nicht auch mal Glück haben?!
Zufällig erfahren wir beim Frühstück,
dass gleich ein Shuttle-Bus vom Resort nach Girne fährt.
Den nutzen wir natürlich,
denn heute wollen wir uns in eigener Regie Girne ansehen.

Unser erster Besuch gilt einem “Berber”,
denn bei dem Wetter gehören lange Haare und mein Bart zu den Dingen,
auf die wir problemlos verzichten können.

Danach zieht es uns ganz selbstverständlich in den alten Hafen.

Dort findet man ein Lokal neben dem anderen.

Alle bieten Speisen und Getränke in reicher Auswahl.

Und natürlich hat man schöne Ausblicke auf die Schiffe und den Hafen.

Ein Besuch der Festung ist unverzichtbar, denn hier gibt es viel zu sehen.

Eine Echse läuft ganz selbstverständlich an der senkrechten Wand entlang.

Im gedrehten Bild ist sie leichter erkennbar.
Es ist ein Hardun oder Schleuderschwanz,
genauer: “Laudakia stellio cypriaca”,
eine Echse aus der Familie der Agamen.

Im Folterkeller sieht man sehr realistisch dargestellt,
mit welchem Aufwand sich die frommen Christen abmühen, ...

... um die armen Seelen der Heiden vor dem Verderben zu retten.

Draußen malt einer kleine Souvenirbilder.

Drinnen sind die Reste eines Handelsschiffes zu sehen.
Es war etwa 4 Meter breit, mehr als 14 Meter lang und sank vor 2300 Jahren.

Dank der erhaltenen Ladung konnte man die Reiseroute rekonstruieren.

Von der Festung hat man einen schönen Ausblick auf die östlich gelegene Bucht,
den neuen Hafen und den dortigen Stadtteil.

Und selbstverständlich kann man auch den alten Hafen im Westen überblicken.

In der Festung treffen wir zufällig “unseren” Reiseleiter vom Sonntag wieder
und verabreden uns zur Mittagspause im “Café de Paris”.
Er braucht Trost, weil er mit seiner Reisegruppe gar nicht glücklich ist:
“Furchtbar, diese Banausen wollen überhaupt nichts wissen.”

An diesem irgendwie nicht so mitreißenden Friedenssymbol vorbei ...

... steuern wir das “Café de Paris” an.

Ein kleines Restaurant, neben anderen, in angenehmer Umgebung.

Hier kann man preiswert und gut etwas essen.

Z. B. “Fish and chips” mit etwas “crudités”.
Zwischen ausgiebigem Frühstück und Abendessen
braucht man ja, zumal in der Hitze,
nicht auch noch ein üppiges Mittagessen.

In der Hauptstraße ist Trubel.
Man beachte das Verkehrszeichen
(“Vorsicht Wildwechsel!” oder so),
das ich sonst noch nirgends gesehen habe.

Aber gleich nebenan ist wieder Fußgängerzone.

Der alte Turm wird neu genutzt.

Das Angebot richtet sich vor allem an Touristen.
Aber irgendwie passt das alles doch nicht in mein Beuteschema.
Vielleicht bin ich gar kein richtiger Tourist.
Wo ich mir doch mit kurzen Hosen, Sandalen und weißen Socken
so eine Mühe gebe.

Technik und Natur in einträchtigem Nebeneinander.

Für uns wird es Zeit für den Rückweg.
Deshalb steuern wir den Bushalteplatz an.

Der nächste Dolmuş nimmt uns mit.
Für den Einheitspreis von 3,50 TL (≈1,50 €)
bringt er uns sogar fast bis ans Tor.

Wir sind daheim.

Unser Domizil erwartet uns.
Den Rest:
Abendessen und Efes im Garten,
in der Gesellschaft von Katzen und anderen Urlaubern,
müsste ich eigentlich gar nicht erwähnen,
denn das ist ja schon selbstverständlich.

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Zypern 5.Tag 

Alles gesehen - nix kapiert - alles von vorn gucke!

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