rt-go: Fr 2012-05-11

Türkei 2012

Gaziantep + Şanlıurfa + mehr

(Südost-Anatolien)

Ludwigshafen hat eine Städtepartnerschaft mit Gaziantep.
http://www.ludwigshafen-gaziantep.de/

Einige Mitglieder des FLG (Freundeskreis Ludwigshafen-Gaziantep e.V.),
die bereits 2011 bei der Reise nach Gaziantep und Antakya dabei waren,
hatten beschlossen, 2012 erneut nach Gaziantep zu reisen,
um mehr über die Stadt und deren Umgebung zu erfahren.
 

Wir hatten einen Direktflug von Stuttgart nach Gaziantep gebucht.

Deshalb waren wir am Freitag, den 11.05. morgens um 9 Uhr 30 bereit,
uns mit einem Shuttle-Bus zum Flughafen bringen zu lassen.

Auch Ralf und Martin treffen pünktlich ein.

Nur Ibrahim gönnt sich ein akademisches Viertel.
Aber dann ist auch er da und es kann los gehen.

Die Fahrt ist problemlos.

Deshalb sind wir auch zeitig am Flughafen.

Der große Andrang kam erst nach uns.

So konnten wir uns noch einen Besuch im “Biergarten” erlauben.

Warten mussten wir dann trotzdem noch;
aber das wussten wir ja vorher.

Unser Flug sollte 14 Uhr 35 starten.

Der Flieger stand auch bereit.

Aber bis alle drin waren, hat es dann doch gedauert.

Von uns aus kann's los gehen.

Kurz nach 15 Uhr heben wir endlich ab ...

... und steigen ...

... und steigen, ...

,,, bis wir über den Wolken sind.

Gelegentlich kann man trotzdem noch den Boden sehen.
Hier etwas nördlich von Drăgăşani am Fluss Olt in Rumänien.

Vor der Reise hatte ich mich über SunExpress informiert und im Internet erfahren,
dass einige Fluggäste das mickrige Essen beklagten,
währen andere ganz zufrieden waren,
weil sie bei einem billigen Urlaubsflieger nicht mehr erwartet hatten.
Wir wollten uns überraschen lassen.
Und während das Bordpersonal eifrig seinen Wagen durch den Gang schob,
um Schnaps und Zigaretten zu verkaufen,
warteten wir geduldig auf das Essen.

Und so sah es dann aus:

 Die Vorspeise.

Das Hauptgericht.

Und die Nachspeise.

Da gibt es einfach nichts, was man bemängeln könnte.
 

Und sogar die Aussicht auf 11'300 m Flughöhe ist völlig ungetrübt.

Später kann ich durch ein Wolkenloch einen Flughafen erspähen.

Es ist Esenboğa, der Flughafen von Ankara,
auf dem wir letztes Jahr schon mal zwischengelandet waren.
GPS: 40.1271785N, 32.9958916E

Die Information über die Flugroute lässt zwar leider etwas die Präzision vermissen,
aber dafür ist sie sehr übersichtlich.

Abendrot in den Wolken.

Wir überfliegen Gaziantep.
GPS: 37.0654425N, 37.3774624E

Unser Ziel von oben.
GPS: 36.945763N, 37.474505E

Wir sind unten.

Der Anblick ist vertraut.

Jetzt aber raus ...

... und Schlange stehen.

Gut, dass die Ausweiskontrolle etwas dauert,
sonst müsste man beim Abholen der Koffer noch länger warten.

Weil unser Bus schon bereit stand, ging's dann aber flott zum Hotel.

Das Hotel liegt am Rande des Bey-Viertels (=Altstadt, links davon).

Im “Uğurlu” (de: glücklich) hat man uns erwartet.

Das Zimmer ist ok.

Das Bad auch.

Und trotz der späten Stunde (21.20h Ortszeit),
hat man uns noch etwas zum Essen bereitet.

Ibrahims Verwandtschaft hat sich zur Begrüßung eingefunden.

Auch wenn nicht alle drauf sind, ein Gruppenfoto muss sein.

Trotz allem sind wir um 22 Uhr Ortszeit noch nicht müde.

Da müssen wir noch einen ersten Erkundungsgang unternehmen.

Ein “antiquierter” Musikalienhändler hat noch offen
und freut sich, obwohl wir ihm nichts abkaufen.

Der Klempner nebenan hat geschlossen.

Wir ziehen durchs Bey-Viertel.

Die Altstadt von Gaziantep.

Auch auf der Hauptstraße ist noch kein Ladenschluss.

Weil unser Abendessen nicht zu üppig war
und auch die Verpflegung im Flugzeug noch Platz gelassen hat, ...

... gönnen wir uns ein Künefe.

Das ist eine Art panierter Käsefladen mit Sirup und Pistazie.
Das schmeckt sehr gut und ist durchaus geeignet,
ein verbliebenes Loch zu schließen.

Weil das Loch ja nun geschlossen ist,
fällt es uns hier nicht schwer, abstinent zu bleiben.

Statt dessen ziehen wir lieber weiter durch die Stadt.

Großstadt bei Nacht.
23 Uhr 45 Ortszeit, um genau zu sein.
Das genügt dann aber für den ersten Tag.

Noch ein Blick aus dem Fenster.
Und dann: “Gute Nacht!”

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Antep 2.Tag 

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