rt-go: Mo 2012-03-26

München – na ja

Heimfahrt über Nördlingen + Dinkelsbühl

 

Weil wir auf dem Heimweg den ganzen Tag Zeit hatten
und nicht nur Kilometer fressen wollten,
sind wir zunächst mal nach Nördlingen ins Ries gefahren.

Eine schöne mittelalterliche Stadt.

Das Denkmal verdeutlicht, dass es hier wohl etwas beschaulicher zu geht.

Man kann sich auf nichts verlassen.
Trotz des Namens hat sich die Metzgerei offenbar schon 60 Jahre gehalten.

Hauptsache zu.

Auf der Stadtmauer kann man,
jedenfalls dort wo nicht gerade renoviert wird,
die Stadt umrunden.

An einer Wand steht ein Spruch nach Gaucks Geschmack.
Dem kann ich nur zustimmen.
Dem Spruch.
Und dem Gauck sowieso.

Viel Platz bieten die Häuschen nicht.
Wohnklo mit Kochnische.

Endlich haben wir einen Aufgang gefunden.

Ein Weg mit Aussicht.

Ein Stück Stadtgraben, der ursprünglich wohl mal geflutet war.

 

 

Das Haus ist renovierungsbedürftig, hat aber noch keinen gefunden, der sich das antun will.

Dieses Haus ist erst renoviert.

Bausubstanz, die Zuneigung zeigt.

Von Nördlingen haben wir genug gesehen.

Unser nächstes Etappenziel heißt Dinkelsbühl.

Etwas größer und auch alt und sehenswert.

Aber vom Gucken allein wird man nicht satt.

Gut, dass es hier auch Gaststätten gibt.

 

Hier steht, was seit eh und je auch mein Wahlspruch ist.

 

Na, wenn die Tür offen ist, ...

... schaun wir auch mal hinein.

 

Auf jeden Fall sind die Türen sehr beeindruckend.

Weil wir auf dem restlichen Weg dann doch die Autobahn nutzen wollen,
kommen wir unvermeidlich wieder zu einem Stau.
Wir haben die Durchsage im Radio gehört, wollen deshalb gleich wieder
von der Autobahn runter und reihen uns auf der Ausfahrt ein.
Das war ein Fehler, denn dort stehen LKWs, die gar nicht runter,
sondern weiter fahren wollen und nur die Ausfahrt blockieren.

Nachdem wir das endlich gerafft haben,
arbeiten wir uns langsam auf der rechten Fahrspur voran,
bis wir die Ausfahrt erreicht haben und auf der Landstraße weiter fahren können.

Dort geht es zwar etwas langsamer voran,
aber dank Navi kommen wir auch ohne Autobahn bequem nach Hause.

 

Fazit

München gehört nicht zu unseren Favoriten.

Aber das schließt natürlich nicht aus,
dass wir gelegentlich doch mal wieder kommen.

Weil die Münchner aber nachweislich
mehr von Biergärten als von Museen verstehen,
werden wir selbstverständlich deren Besuch vor ziehen.

Und weil das öffentliche Verkehrssystem zwar funktioniert,
aber keine brauchbare Orientierung bietet,
werden wir lieber gleich unsere Trikes benutzen.
Schließlich kann man auch mit denen
ganz nach Belieben falsch fahren.

Nur das Wetter muss halt stimmen.
Und damit die Gärten nicht so trostlos aussehen,
wird es dann wohl eher Sommer sein.

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