rt-go: Sa 2012-03-24

München – na ja

Innenstadt + Englischer Garten

Gute Tage beginnen mit einem guten Frühstück.

Draußen ist noch nicht viel los, ...

... obwohl es schon 10 Uhr 20 ist.

Mit der Tram kommen wir schnell in die Stadt ...

... an den Karlsplatz oder Stachus.

In der Unterführung.

Am Stachus ist einiges an Polizei aufgeboten,
weil sich einige braune Hohlköpfe versammelt haben,
um ihre ausländerfeindlichen Parolen zu verbreiten.

Sie finden aber kaum Beachtung.

Die Passanten gehen einfach weiter.

Noch ist kein Trubel in der Fußgängerzone.

Kirchen sind zwar nicht unser erklärtes Ziel,
aber gelegentlich schauen wir halt doch mal rein.

Man kann sich dann leichter ein Bild von den Eingeborenen machen.

Da tut sich was.

So ist München begreifbar.

Hier soll der Teufel seinen Fußabdruck hinterlassen haben.

Passt!

Im Rathaus-Hof.

 

Es lebe der Tourismus.
Aber nur an Werktagen von 10 bis 17 Uhr.

Das Glockenspiel zieht Leute an.

Fast alle warten geduldig.

Dann endlich bewegen sich die Figuren und
das Glockenspiel lässt seine schrägen Töne erklingen.
Toll!

Und mitten drin steht die (etliche Meter) hoch verehrte Maria
und schaut auf den Touristenrummel hinab.

Nu isses vorbei und es kann weiter gehen.

Am Viktualienmarkt stehen auch Kirchen.

Reich verziert ...

... und gut bestückt.

Hier ist um die Mittagszeit reichlich Betrieb.

Vermutlich mehr Touristen als Einheimische ...

... und offenbar auch Fußballfans, die schon mal “vorglühen”,
bevor es in die Schlacht geht.

Und schon sind wir in der nächsten Kirche.

Hier hält sich die Zahl der Fans in überschaubaren Grenzen.

Was nutzt das schöne Wetter, wenn man zu vertrocknen droht?

Das muss verhindert werden.

Die einen missionieren lautstark, oder versuchen es jedenfalls.

Die anderen sperren die Synagoge zu.

Na, dann müssen wir halt doch in den nächsten Tempel.

Alles ist für etwas gut, und wenn es als abschreckendes Beispiel dient.

Ein flaues Gefühl in der Leibesmitte lässt uns in eine Bäckerei eintreten
und ein verlockendes Angebot für 1,50 € überzeugt uns restlos.
Und dann sitzen wir vor der Bäckerei mit einer geteilten Semmel
mit reichlich Senf und 3 cm Fleischkäse dazwischen.

Am Sendlinger Tor.

Eigentlich wollten wir von hier mit der Tram zum Englischen Garten fahren.
Dabei war völlig klar, dass man nur mit dem Bus in den Englischen Garten kommt.
Allerdings fährt von hier kein Bus.
Die U-Bahn führt nur auf der einen Seite
und die Tram auf der anderen Seite in die Nähe des Parks.
Aber das sollte uns genügen.

Als wir uns in der Tram am Netzplan nochmals vergewissern,
dass wir richtig sind und uns darüber unterhalten,
mischt sich ein Eingeborener, der sich für ortskundig hält
und unbedingt helfen will ein und fragt, wo wir hin wollen.
“Zum Englischen Garten.”
“Da sans aber net ganz richtig.”
“Müssen wir etwa in die entgegen gesetzte Richtung?”
“Genau!”

Deshalb steigen wir gerade noch rechtzeitig aus,
fahren in die entgegen gesetzte Richtung und merken schnell,
dass das mit Sicherheit die falsche Richtung ist.

Also kehren wir um, fahren zum Sendlinger Tor zurück
und wollen es nun mal mit der U-Bahn versuchen.

Alles kein Problem.
Dank Tageskarte könnte man ja den ganzen Tag
bis zum Umfallen kreuz und quer fahren.

Mangels eindeutiger Hinweise fällt die Orientierung
bei der U-Bahn auch um nichts leichter.

Aber schließlich finden wir zur richtigen U-Bahn-Station.

Anfangs ist noch Platz.

Aber dann.
Gut, dass nicht wie in Tokio auch noch nachgeschoben wird.
Es steigen “nur” so viele ein,
wie die Ordner am Bahnsteig gerade noch rein lassen.
Aber auch das reicht vollauf, damit man nicht umfallen kann.

Die wollen fast alle zum Fußballstadion.

Wir steigen gleich wieder aus.

Wir wollen ja zum Englischen Garten.

Dass hier nichts los wäre täuscht aber.

Die Massen sitzen am Chinesischen Turm.
Wir natürlich auch.
Aber nur bis es zu Tröpfeln beginnt.

Unterwegs auf dem Rückweg.

Hier versucht sich ein Wünschelrutengänger als Missionar.

Wenn man durch den Regen läuft,
hat man keine Augen für die Schönheiten.
Aber zum Glück sind hier gar keine.

Und schon sind wir in der nächsten Kirche.

Uninteressant, aber es regnet wenigstens nicht.

Inzwischen hat der Regen aufgehört.

Und am Stachus ist das Pflaster schon wieder trocken.

Mit der Tram geht's bequem zurück.

Noch ein Blick aus dem Fenster.

Und wieder geht ein schöner Tag zu Ende.

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München – na ja (25.) 

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