rt-go: Fr 07.10.2011

Meran Trappeinerweg

Der Morgen beginnt mit einem Gewitter,
das ich aber verschlafe (ich viel schlau).

Es ist sowieso nicht direkt bei uns.
Hier regnet es nur.

Später klart es auf und die Sonne bricht
immer wieder durch die lichte Wolkendecke.
Warum es in Richtung Meran
eine gewaltige Schlange gibt, wissen wir nicht.
Später können wir aber beruhigt fest stellen,
dass sie sich wieder aufgelöst hat.

Über Nacht ist die Temperatur um rund 15°C gefallen.

Auf den umliegenden Bergen liegt ab 1600m Schnee.

Und weil sehr viel Schnee gefallen ist,
müssen wir unsere Reisepläne ändern.


Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Stilfser_Joch  Autor: Armin Kübelbeck

Das Stilfser Joch wäre sowieso nur bei bestem Wetter möglich gewesen,
weil wir oben auf ein schmales Seitensträßchen mit 14% abbiegen gemusst hätten,
um in die Schweiz zu kommen.

Als Alternative bleibt deshalb die “normale” Route
über den Ofenpass (2149m) nach Susch
und über den Flüelapass (2283m) nach Grüsch zu unserem gebuchten Hotel.

Zum Flüela gibt es eine Alternative,
einen Zugtransport durch den Vereinatunnel.

Man wird sehen, was geht.

 

Mittags fahren wir zu dem ersten Parkplatz, den wir schon kennen.

Von da laufen wir auf dem Panoramaweg nach Meran hinunter.

 

 

 

 

Ein absichtlicher Abstecher in die “falsche” Richtung
führt auf den berühmten Trappeinerweg
und eröffnet viele reizvolle Ausblicke.

 

Besonders reizvoll sind die vielen mediterranen Pflanzen ...

... und deren üppiges Wachstum.

 

 

 

 

 

Eine sehr abwechslungsreiche Flora.

 

 

An einigen Stellen ist der Weg gegen Felsstürze gesichert.

Hier gedeihen auch Kakteen,

Als wir schließlich unten in Meran sind,
stellen wir fest, dass wir uns einen weiteren Rundgang
in der Stadt sparen können und beschließen deshalb,
gleich wieder mit dem Sessellift hoch zu fahren.
 

Gleich bedeutet in dem Fall, dass wir erst mal 15 Minuten anstehen.

Das ist zwar länger als die Fahrzeit,
aber laufen wäre auch nicht schneller
und schon gar nicht bequemer.

Unterwegs hält die Seilbahn plötzlich an
und bringt dadurch alle Sessel kräftig zum Schaukeln.

 

 

Oben wollen wir im Restaurant Panoramablick ...

... einen Imbiss und den Panoramablick genießen.

Leider ist der Imbiss aber weder günstig, noch ein Genuss.

Die Spaghetti Bolognese bekomme ich (nach Rückfrage) mit Bandnudeln,
weil die Spaghetti nach Aussage des Obers zu lange dauern würden.
Dafür ist der Ober aber sehr bemüht und fragt, ob ich Käse dazu möchte.
Er vergisst dann nur leider, ihn auch zu bringen.

Na gut,
wenigstens der Panoramablick war ein Genuss.

Wenn man mal davon absieht,
dass man den ja auch wesentlich günstiger neben dem Restaurant haben kann.

Danach wird es etwas trübe und stürmisch.
deshalb sehen wir zu, dass wir ins Auto kommen.

Im Dorf tanken wir am Bankomat einige Euro nach,
die sich immer irgendwie verflüchtigen.
Und im Supermarkt besorgen wir noch
die nötigste Verpflegung für die weitere Reise.

Dann machen wir es uns auf unserem Balkon gemütlich.
Inzwischen hat der Wind nachgelassen
und die Sonne blinzelt gelegentlich durch die lockere Bewölkung,
Später wird es aber doch so kühl,
dass wir zum ersten Mal drinnen zu Abend essen.

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Fahrt in die Schweiz 

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