rt-go: Di 04.10.2011

Verdins + Grube

Vormittags ist es noch etwas frisch und dunstig.
Aber das Wetter ist wieder so trocken wie die Frühstücksbrötchen.

Da hält uns natürlich nichts davon ab,
die nächste Seilbahn ins Auge zu fassen.

Wir fahren nach Verdins.
D. h. wir versuchen es, werden aber vom Navi
in eine Sackgasse gelotst.
Weil das Navi nicht wahr haben will,
dass die meisten Sackgassen irgendwo enden,
 kommen wir damit nicht weiter.

Als auch der Ort Schenna als Zwischenziel nichts bringt,
fahren wir im klaren Widerspruch zu den Anweisungen
(“Wenn möglich bitte wenden.”)
in Richtung Meran zurück,
bis wir auf einen Wegweiser nach Schenna stoßen.
Nun kriegt es auch das Navi wieder auf die Reihe.
Na also!
Geht doch.

Das Bild des mit GPS erfassten Tracks zeigt schön,
wie das Navi vergeblich versucht hat,
uns zum Ziel zu führen.
Wenn wir die örtliche Beschilderung: "Sackgasse" ignoriert hätten,
wären wir schneller ans Ziel gekommen.
Aber, weil uns das Navi früher auch schon falsch geführt hat,
vertrauen wir ihm halt nicht blindlings.
Und weil wir ja nicht wissen konnten, dass die Beschilderung falsch ist,
hatten wir halt ein kleines Problem zu lösen.

Aber dazu sind die Probleme ja da.

 

Der Parkplatz an der Seilbahn ist noch nicht voll und kostet nichts.
Aber die Seilbahn.
Erst 9,30 € p. P. und dann Nerven.
Wie dürfen von 10 Uhr 30 bis 11 Uhr 30 anstehen,
bis es endlich von der Talstation auf 850m
zur Bergstation auf 1438m hoch geht.

Vor uns stehen viele Leute.

Aber hinter uns auch.

Die Gondeln fahren.

Die Gondeln kommen.

Und dann bringt endlich auch uns eine zur Bergstation.
Dort dürfen wir noch 7,50 € p. P. für den Sessellift zahlen.
Der bringt uns dann auf “Grube” mit 1808m.

Der Sessellift führt relativ flach über die Almen und bietet schöne Ausblicke.

 

 

 

Wenn man bei solchem Wetter durch die Landschaft schwebt,
sind die Schmerzen am Geldbeutel wie weggeblasen.

 

 

Gleich sind wir oben auf 1808m.

 

Fertig zum “Absprung”.

Gelandet.

 

Was nützt die schönste Aussicht wenn der Magen knurrt?
Da kann man doch vor lauter Krach nichts sehen.

Da kann nur ein (bescheidenes) Mahl über die Runden helfen.

Bei dem Wetter treibt es die Thermikflieger in beachtliche Höhen.

Noch ein Blick nach oben.

Dann geht's wieder abwärts.

 

Auch dabei gibt es wieder schöne Aussichten.

“Einheimische” bei der Landschaftspflege ...

... und bei der Siesta.

 

 

 

Ein Tourist pirscht sich vorsichtig an,
um das scheue Wild nicht zu vertreiben.

 

 

 

 

 

 

 

Nach einer Pause in unserer Wohnung
fahren wir nach Dorf Tirol hoch,
um auf der anderen Seite des Küchelberges
mit dem Sessellift nach Meran runter zu fahren.

Im Eifer des Gefechts und aus mangelnder Kenntnis der örtlichen Verhältnisse
stellen wir das Auto auf dem ersten Parkplatz ab
und haben deshalb (gefühlt) noch etwa einen Kilometer zu laufen.

Ganz so weit war es dann doch nicht und auch nicht langweilig.

Auf dem zweiten Parkplatz (links),
keine 50m vor der Seilbahn, wäre auch noch Platz gewesen.
Aber die Panoramatafel sieht man natürlich erst, wenn man dort ist.

Direkt am Restaurant Panorama ...

... führt der Weg zur Bergstation der Seilbahn.

Blick über Meran Richtung Südwesten.

Blick über Meran Richtung Nordwesten.

 

Der ermäßigte Fahrpreis hält sich mit 3,50 € p. P.
(hin und zurück) in Grenzen und die Fahrt macht Spaß.

 

Blick von unten auf die Seilbahn.

Weil die Bahn nur bis 18 Uhr fährt, haben wir nur zwei Stunden Zeit.
Aber die brauchen wir für unseren ersten Rundgang nicht einmal.

 

 

Hier hätten wir zwar ganz gern ein Weinchen getrunken.
Aber weil wir dafür keine Zeit hatten,
mussten wir uns das sparen und später auf unserem Balkon nachholen.

 

 

 

 

Die Etsch (it: Adige).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein ehemaliges Hotel, das wohl schon bessere Tage gesehen hat.
Von “Alternativen” bewohnt und reich dekoriert.

Ohne Worte.

 

 

 

 

Die Stadt, bzw. das was wir davon sehen, ist schön.
deshalb wollen wir gelegentlich wieder kommen
und bei der Gelegenheit, jedenfalls abwärts,
einen ganz besonders reizvollen Fußweg wählen.

Nun fahren wir erst mal wieder hoch.

Der Schlingknöterich überwuchert hier alles und hat sogar schon Baumkronen erobert.

Noch ein Blick nach Norden.

Und einer nach Süden, dann sind wir wieder oben.

Das Wetter war nachmittags in Meran
wieder mal zum Eier legen mit bis zu 31°C.
Da kann das Deo zeigen, ob es hält, was es verspricht.

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Algund + Leiteralm 

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