rt-go: Do 2011-05-19

Gaziantep

2. Tag, Nationalfeiertag

Weil unser Programm erst um 9 Uhr beginnt,
können wir vorher in Ruhe frühstücken.
Nachts muss es zwar etwas geregnet haben,
aber inzwischen ist es wieder trocken.

Gleich geht's los zum Feiertags-Jugend-und-Sport-Programm im Stadion.

Die Trasse der Straßenbahn, die übrigens früher in Frankfurt am Main fuhr,
ist mit Kunstrasen belegt, der nicht nur die Geräusche dämpft,
sondern auch zur Verschönerung beiträgt.

Der Eingang zum Kamil Ocak Stadyum ist scharf bewacht.

Kontrolliert wird aber niemand.

Einzug der “Gladiatoren”.

Wir dürfen auf die Tribüne.

Sieht gut aus.

Die gepolsterten Sitze sind aber so staubig,
dass man erst mal mindestens ein Tempo opfern muss,
damit der Dreck nicht auf der Kleidung landet.

Die Schüler auf der gegenüberliegenden Seite
sind mit weißen, grünen und roten Kapuzen-Shirts bekleidet.

Das Ereignis muss natürlich von vielen ...

... im Foto fest gehalten werden.

Wenn die Schüler gegenüber farbige Pappen vor sich halten,
ergibt sich ein ganz anderes Bild.

Die Festveranstaltung beginnt um 10 Uhr mit sehr viel Blabla,
von dem wir natürlich nichts verstehen.

Dann dreht der Oberbürgermeister in militärischer Begleitung eine Runde,
die vielen von uns etwas lächerlich erscheint.


(©ew)

Überhaupt gibt's viel nationalistisches Brimborium.

Dem folgen zahlreiche Ansprachen von Schülern,
die wir natürlich auch nicht verstehen.

Aus dem Aufmarsch ...

... wird ein Einmarsch, ...

... bei dem alle, die schon im Stadion waren, ...

... nochmals eine Runde drehen.

Natürlich mit musikalischer Begleitung.

Und mit Stechschritt.

Auch die “Sandkasten-Kämpfer” marschieren schon mit.

Bemerkenswert, dass auch Behinderte und Versehrte
mit fahren, laufen oder humpeln.

Dann gibt es einige sportliche Vorführungen zu sehen.

Danach folgen folkloristische Darbietungen.

Dazu passend wird die Musik langsam fetziger.

Aber bevor es uns zu sehr mitreißt ...

... müssen wir die Veranstaltung aus Termingründen verlassen.

Beim Besuch im Krankenhaus merken einige Teilnehmer ganz schnell,
dass sie dort entbehrlich sind ...

... und verbringen die Zeit lieber im Park gegenüber.

Danach geht's trotz drohender Wolken zum Ludwigshafen-Park.

Zu einem obligatorischen Foto für die Presse.

Und zu einem Gruppenfoto für die Teilnehmer.

Und schon sind wir am Bahnhof.

Dort hält ein Ausstellungszug,
in dem u. a. ein Erdbebentraining demonstriert wird.

Eine Kapelle zeigt, was sie kann.
Aufhalten kann sie uns allerdings nicht.

Denn der Oberbürgermeister erwartet uns.

Die Blaskapelle, die beim Sportfest offenbar nicht mehr gebraucht wird,
erwartet uns ebenfalls und spielt uns ein Begrüßungsständchen.

Na dann mal rein in die gute Stube.

Nachdem uns der OB mit Handschlag begrüßt hat,
kommen wir gleich zum “Wesentlichen”.

Gegessen wird zwar im Stehen,
aber der Genuss leidet darunter nicht.

Ein Stehgeiger liefert die musikalische Unterhaltung.

Noch ein Blick auf die eindrucksvolle Dekoration und schon geht's weiter.

Ein Besuch im Planetarium steht auf dem Programm.

Und die Blaskapelle zum Empfang ist auch schon da.

Na dann, auf geht's!

Vor dem eigentlichen Planetarium ist eine Ausstellung mit Schülerbildern zu sehen.

   

Beeindruckend.

Erwartungsvoll liegen wir im Planetarium.
Aber dann wird uns leider nur ein langweiliger NASA-Film gezeigt,
bei dem man ganz gut schlafen könnte.

Blick von oben auf die physikalischen Experimente in der Halle.

In einem separaten Vorführraum müssen wir eine alberne Roboter-Schau
über uns ergehen lassen, überstehen sie aber relativ unbeschadet.

Richtig Spaß machen nur die physikalischen Experimente,
bei denen man hautnah eigene Erfahrungen machen kann.

15 Uhr 33.
Und schon geht's weiter zum nächsten Programmpunkt.

Auf in den Zoo.

Die Verwandtschaft ist gut weggesperrt.

 

 

 

 

Die Haie im Aquarium interessieren, wie so vieles andere, nicht wirklich, ...


(©ew)
... obwohl es stellenweise ganz schön rund geht.

Eine Pause zur Erfrischung erscheint einigen viel attraktiver.

Aber auch hier bleiben wir nicht lange.

Der Bus bringt uns ins Hotel zurück,
wo wir etwa zwei Stunden zur Erholung zur Verfügung haben.

Abends geht es in ein Restaurant (Burçpark) außerhalb der Stadt,
das wir auf dem Weg zum Zoo schon gesehen hatten.


(©ck)

Das Essen ist wieder erstklassig,
was uns aber gar nicht überrascht.

Dazu gibt es sogar gutes Bier (Efes)
und weniger guten Wein.

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Antakya 1.Tag 

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