rt-go: Di 2011-05-17

Türkei

Gaziantep + Antakya

(Südost-Anatolien)

Musik bitte ...


 


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Vorwort

Ludwigshafen hat eine Städtepartnerschaft mit Gaziantep.
http://www.ludwigshafen-gaziantep.de/

Durch Zufall habe ich davon erfahren, dass vom 17. bis 24.05.2011 eine
Bürgerreise nach Gaziantep mit einem Abstecher
nach Antakya durchgeführt werden sollte.

Und weil man da ja sonst (als Tourist) kaum hin gelangen würde,
habe ich die Gelegenheit genutzt.

 

Der 1. Tag laut Reiseplan

MESZ TRSZ  
08h00

11h45

15h45

18h05

19h40

20h30

21h30

 

 

16h45

19h05

20h40

21h30

22h30

Busfahrt vom Rathaus Ludwigshafen zum Flughafen Frankfurt/Main

Abflug nach Istanbul (Luftlinie 1865 Km)

Landung in Istanbul

Abflug nach Gaziantep (Luftlinie 870 Km)

Landung in Gaziantep und offizieller Empfang auf dem Flughafen

Abendessen (Restaurant Sayir Tepesi / Universität )

Unterkunft im Hotel Ibis in Gaziantep

Dass dieser Plan nicht ganz eingehalten wurde,
war zu erwarten und letztlich kein Problem.

Weil ich von zu Hause nach Ludwigshafen
genau so weit habe wie zum Frankfurter Flughafen,
bin ich natürlich direkt zum Flughafen gefahren.
Der Einfachheit halber hat mich meine Frau am Mainzer Hauptbahnhof abgesetzt
und ich bin dann mit dem Zug zum Flughafen gefahren.

Das war viel einfacher als erwartet.
Der Kartenautomat hat direkt den Flughafen als Ziel angeboten und,
weil ich die 3,90 € klein hatte, auch gleich den Fahrschein ausgespuckt.
Die Info-Dame war sofort ansprechbar und hat mir verraten,
dass ich auf Gleis 5a weiter komme.

Dort musste ich nur noch 15 Minuten warten.

Und weitere 20 Minuten später war ich schon am Flughafen.
Dort war dann aber suchen und laufen angesagt,
denn die Wegweisung ist miserabel und die Wege sind weit.

“Nanu, da is er ja!”

Die Schlange ist zwar lang, aber es geht relativ zügig voran.

Danach zertreut sich die Gruppe, weil wir ja noch viel Zeit haben.
Weil die Dame am Schalter es offenbar nicht gewusst hatte, oder zu faul war,
stand auf meiner Bordkarte nur Abflugbereich “B”.
Zum Glück konnte mir eine gerade nicht beschäftigte Dame von Canada Air
die fehlende Information “B47” geben.

Die Sicherheitskontrollen sind zwar lästig, aber kein Problem.

Der Flieger (B-737) steht bereit.

Und dann geht's etwa um 11 Uhr auch an Bord.

Wie's der Zufall will, habe ich einen Fensterplatz
und kann das gerade noch akzeptieren.

Leider ist die Scheibe nass.

Aber dann hört der Nieselregen auf und die Sicht ist ok.

 

Um 11 Uhr 45 rollen wir zur Startbahn West los
und um 12 Uhr heben wir ab.

Kurz darauf sind wir in den Wolken.

Und dann darüber.

Auf dem Display ist zu sehen, dass wir noch 1739 km
und 2:37h Flugzeit vor uns haben.

Der Weg ist weit.

Bei einer Außentemperatur von -61°C bilden sich kurzfristig Eiskristalle im Fenster.

Die Bordverpflegung ist nicht schlecht
und wird sogar mit einem Blechbesteck serviert.

Dazu gibts auf Wunsch einen wohlschmeckenden französischen Rotwein.
Bei einem Flascheninhalt von 0,138 l sind keine unerwünschten
Auswirkungen des Alkoholkonsums zu befürchten.

 

Nachtisch gibt's auch.

Wir sind mit 746 km/h unterwegs und haben schon 1422 km geschafft.

Istanbul und Gaziantep sind schon auf dem Display.

Jetzt geht's wieder in die Wolken.

Land in Sicht.

Im Anflug auf den Attatürk-Flughafen von Istanbul.

Gleich sind wir unten.

Nur noch wenige Meter.

Die Erde hat uns wieder.

Aussteigen.

Busfahrt zum Terminal.

Und Schlange gehen.
Ums Gepäck müssen wir uns zum Glück nicht kümmern,
das wird automatisch umgeladen und weiter befördert.

Wir dürfen uns wieder mal den Weg suchen,
was mangels Informationen gar nicht so einfach ist.
Mich wundert, dass wir es schließlich doch immer wieder schaffen.

Dann dürfen wir wieder warten ...

... und warten.

Da wollen wir hin.

Und um 17 Uhr 30 (Ortszeit) dürfen wir an Bord.

Ich habe einen Platz in Reihe 26 und hatte mich schon gefreut,
weil die hinter den Tragflächen liegt und Aussicht verspricht.
Aber leider hätte ich keinen Fensterplatz gehabt.
Doch das nette ältere türkische Paar
ist gerne zur Seite gerückt und hat ihn mir überlassen.

Er war als Gastarbeiter in der Schweiz (Basel) und hat etwas Deutsch gesprochen.
Als er die Schüler auf der anderen Seite sieht,
fragt er: "Das Schüler, du Lehrer?"

Damit lag er zwar nicht ganz richtig, aber auch nicht völlig falsch.

Wir rollen zum Start, ...

... beschleunigen auf etwa 400 km/h ...

... und heben ab.

Istanbul von oben.

Noch sind wir in Europa.

Immer noch in Europa.

Der Bosporus ist zu sehen.

Gleich sind wir in Asien.

Vorderasien natürlich.

Und schon sind wir wieder über den Wolken.

Die Verpflegung ist jetzt nicht ganz so üppig.
Und gegessen wird mit Plastik-Besteck.

Unter uns sind Berge erkennbar.

Hohe Berge mit Schnee sogar.

Gaziantep kommt näher.

Nur noch 20 Minuten bis zum Ziel.

Wir sinken.

Im Landeanflug.

Wir setzen auf.

Das Ziel ist erreicht, Gaziantep Airport.

Wo steckt denn nur die Kamera?
Die wird doch jetzt gebraucht.

Die offizielle Begrüßung.

Und dann raus.

Koffer greifen ...

... und ab in den Bus.

Hans-Uwe duckt sich.
Ob vor dem, was da kommt, ist nicht bekannt.

Şahin Çetin, unser Führer von Gaziantep, sagt was uns erwartet.

Wir fahren mit dem Bus ...

... zu einer der Universitäten.
(Gaziantep hat schon zwei und baut eine dritte.)

Ein modernes “antikes” Theater erwartet uns.

Von außen ahnt man nicht, wie viele Leute darin Platz finden.

Die Begrüßung verstehen wir zwar nicht, aber wir überstehen sie unbeschadet.

Auch den Werbefilm vom Hauptsponsor (Merinos) lassen wir über uns ergehen.
Wenn ich die Reaktionen des Publikums richtig deute,
wurde es dem aber irgendwann auch zu viel.

Mit den gespielten historischen Szenen konnten wir leider nicht viel anfangen.

Dann kamen kulturelle Tanzdarbietungen.

Und als endlich der Bär zu steppen begann,
mussten wir leider weiter,
weil unser Abendessen auf uns wartete.

Der Vollmond steht über der nächtlichen Stadt.

Die Schüler von hier und von LU verstehen sich auf Anhieb.

Schön ist es hier.

Gut schmeckt es hier.

Und alles für umme.

Gruppenfotos müssen sein.

Aber schließlich müssen wir zu unserem Hotel.

Das Ibis in Gaziantep.


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Inzwischen ist es 23 Uhr 40 Ortszeit
und wir sind alle müde.

Na dann:
Gute Nacht!

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Gaziantep 1.Tag 

Alles gesehen - nix kapiert - alles von vorn gucke!

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