rt-go: Fr 2010-10-29

Burg Taufers + Rein


Größere Kartenansicht

Weil die Burg Taufers als Einzige (für 5€)
zu Besichtigen war, sind wir dort hin gefahren.

Die Sicht ist schlecht, reicht aber gerade noch.

Eine vorbildliche Beschilderung mit Standort-Markierung.

Wir hatten Glück, dass wir uns gerade noch
der soeben gestarteten Führung an schließen konnten.
Denn ohne Führung geht hier gar nix.
Nach dem ich unsere zweisprachige Führerin (deutsch und italienisch)
gleich mal im Bild fest gehalten habe, erklärt sie prompt,
dass das Fotografieren nur in zwei Räumen gestattet sei:
in der Folterkammer und im Rittersaal.
Das sind dann auch die beiden einzigen Räume,
von denen ich kein Bild habe,
denn dort gab es (selbstverständlich) nichts,
was ein Bild wert gewesen wäre.

Um die wenigen “Sehenswürdigkeiten” trotzdem “mit zu nehmen”,
habe ich mich wie immer bei solchen Gelegenheiten
in vornehmer Zurückhaltung geübt.

So bald alle der Führung gefolgt und aus dem Weg waren,
konnte ich völlig problemlos die Bilder machen.

Dieser “Lüstling”, so war zu erfahren, war zwar voll bestückt,
um den Reichtum des Besitzers zu demonstrieren.
Die Kerzen brannten aber nie alle, sondern immer nur einige wenige
und auch das nur zu besonderen Anlässen.
Normalerweise stand eine einzelne Kerze mitten auf dem Tisch
und verbreitete über die Spiegel an der Unterseite des Lüsters
ihr gleisendes Licht im Raum.

Der Tisch ist reich mit Intarsien verziert, die diverse Wappen zeigen.
Vorne rechts ist es das Tiroler Wappen.
Weil man das Rot des Tiroler Wappen im Holz nicht darstellen konnte,
hat man dafür symbolisch ein Herz integriert.

Ein Blick in den Innenhof.

Das Bett aus längst vergangener Zeit ist etwas kurz.
Dafür gibt es gleich zwei Gründe:
zum Einen waren die Menschen früher etwas kleiner und
zum Anderen schlief man damals mehr im Sitzen,
weil man fürchtete, dass man im Liegen dem Tod näher wäre.

Trotz der eisigen Temperaturen halten sich im Hof hinter einem Fenster
immer noch einige standhafte Geranien.

Die Aussicht hat sich etwas verbessert.
Aus den Burgfenstern konnte man gerade noch nur Nebel sehen.

Die Wolken sind erkennbar im Steigen begriffen.

Um doch noch etwas Landschaft zu sehen,
fahren wir weiter das Tal hoch in Richtung Rein.

Hier haben sich die Wolken schon völlig verzogen und
geben den Blick auf eine beeindruckende Landschaft frei.

 

 

Auf einem Wander-Parkplatz machen wir halt
und folgen dem Weg in Richtung einer Alm.

Der Weg ist sehr schön, ...

... aber etwas anstrengend.

Von der Stelle kann man in der Ferne die Alm sehen.
Ein Wanderer, der von dort kommt, bestätigt uns,
dass der Weg dort hin noch weit und steil ist.
Das ist natürlich ein hinreichender Grund zur Umkehr.

Noch ein Blick zurück.

Ein “Beweisfoto” dafür, dass ich auch dabei war.

 

Kurze Pause.

So einsam wie es zeitweilig erschien ist das Tal offenbar gar nicht.

Na, dann wollen wir mal wieder.

Die Ausblicke ...

... sind einfach ...

... fantastisch.

Beim Einkaufsbummel in Bruneck nutze ich die “letzte” Gelegenheit,
um mir die überfällige Mütze für den kommenden Winter zu kaufen.
Dort, wo Mützen dringender als bei uns benötigt werden,
hat man wenigstens eine ordentliche Auswahl.

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Heimfahrt + Fazit 

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